Louis Sylvain Goma

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Louis Sylvain Goma (* 28. Juli 1941) war von 1975 bis 1984 und 1991 Premierminister der Republik Kongo.

Louis Sylvain-Goma

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Er gehörte zum Militärkomitee der 1969 gebildeten Einheitspartei Parti Congolais du Travail (PCT). Am 18. Dezember 1975 wurde er erstmals Premierminister unter dem seit einem Putsch im Sommer 1968 regierenden Präsidenten Marien Ngouabi. Nach dessen Ermordung am 18. März 1977 agierte das PCT als kollektive Führung bis am 3. April der Vetter des Verstorbenen, Joachim Yhombi-Opango, neuer Staatschef wurde. Dieser wurde am 5. Februar 1979 von seinen Kollegen aus dem Amt gedrängt und wenige Tage danach durch Denis Sassou-Nguesso ersetzt. Goma blieb bis zum 7. August 1984 Regierungschef.

In der Endphase von Sassou-Nguessos Regierungszeit war er vom 8. Januar bis zum 8. Juni 1991 ein zweites Mal Regierungschef. Abgelöst wurde er von einer Übergangsregierung, die den bisherigen Einparteienstaat in eine Demokratie umformte.

Später wurde er Generalsekretär der zentralafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Communauté Economique des Etats de l'Afrique Centrale (CEEAC) mit Sitz in Libreville in Gabun.