Louis-Marie de Blignières

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Louis-Marie de Blignières, 2014

Louis-Marie de Blignières (* 1949 in Madrid; eigentlich Olivier Le Barbier de Blignières) ist der amtierende Prior der altritualistischen katholischen Fraternité Saint-Vincent-Ferrier.

Nach seiner Schulzeit in Paris (1956–1967) studierte Olivier de Blignières 1967–1972 an der École Sainte-Geneviève de Versailles und an der Faculté des Sciences d'Orsay. Die Jahre 1972–1975 verbrachte er in einem Schweizer Benediktinerkloster. Sein Theologiestudium schloss er in der Priesterbruderschaft St. Pius X. ab und wurde 1977 durch den früheren Erzbischof Marcel Lefebvre zum Priester geweiht.

1979 gründete er die Fraternité Saint-Vincent-Ferrier in Chémeré-le-Roi (Mayenne; Frankreich), die sich auf die Traditionen des Dominikanerordens beruft und auch dessen alte Ordensliturgie (Stand 1962) feiert. Zeitweilig stand er Michel Louis-Bertrand Guérard des Lauriers und seinen sedisvakantistischen Ansichten nahe. 1988 stellten sich de Blignières und seine Fraternité gegen Marcel Lefebvre (1988 exkommuniziert; † 1991) und wurden durch die päpstliche Kommission Ecclesia Dei in die „volle Gemeinschaft der katholischen Kirche“ aufgenommen. 1998 und erneut 2004 wurde Pater Louis-Marie de Blignières zum Prior des Klosters Saint-Thomas d'Aquin in Chéméré gewählt.

Er ist Sohn des französischen Kriegshelden und OAS-Verantwortlichen Hervé Le Barbier de Blignières (1914-1989) sowie Bruder des im Umfeld des Front National tätigen Publizisten Hugues Keraly (eigentlich Hugues-Emmanuel Le Barbier de Blignières) und des Paters Bruno de Blignières (Arnaud Le Barbier de Blignières) der Priesterbruderschaft St. Petrus.