Louis Boutet de Monvel

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Dieser Artikel behandelt einen französischen Mathematiker. Für den französischen Maler siehe Louis Maurice Boutet de Monvel (1851-1913).

Louis Boutet de Monvel (* 22. Juni 1941) ist ein französischer Mathematiker, der sich mit Funktionalanalysis beschäftigt.

Boutet de Monvel studierte ab 1960 an der École normale supérieure. Er promovierte bei Laurent Schwartz in Paris und ist Professor an der Universität Paris VI Pierre und Marie Curie.

Boutet de Monvel entwickelte eine Algebra von Pseudodifferentialoperatoren in Randwertproblemen beziehungsweise auf Mannigfaltigkeiten mit Rändern[1]. Er befasste sich auch mit Toeplitz-Operatoren[2], die einen symbolischen Kalkül (ein Spezialfall der C*-Algebra) ähnlich dem von Pseudodifferentialoperatoren besitzen. Sie haben Anwendung in der Deformierungs-Quantisierung[3], was ebenfalls von Monvel untersucht wurde (sein Buch „Toeplitz operators and deformation algebras“ ist 2009 in Vorbereitung).

2007 erhielt er die Émile-Picard-Medaille der französischen Akademie der Wissenschaften und 2003 deren Prix fondé par l’État. 1970 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Nizza (Une algèbre associées aux problèmes aux limites elliptiques).

Schriften[Bearbeiten]

  • mit Victor Guillemin: The spectral theory of Toeplitz Operators, Princeton University Press 1981

Weblinks[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

  1. Boutet de Monvel „Boundary problems for pseudodifferential operators“, Acta Mathematica, Bd.126, 1971, S.11-51
  2. Sie lassen sich mit Hilfe von Toeplitz-Matrizen, bei denen die Matrixelemente in jeder Diagonale gleich sind, definieren.
  3. 1978 von Moshé Flato, Sternheimer, Fronsdal und André Lichnerowicz eingeführt in Analogie der Korrespondenz von Poisson-Klammern zu Kommutatoren beim Übergang von klassischer Mechanik zu Quantenmechanik durch Paul Dirac