Louis Victor de Caux de Blacquetot

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Louis Victor de Caux de Blacquetot (1773–1845)

Louis Victor de Caux de Blacquetot (* 23. Mai 1773 in Douai; † 6. Juni 1845) war Lieutenant-General, Minister, Commandeur des Ordens von St. Louis und der Ehrenlegion.

Leben[Bearbeiten]

Er wurde als Sohn von Jean Baptiste de Caux von Blacquetot geboren. Er studierte am Collège de Juilly und trat in die Armee als Leutnant der Ingenieure am 1. März 1793 ein. Er war beteiligt an Kämpfen in den Ardennen, am Rhein und an der Mosel. Er zeichnete sich aus im Kampf an der Schlacht von Erbach, Dillingen bei der Schlacht von Neresheim, der Schlacht bei Amberg, Belagerung von Kehl und den Kämpfen in Burgrieden.

Er wurde zum Bataillonskommandeur im Jahre 1799 ernannt und diente unter Jean-Victor Moreau, er sollte mit Ferdinand von Bubna und Littitz einen Waffenstillstand auf den Straßen von Ulm, Ingolstadt und Philipsburg, die von den Österreichern besetzt waren, aushandeln. Er diente ab 1806 als Stabschef.

Im Jahr 1807 leitete er die Personal-Abteilung des Kriegsministeriums und die Ausrüstung des kaiserlichen Corps der Ingenieure. Er war einer der leitenden Offiziere im Walcherenfeldzug. Im Jahre 1813 erhielt er den Titel eines Barons und den Rang eines Obersten.

Er wurde am 20. April 1814 Brigadegeneral und Direktor des Militärs und der Polizei. 1817 wurde er Staatsrat, Vicomte und Kommandeur von St. Louis. Er wurde am 30. Juli 1823 zum Generalleutnant ernannt. Vom 21. Januar 1828 bis zum 8. August 1829 war er Kriegsminister. Er schuf einen obersten Kriegsrat unter dem Vorsitz des Dauphin. Er wurde Pair von Frankreich im Jahre 1832.

Er starb im Juni 1845 im Alter von 70 Jahren.

Literatur[Bearbeiten]

  • Jean-Baptiste de Caux de Blacquetot, in: Charles Mullié: Biographie des célébrités militaires des armées de terre et de mer de 1789 à 1850. 1852
Vorgänger Amt Nachfolger
Aimé Marie Gaspard de Clermont-Tonnerre Kriegsminister von Frankreich
4. Januar 1828 – 8. August 1829
Louis-Auguste-Victor de Ghaisnes de Bourmont