Louis S. St. Laurent

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Louis S. St. Laurent
Louis S. St-Laurent im Hafen von Halifax

Louis S. St-Laurent im Hafen von Halifax

p1
Schiffsdaten
Flagge KanadaKanada Kanada[1]
Schiffstyp Eisbrecher
Rufzeichen CGBN[1]
Heimathafen Dartmouth
Eigner Kanadische Küstenwache
Bauwerft Canadian Vickers, Montreal
Taufe 3. Dezember 1966
Stapellauf 3. Dezember 1966
Indienststellung August 1969
Außerdienststellung 28. Januar 1969
Verbleib in Fahrt
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
119,83 m (Lüa)
Breite 24,38 m
Tiefgang max. 9,91 m
Vermessung 11.441 BRT
 
Besatzung 46
Maschine
Maschine 5 Generatorsätze / 3 E-Fahrmotoren
Maschinen-
leistung
27.393 PS (20.148 kW)
Geschwindigkeit max. 16 kn (30 km/h)
Propeller 3
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 4.714 tdw
Sonstiges
Registrier-
nummern

IMO 6705937[1]

Der Eisbrecher Louis S. St. Laurent ist ein Schiff der kanadischen Küstenwache (Canadian Coast Guard; CCG). Es wurde nach dem zwölften Premierminister Kanadas Louis Saint-Laurent benannt. Nach der Finanzplanung der kanadischen Regierung soll das Schiff noch bis zum Jahr 2017 in Betrieb bleiben, um dann durch einen 720 Mio C$ Neubau, die CCGS John G. Diefenbaker, ersetzt zu werden.[2]

Das Schiff[Bearbeiten]

Gebaut wurde der Eisbrecher in der Zeit von 1966 bis 1969 in der Werft Canadian Vickers in Montreal in Kanada. Seine eigentlichen Einsatzgebiete sind die kanadischen Küstengewässer. Es ist das größte Schiff der Flotte der kanadischen Küstenwache.

Dieser Eisbrecher zählt zu den wichtigsten Schiffen der kanadischen Küstenwache. 1976 passierte das Schiff gemeinsam mit dem Forschungsschiff Canmar Explorer die Nordwestpassage und stellte seine besonderen Fähigkeiten unter Beweis. Der Eisbrecher verfügt nicht über moderne Hilfssysteme wie Wasserspülung, Lufteinspritzung und zusätzliche Vortriebspropeller. Im Jahre 1988 wurde das Schiff modernisiert und umgebaut. Es erhielt eine komplette neue Maschinenanlage und eine neue Bugform.

Besonderes[Bearbeiten]

Die Louis S. St. Laurent führt zur Eisaufklärung zwei Bordhubschrauber mit. Außerdem gibt es an Bord zwei Landungsboote.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b c Schiffsdetails der Louis S. St. Laurent. marinetraffic.com, abgerufen am 18. Mai 2012.
  2. Arctic icebreaker, fishing port, tax break a start: northerners. CBC News, 27. Februar 2008, abgerufen am 12. Oktober 2012 (englisch).