Lotus 81

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Lotus 81

Der Lotus 81 war ein Formel-1-Rennwagen, den Lotus 1980 und 1981 in der Weltmeisterschaft einsetzte.

Nach dem Fehlschlag mit dem Lotus 80 baute Lotus mit dem 81 eines der am wenigsten innovativen Fahrzeuge seiner Renngeschichte. Der 81 war ein konservatives Ground-Effekt-Fahrzeug mit dem lange bewährten 3-Liter-V8-Agreggat von Cosworth als Motor. Colin Chapman arbeitete längst am Lotus 88 und der 81 war nur als Übergangslösung gedacht.

Zu Mario Andretti kam 1980 der junge Italiener Elio de Angelis ins Team, nachdem Carlos Reutemann Lotus nach nur einem Jahr wieder verlassen hatte. De Angelis erzielte auch das beste Rennergebnis des 81, als er zu Beginn der Saison Zweiter beim Großen Preis von Brasilien wurde. Der spätere Weltmeister Nigel Mansell gab beim Großen Preis von Österreich im 81 sein Debüt in der Formel 1. Am Ende der Saison wurde de Angelis Siebter in der Weltmeisterschaft. Andretti erreichte nur einen einzigen Punkt und wechselte Ende des Jahres zu Alfa Romeo.

Nach dem Verbot des Lotus 88 musste das Team auch die Saison 1981 größtenteils mit dem 81 bestreiten, bevor der Rennwagen durch den Lotus 87 ersetzt wurde. Immerhin fuhr Mansell beim Großen Preis von Belgien mit dem 81 zum ersten Mal in seiner Karriere aufs Podium eines Weltmeisterschaftslaufes.

Literatur[Bearbeiten]

  • David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7.

Weblinks[Bearbeiten]