Lou Grant

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Seriendaten
Deutscher Titel Lou Grant
Originaltitel Lou Grant
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Jahr(e) 1977–1982
Länge 45 Minuten
Episoden 114 in 5 Staffeln
Musik Patrick Williams
Shirley Walker
Erstausstrahlung 20. September 1977 (USA) auf CBS
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
6. Januar 1979 auf ZDF
Besetzung

Lou Grant ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die von 1977 bis 1982 auf CBS ausgestrahlt wurde. Sie ging als Ableger aus der Sitcom Mary Tyler Moore hervor. In Deutschland waren zwischen Januar 1979 und Januar 1982 52 ausgewählte Folgen der Serie im ZDF zu sehen. Nach Wiederholungen einzelner Folgen im Programm des ZDF (1985) sowie von Sat. 1 (1986–1987, 1988), TV.München (1989–1990), ProSieben (1990) und Tele 5 (1991–1992) strahlte der Sender VOX ab September 1993 alle bisher synchronisierten Episoden der Serie nochmals aus. Im Anschluss daran wurden mit Unterbrechungen bis Juli 1995 weitere Wiederholungen sowie 61 neue Folgen der Serie gezeigt. Diese 113 Episoden wurden später noch von TM3 (1997) und mehrfach von Tele 5 (2002–2004) wiederholt. Die fünfte Episode (Nazi) wurde in Deutschland nicht ausgestrahlt. Die Serie ist in Deutschland nicht auf VHS oder DVD erschienen.

Inhalt[Bearbeiten]

Lou Grant ist seit Jahren Journalist und bekommt endlich seine große Chance. Nach langjähriger Arbeit beim Fernsehen in Minneapolis nimmt er eine Stelle in der Lokalredaktion der Los Angeles Tribune an. Jedoch steht die Zeitung ganz unter der Herrschaft der Besitzerin Margaret Pynchon. Besonders Lou Grant bekommt das zu spüren. Es vergeht kaum ein Tag, an dem er nicht mit der eigensinnigen Dame aneinandergerät, aber Grant kann sich letztlich meistens durchsetzen. Zusammen mit seinem Team gelingt es ihm, die Los Angeles Tribune zu einer der erfolgreichsten Zeitungen der Stadt zu machen.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die Serie wurde mit insgesamt dreizehn Emmy-Awards und zwei Golden Globe Awards ausgezeichnet. Insgesamt gab es 26 Auszeichnungen und weitere 61 Nominierungen. Zu den weiteren Auszeichnungen zählten unter anderem drei DGA Awards und ein WGA Award.

Literatur[Bearbeiten]

  • Douglas K. Daniel, Edward Asner: Lou Grant. The Making of TV's Top Newspaper Drama. Syracuse University Press 1995, ISBN 0-81560363-0

Weblinks[Bearbeiten]