Louis César Constantin de Rohan-Guéméné

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Kardinal Louis César Constantin de Rohan-Guéméné

Louis César Constantin de Rohan-Guéméné (* 24. März 1697 in Paris; † 11. März 1779 ebenda) war ein Kardinal der katholischen Kirche und Bischof von Straßburg.

Biografie[Bearbeiten]

Er wurde in Paris als siebter Sohn von Karl III. von Rohan, 5. Herzog von Montbazon, Fürst von Guéméné (1655–1727) und seiner zweiten Frau Charlotte Elisabeth de Cochefilet (1657–1719) geboren. Sein älterer Bruder Armand Jules (1695–1762) war Erzbischof von Reims.

Zunächst studierte er kanonisches Recht an der Sorbonne in Paris. 1720 trat er dem Ritterorden der Malteser bei und wurde Kapitän der Flotte. In Paris erwarb er sich nach Beendigung seines Studiums einen Lizentiaten des Kirchenrechts. In Straßburg, wo er Domherr war, stieg er bis zum Propst auf. Auch war er Abt von Lire und später auch von Saint-Epure. Gleichzeitig war er auch Großalmosenier des Königreichs Frankreich.

Das Domkapitel von Straßburg wählte ihn am 23. September 1756 zum Bischof, als was ihn Papst Benedikt XIV. am 3. Januar 1757 bestätigte. Kardinal Frédéric-Jérôme de la Rochefoucauld de Roye weihte ihn am 16. März 1757 in Paris zum Bischof. Von Papst Clemens XIII. am 23. November 1761 zum Kardinal kreiert, nahm er jedoch an keinem Konklave teil.

Er starb am 11. März 1779 in seiner Residenz in der Rue de Varennes in Paris.

Literatur[Bearbeiten]

  • Le Roy de Sainte-Croix: Les quatre cardinaux de Rohan (évêques de Strasbourg) en Alsace. Strasbourg, Hagemann et Cie. 1880, S. 65–79 (online).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Louis César Constantin de Rohan-Guéméné – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Armand II. François Auguste de Rohan-Soubise Bischof von Straßburg
1756–1779
Ludwig Renatus von Rohan-Guéméné