Louis-Léopold Boilly

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Louis-Léopold Boilly, Selbstporträt um 1793
Die Ankunft der Postkutsche, 1803, Louvre

Louis-Léopold Boilly (* 5. Juli 1761 in La Bassée; † 5. Januar 1845 in Paris) war ein französischer Maler und Lithograf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Boilly war der Sohn eines Holzbildhauers.[1] Er war als Maler Autodidakt und malte zunächst Porträts und Genrebilder in Douai und Arras. [2]

Seine Söhne Julien (1796–1874) und Alphonse (1801–1867) waren ebenfalls bekannte Maler. Sein anderer Sohn Edouard Boilly (1799–1854) war Komponist und dessen Neffe Eugène ebenfalls ein Maler.

Mit 25 Jahren ging er nach Paris, wo er schnell Erfolg hatte.[3] Er gilt als Schöpfer von 5.000 Porträts.[4] Seine Genrebilder gelten als besonders lebendig und naturwahr. Sie haben auch sittengeschichtlichen und historischen Wert.

[Bearbeiten] Ehrungen

Boilly wurde für seine Verdienste zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.

[Bearbeiten] Hauptwerke

  • Der Triumph Marats (Museum von Lille),
  • Das Atelier Isabeys
  • Ankunft einer Diligence im Posthof (Cour des Messageries Rue Notre Dame des Victoires), Musée du Louvre, Paris
  • Jardin Turc aus dem Jahre 1812, bisher Sammlung James Fairfax

Der Aufenthaltsort der Gemälde oder Sammlungen beziehen sich auf das Jahr 1889. Diese können sich heute woanders befinden.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Louis-Léopold Boilly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Quellen

  1. Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
  2. Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
  3. Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
  4. Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen