Louis Royer (Maler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Louis Royer (* 1. August 1793 in Mechelen, Österreichische Niederlande[1]; † 5. Juni 1868) war ein belgisch-niederländischer Maler und Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Royer war ein Sohn des Geometers Johan Royer und dessen Ehefrau Barbara Lemaître. Seinen ersten künstlerischen Unterricht erhielt Royer an der École des Beaux-Arts (EBA) seiner Heimatstadt. Dort war er zwischen 1810 und 1818 Schüler von Jean-François van Geel.

Im Frühjahr 1819 ging er zusammen mit seinem Freund und Kollegen Jean-Baptiste Debay nach Paris und wurde dort für kurze Zeit an der dortigen EBA Schüler von Alexandre Cabanel. Am 20. Oktober 1823 reiste über Lyon, Genf, Lausanne, Fribourg, Bern, Luzern, Como, Mailand, Bologna und Florenz nach Rom. Dort fand er bald Anschluss im Künstlerkreis um den Bildhauer Bertel Thorvaldsen.

Im April 1826 kehrte Royer in seine Heimat zurück. Er ließ sich in Den Haag nieder und gründete ein großes Atelier. Am 15. Juni 1831 heiratete er dort Carolina Frederica Kerst.

Louis Royer starb acht Wochen vor seinem 75. Geburtstag am 5. Juni 1858 in Mechelen und fand dort auch seine letzte Ruhestätte.

Ehrungen[Bearbeiten]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

als Maler
  • Hébe.
  • Allegorie „vie & mort“.
  • Nuits des romains.
als Bildhauer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. heute Provinz Antwerpen, Belgien

Literatur[Bearbeiten]

  • Emmanuel Bénézit (Hrsg.): Dictionnaire critique et documentaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs de tous le temps et de tous les pays. Neuaufl. Grund, Paris 1999ff.
  • Guus van den Hout: Louis Royer (1793–1868), Een Vlaamse beeldhouwer in Amsterdam. Van Soeren, Amsterdam 1994, ISBN 90-6881-039-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Louis Royer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien