Louis Vuitton

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Louis Vuitton Malletier S.A.
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Rechtsform Marke innerhalb des LVMH-Konzerns
Gründung 1854
Sitz Paris, Frankreich

Leitung

  • Michael Burke, CEO (seit 2012)
  • Nicolas Ghesquière, Designer Damenkollektionen (seit 2013)
  • Kim Jones, Designer Herrenkollektionen (seit 2011)
Branche Luxusgüter
Produkte Lederwaren, Prêt-à-porter, Schmuck, Schuhe, Brillen, UhrenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.louisvuitton.com
Flagshipstore auf den Champs-Elysées in Paris
Flagshipstore auf den Champs-Elysées in Paris
LV-Boutique in Paris

Die Louis Vuitton Malletier S.A. ist ein 1854 von dem französischen Handwerker und Unternehmer Louis Vuitton (1821–1892) in Paris gegründetes Luxuswaren-Unternehmen, das in den Anfangsjahren zunächst exklusive Koffer und Reisegepäck herstellte.

Das Hauptgeschäft des inzwischen weltweit tätigen Unternehmens besteht heutzutage nach wie vor aus hochpreisigen Gepäckserien sowie Lederwaren wie Handtaschen und Accessoires, die international als Statussymbol gelten. Unter dem Markennamen Louis Vuitton werden über ein internationales Netzwerk von eigenen Boutiquen und vereinzelt über den gehobenen Einzelhandel darüber hinaus hochpreisige Bekleidung für Damen und Herren, Schuhe, Schmuck und Uhren angeboten. Viele Vuitton-Produkte ziert das 1896 eingeführte Monogram-Muster aus den Initialen des Firmengründers, „LV“, das ursprünglich dem Schutz vor Markenpiraterie dienen sollte, über die Jahre aber eine weltweite Fälschungsindustrie hervorgerufen hat. Das Unternehmen Louis Vuitton gehört seit der Fusion mit dem Spirituosenhersteller Moët Hennessy 1987 zu dem aus dem Zusammenschluss entstandenen Luxusgüter-Konzern LVMH Moët Hennessy • Louis Vuitton S.A., in dem seither weitere Luxusmarken aus verschiedenen Branchen gebündelt sind.

Marke im LVMH-Konzern[Bearbeiten]

Louis-Vuitton-Boutique in der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele, 2008
Familie Vuitton mit Belegschaft in Asnieres, 1888

Louis Vuitton ist heute eine der Hauptmarken des LVMH-Konzerns und wird gemeinsam mit anderen Marken wie Fendi, Donna Karan, Kenzo, Givenchy, Loewe oder Marc Jacobs in der Sparte Fashion & Leather Goods (dt. Mode & Lederwaren) geführt. Die Sparte Mode & Lederwaren betrieb zum Stand 2012 für die einzelnen Marken insgesamt rund 1250 Geschäfte weltweit, wovon über 450 auf die Marke Louis Vuitton entfielen,[1][2] und erwirtschaftete 2011 einen Gesamtumsatz von 8,712 Mrd. Euro bei einem Gewinn von 3,075 Mrd. Euro. Zu den Umsätzen und Gewinnen der Einzelmarken macht LVMH keine Angaben. Es wird geschätzt, dass die Marke Louis Vuitton ca. 25 % vom Gesamtumsatz der LVMH-Gruppe (alle Geschäftseinheiten: 23,66 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2011) generiert und dabei 60 bis 70 % vom Konzerngewinn (2011: 5,26 Mrd. Euro) erwirtschaftet.[3][4]

Mitte 2012 lag der geschätzte Unternehmenswert der LVMH-Gruppe samt deren Hauptmarke Louis Vuitton bei 66,38 Mrd. Euro.[5] Bereits 2009 wurde das Unternehmen in einem weltweiten Ranking als wertvollste Marke der internationalen Luxusartikelhersteller bewertet, und lag dabei unter den Top 20 aller wichtigen Marken der Welt.[6][7][8]

Geschichte[Bearbeiten]

Firmengründer Louis Vuitton, ca. 1870er Jahre
Werbeanzeige für Koffer, 1898

Die Jahre 1854–1892: Louis Vuitton[Bearbeiten]

Nachdem Louis Vuitton bei einem Pariser Koffer- und Gepäckhersteller in die Lehre gegangen war und dort insgesamt 17 Jahre gearbeitet hatte, eröffnete er 1854 mit 33 Jahren in Paris sein eigenes Geschäft, Louis Vuitton Malletier, in der Rue Neuve-des-Capucines 4, der heutigen Rue des Capucines, unweit des Place Vendôme.[9] Dort verkaufte er unter anderem hochpreisige, flache Koffer, die für damalige Verhältnisse sehr leicht und luftdicht waren und sich gut für Reisen in damals modernen Fortbewegungsmitteln wie der Eisenbahn oder dem Schiff eigneten. Das französische Wort 'malletier', das Vuitton in den Firmennamen aufnahm, bedeutet so viel wie 'Kofferhersteller'.

Louis Vuitton baute 1859 eine Fabrik im Pariser Vorort Asnières und ließ dort von 20 Mitarbeitern moderne Koffer aus beschichtetem, wasserabstoßendem und strapazierfähigem Material fertigen.[9] Die Rahmengerüste der Reisekoffer bestanden aus einer Holz- und Metallkonstruktion. Vuitton verwendete als Oberflächenmaterial für sein Gepäck mit Roggenmehl imprägnierten Leinen­stoff.[10] Dieses Material, zu Anfang unter der Bezeichnung Trianon noch in grauem Farbton, erwies sich als staub- und wasserfest. Zu der Trianon-Bespannung gesellte sich später ein Leinen-Oberstoff im längs gestreiften Rayée-Muster. Um die Jahrhundertwende arbeiteten in Asnières etwa 100 Angestellte für Louis Vuitton; um 1914 war die Belegschaft auf 225 gewachsen. Die Fertigungsstätte in Asnières besteht mit ca. 150 Mitarbeitern bis heute und wird für die Produktion der hochwertigsten Artikel aus dem Louis-Vuitton-Sortiment genutzt. Weltweit gab es zum Stand 2009 insgesamt 17 Louis-Vuitton-Produktionsstätten.

1867 nahm Louis Vuitton an der Exposition Universelle de Paris, der Weltausstellung in Paris, teil.[11] Im Jahre 1885 eröffnete Vuitton seinen ersten Laden außerhalb Frankreichs. Die immer größere Beliebtheit des Kofferherstellers führte ihn in die Oxford Street nach London.[12] 1886 entwickelte Vuitton mit seinem Sohn Georges Vuitton (1857–1936) ein patentiertes, für die damalige Zeit innovatives Kofferschloss, dessen Konstruktion bis heute verwendet wird. 1888 führte Vuitton das schachbrettartige Damier-Muster auf seinem wasserfesten Leinenstoff ein, das sich auch heute noch in den Kollektionen wiederfindet. Er starb 1892.

Die Jahre 1893–1936: Georges Vuitton[Bearbeiten]

Überseekoffer im klassischen Monogram-Canvas-Muster
Historische Louis-Vuitton-Koffer

Nach dem Tod von Louis Vuitton übernahm sein Sohn Georges das Unternehmen. Er präsentierte die Produkte auf der Chicago World’s Fair, der Weltausstellung in Chicago, im Jahr 1893. Die Produktpalette war inzwischen unter anderem um großformatige und aufklappbare Schrankkoffer, multifunktionale und umrüstbare Koffer für Expeditionen, Kabinenkoffer für Schiffsreisende, kofferartige Hutschachteln und Koffer mit herausnehmbaren Innenaufteilungen angewachsen. Für besondere Kunden wie bspw. den Forscher Pierre Savorgnan de Brazza wurde ein in ein Bett umfunktionierbarer Koffer entwickelt.

1896 kreierte Georges Vuitton das weltberühmte LV-Signet, aufgedruckt auf dem bewährten Leinenstoff. Das Muster war entwickelt worden, um sich gegen die zunehmende Nachahmung der Koffer-Designs von Louis Vuitton durch Wettbewerber zu schützen. Die Verwendung von stilisierten Blüten in diesem sogenannten Toile-Monogram- bzw. Monogram-Canvas-Muster basierte auf dem damaligen Trend, japanische und orientalische Designs zu verwenden, angelehnt an den Jugendstil.[13] Im selben Jahr begann Vuitton eine Rundreise durch die USA und besuchte große Städte wie New York City, Chicago und Philadelphia, um dort seine Waren zu verkaufen.

1901 erfand er den Steamer Bag, eine quaderförmige Reisetasche in Hochkantformat mit Falzverschluss und Henkeln, den man problemlos in einen größeren stellen konnte. Die Tasche wurde ein Verkaufsschlager. 1914 öffnete Georges Vuitton das größte Geschäft für Reisewaren an den Champs-Élysées in Paris. Als der Erste Weltkrieg begann, wurden auch Geschäfte in New York City, Bombay, Washington D. C., London, Alexandria und Buenos Aires eröffnet. In den Folgejahren kamen weitere große Reisetaschen aus Leder oder Leinenstoff zum Portfolio hinzu, darunter 1930 die Keepall-Reisetasche (ursprünglich genannt Tientout). 1932 kam eine weitere Bestseller-Tasche von Louis Vuitton auf den Markt, das Modell Noé. Die Tasche in Form eines handlichen Sacks mit Tunnelzug-Verschluss und Schultertrageriemen wurde ursprünglich konzipiert, um genau fünf Flaschen Champagner zu transportieren. Es war die erste wirkliche Damenhandtasche aus dem Hause Louis Vuitton. Kurze Zeit später kam die weltbekannte Speedy-Handtasche auf den Markt, die in ihrer Form in etwa einem heutzutage gebräuchlichen Beautycase mit zwei Henkeln ähnelt und bis heute angeboten wird. Eine Spezialanfertigung dieser Zeit war bspw. ein in einen Sekretär umfunktionierbarer Reisekoffer für den Dirigenten Leopold Stokowski.

Im Jahre 1936 starb Georges Vuitton, und sein Sohn Gaston-Louis Vuitton (1883-1970) übernahm das Unternehmen.

Die Jahre 1936–1986: Gaston-Louis Vuitton[Bearbeiten]

Um das Sortiment zu erweitern, arbeitete man 1959 am Monogram-Canvas-Muster, um es für Geldbeutel, Brieftaschen und Handtaschen zu nutzen. Der ursprüngliche Leinenstoff wurde durch ein widerstandsfähiges, vinylgetränktes Baumwollgewebe (Toile/Canvas) ersetzt.[10] Im Jahre 1966 feierte man bei Louis Vuitton die Einführung einer zylinderförmigen Handtasche im Querformat mit langen Henkeln, genannt Papillon, die bis heute sehr gefragt ist.

Ab der späten Mitte des 20. Jahrhunderts ging die Nachfrage in Europa nach großen Überseekoffern zurück. Für Autofahrten und Flugreisen wurden nun noch leichtere, möglichst unverwüstliche Koffer, am besten aus Kunststoff, gewünscht. Demzufolge ging die Nachfrage nach hochpreisigen Louis-Vuitton-Koffern zurück. Das Unternehmen Louis Vuitton beschäftigte Mitte der 1970er Jahre 60 Angestellte und betrieb lediglich zwei Boutiquen, in Paris und Nizza.

Nach dem Tod von Gaston-Louis Vuitton im Jahr 1970, trat 1971 sein Enkel, Patrick-Louis Vuitton (*1951) ins Unternehmen ein, wo er bis heute die Abteilung Spezialanfertigungen für besondere Kundenwünsche leitet, von denen jährlich ca. 350 erfüllt werden.[3] 1977 übernahm auf Bitten der Familie Henry Racamier (1912-2003), Ehemann von Odile Vuitton, Tochter von Gaston-Louis Vuitton, mit 65 Jahren die Firmenleitung und vergrößerte das Unternehmen durch zahlreiche Initiativen in den folgenden zehn Jahren in beträchtlichem Maße. Racamier wird der Übergang der Marke Louis Vuitton vom Luxus-Nischenmarkt zum Luxus-Massenmarkt zugeschrieben. 1978 erschloss Louis Vuitton unter Racamiers Führung den Markt in Asien und öffnete Geschäfte in Tokio und Ōsaka, Japan. Ein paar Jahre später, 1985, auch in Seoul, Korea. Bis 1977 war die Produktion ausschließlich in Asnières erfolgt, danach wurden unter Racamier weitere Fertigungsstätten eröffnet, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Im Jahr 1983 engagierte sich die Louis Vuitton S.A. erstmals werbewirksam im Sport-Sponsoring und unterstützte die Segel-Regatta America’s Cup, indem eine Vorrundenauswahl, der sogenannte Louis Vuitton Cup eingeführt wurde. 1984 ging Louis Vuitton in Paris an die Börse, um Kapital zu generieren. 1986 wurde mit den finanziellen Mitteln aus dem Börsengang der Champagnerhersteller Veuve Clicquot aufgekauft, der Parfümhersteller Givenchy sowie ein Anteil an der Kosmetikfirma Guerlain. Der Konzernumsatz lag damals bei 3,7 Milliarden Francs mit einem Gewinn von rund 400 Millionen Francs.

1987 erfolgte zum Schutz vor einer feindlichen Übernahme die Fusion der Louis Vuitton S.A. mit dem französischen Spirituosenhersteller Moët Hennessy, der seinerseits 1971 aus einem Zusammenschluss zwischen dem Champagnerhersteller Moët & Chandon und dem Weinbrandhersteller Hennessy entstanden war. Es entstand der Konzern LVMH Moët Hennessy • Louis Vuitton S.A., in dem im Laufe der Jahre zahlreiche bekannte Markennamen gebündelt wurden, darunter die Marke Louis Vuitton. Gegen die gefürchtete feindliche Übernahme, die letztendlich der französische Unternehmer Bernard Arnault erfolgreich durchführte, welcher 1989 Vorstandsvorsitzender von LVMH wurde, konnte sich allerdings auch das fusionierte Unternehmen nicht wehren. Racamier selbst hatte Arnault 1988 als Investor ins Unternehmen gebracht, welcher sich im Kampf um die Macht in der Firma letztendlich gegen Racamier stellte und diesen nach massiven Aktienaufkäufen 1990 aus dem Unternehmen drängte. Ende der 1980er Jahre existierten weltweit ca. 130 Louis-Vuitton-Boutiquen. Der Umsatz in Asien machte damals 40 % des Gesamt-Umsatzes aus.

Die Jahre 1987–heute: LVMH[Bearbeiten]

Produkt-Logo

1990 wurde der Franzose Yves Carcelle (1948–2014), der seit 1989 für LVMH arbeitete, CEO von Louis Vuitton. Zwei Jahre später wurde das erste Geschäft in China eröffnet, im Peninsula Palace Hotel in Peking.[11] In dieser Zeit wurden die zwei Lederarten Epi und Taiga entwickelt – von beiden Sorten gibt es heute ein breit gefächertes Angebot an Produkten.

Mitte der 1990er Jahre wurde das ehemalige Wohnhaus der Vuitton-Familie in Asniéres in ein Firmenmuseum verwandelt. Zu dieser Zeit existierten weltweit ca. 200 Louis Vuitton Geschäfte.

1997 wurde der US-amerikanische Modedesigner Marc Jacobs verpflichtet, im März des Folgejahres erstmals eine Bekleidungslinie von Louis Vuitton für Damen und Herren auf den Markt zu bringen.[14] Die Kollektionen werden seither jeweils zweimal jährlich bei den Pariser Modenschauen vorgestellt. Jacobs war bis Ende 2013 Kreativdirektor bei Louis Vuitton und bestimmte damit nicht nur die Entwürfe der Modekollektionen des Hauses, sondern nahm auch entscheidenden Einfluss auf das Design des übrigen Produktsortiments von Louis Vuitton.

Im Jahr 2000 wurde das erste Geschäft auf dem afrikanischen Kontinent in Marrakesch eröffnet, Marokko.[11] 2001 entwarf der US-amerikanische Künstler und Modedesigner Stephen Sprouse (1953-2004) gemeinsam mit Marc Jacobs eine limitierte Auflage von Handtaschen, wie etwa die Speedy oder die Keepall, mit Louis Vuitton Schriftzug im Graffiti-Stil. Diese limitierte Auflage war für die Prominenz auf der firmeninternen Kundenliste reserviert. Außerdem kreierte Marc Jacobs 2001 mit dem hochpreisigen Charme-Armband das erste Schmuckstück von Louis Vuitton, das seither in vielen Variationen erschienen ist. 2003 entwarf der japanische Künstler Takashi Murakami gemeinsam mit Marc Jacobs eine Multicolore-Linie mit einem bunten Monogram-Muster auf weißen und schwarzen Taschen sowie verschiedenen Accessoires. Auch kreierte Murakami 2002 das Cherry-Blossom-Muster mit Darstellungen von Kirschblüten und 2005 das Cherry-Muster mit Kirsch-Abbildungen auf Taschen und Accessoires in einer limitierten Auflage.

Ende 2005 wurde der Niederländer Paul Helbers, ein ehemaliger Martin-Margiela-Designer, zum Studiodirektor für die Herrenmodekollektion bei Louis Vuitton ernannt. Ab 2008 erschien er auch zusammen mit dem Kreativdirektor Marc Jacobs am Ende der Herrenmodenschauen zur traditionellen Verbeugung auf dem Laufsteg. Zu Helbers' Nachfolger wurde im März 2011 der britische Modeschöpfer und vormalige Dunhill-Designer Kim Jones bestimmt, der sich am Ende der Modenschauen alleine zeigt.[15]

2008 entwarf die japanische Designerin Rei Kawakubo eine exklusive Canvas-Taschenkollektion für Louis Vuitton. 2009 gab es ein Revival der Kollektion von 2001 von Stephen Sprouse, die Taschen mit Monogramm bekamen mehr Farbe durch knallige Graffitiaufdrucke in Pink, Grün und Orange. Weiterhin gab es eine Kollektion mit Rosenaufdruck. 2009 wurden alle externen Reparaturwerkstätten in Europa aufgelöst und die Louis-Vuitton-Reparaturwerkstatt in Cergy erweitert.<Quelle?> Seit Anfang des Jahres 2010 werden ausgewählte Produkte von Louis Vuitton auch als kundenindividuelle Massenproduktion angeboten. Damit hat der Kunde die Möglichkeit, individuelle Taschen und Koffer mit eigenen Initialen und Farben zu bestellen.[16] 2011 kam die Neverfull-Handtasche in Form einer Strandtasche zum LV-Sortiment hinzu. 2012 kam es über Marc Jacobs zu einer Zusammenarbeit mit der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama, die für Louis Vuitton eine Damenkollektion mit dem für sie typischen Pünktchenmuster auf Lederwaren, Koffern, Prêt-à-porter-Mode, Schals, Sonnenbrillen und Schmuck entwarf.[17]

Ende 2012 wurde Yves Carcelle nach 22 Jahren an der Spitze von Louis Vuitton durch den Spanier Jordi Constans, ein ehemaliger Danone-Manager, als CEO ersetzt. Constans musste seinen Posten allerdings nach knapp drei Wochen im Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.[18] Seither leitet der LVMH-Manager Michael Burke – zuvor nacheinander CEO von Louis Vuitton USA, Fendi und Bulgari – das Unternehmen Louis Vuitton. Im November 2013 gab Louis Vuitton bekannt, dass Marc Jacobs zum Ende des Jahres aus dem Unternehmen ausscheide und durch den ehemaligen Balenciaga-Designer Nicolas Ghesquière als Kreativdirektor der Damenkollektionen ersetzt werde.[19][20]

Kollektionen[Bearbeiten]

Tasche und Accessoires aus der Monogram Canvas- und der limitierten Perfo-Serie
Tasche und Schuhe aus der limitierten Monogram Denim-Serie

Unter dem Markennamen Louis Vuitton werden über das internationale Netzwerk der Louis-Vuitton-Boutiquen sowie ausgewählte Einzelhändler, bspw. Shops-in-Shop in gehobenen Warenhäusern, hochpreisige Lederwaren für Damen und Herren, Bekleidung, Schuhe, Accessoires, Schmuck, Uhren und voraussichtlich ab 2016 auch Parfüm angeboten.[21]

Taschen, Lederwaren und Gepäck[Bearbeiten]

Die Lederwaren sind nach den verwendeten Materialien und Mustern in verschiedene Kollektionen unterteilt. Die verschiedenen Formen der Modelle - bei den Taschen bspw. die Modelle Keepall, Speedy oder Neverfull - existieren dabei in verschiedenen Materialausführungen, Mustern und Farben.

  • Toile Monogram / Monogram Canvas
    das bekannteste Muster für Damen und Herren: mit übereinandergelegten, messingfarbenen Buchstaben „L“ und „V“ (Monogram) neben stilisierten, vierblättrigen Blüten auf dunkelbraunem Gund. Das verwendete Material ist kein Leder, sondern seit 1959 vinylgetränktes Baumwollgewebe (Toile/Canvas), zuvor war es Leinen gewesen. An Taschen, Koffern dieser Serie befinden sich in der Regel Henkel aus hellem Leder. In der Version Multicolore sind die Buchstaben und Blüten in bunten Farben auf weißem oder schwarzem Grund aufgebracht. Das Baumwollmaterial der Version Idylle ist nicht oberflächenbehandelt und in verschiedenen Farben mit dunklen Lederbeschlägen und -henkeln erhältlich. Für Herren existiert zudem die Variante Macassar mit Umrandungen und Henkeln aus dunklem Rindsleder.
  • Toile Damier / Damier Canvas
    ein einem Schach- oder Damebrett nachempfundenes Muster mit dunkelbraunen und messingfarbenen Feldern in der Version Ebène bzw. blauen und cremefarbenen Feldern in der Version Azur, auf denen in regelmäßigen Abständen der Schriftzug „Louis Vuitton Paris“ aufgebracht ist; das verwendete Hauptmaterial ist auch hier behandelte Baumwolle. Für Herren existiert die Version Graphite in der Farbkombination grau-schwarz. Die Herrenvariante Damier Géant ziert ein überdimensional großes Schachbrettmuster mit großem Logo-Schriftzug.
  • Cuir Monogram / Monogram Leder
    Echtleder-Serie für Damen mit eingestanztem Monogramm und stilisierten Blüten. In der Version Empreinte aus genarbtem Leder in verschiedenen Farben, in der Version Vernis aus Lackleder in verschiedenen Farben, zum Teil mit Henkeln und Beschlägen in der jeweils gleichen Farbe. In der Version Python aus Schlangenleder, in der Version Exotique aus Schlangen- und/oder Straußenleder.
  • Cuir Epi / Epi Leder
    Echtleder-Serie für Damen und Herren aus strukturiertem Leder mit einzelnem LV-Logo in vielen Farben.
  • Mahina
    Echtleder-Serie für Damen mit durch Lochstanzung bzw. Perforation erzeugtem Monogram-Muster in verschiedenen Farben.
  • Antheia
    Echtleder-Serie für Damen aus Lammleder mit gleichfarbig aufgesticktem Monogram-Muster in verschiedenen Grundfarben. Auch in Veloursleder erhältlich.
  • Sofia Coppola Collection
    Echtleder-Serie für Damen in Zusammenarbeit mit Sofia Coppola in schlicht-eleganter Aufmachung aus Nappa- oder Wildleder mit messingfarbenen Beschlägen.
  • Taïga
    Echtleder-Serie für Herren aus genarbtem Leder mit einzelnem LV-Logo.
  • Nomade
    Echtleder-Serie für Herren aus Glattleder mit einzelnem LV-Logo.
  • Utah
    Echtleder-Serie für Herren aus genarbtem Leder mit einzelnem LV-Logo in Dunkelbraun und Schwarz.
  • Naxos
    Echtleder-Serie für Herren aus Nappaleder in Schwarz mit Logo auf dem angehängten Namensschild.

Darüber hinaus erscheinen von Zeit zu Zeit Sonderserien, bspw. aus besonderen Materialien, oder limitierte Auflagen, zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen Designern oder renommierten Künstlern.

Bekleidung, Schuhe und Accessoires[Bearbeiten]

Sowohl für Damen als auch für Herren existiert seit 1997 je eine Prêt-à-porter-Modelinie, die beide bei den Pariser Modenschauen je zweimal jährlich einem internationalen Publikum vorgeführt werden. Der amerikanische Modedesigner Marc Jacobs, der die Bekleidungskollektionen im Auftrag von Louis Vuitton ins Leben gerufen hatte, fungierte von 1997 bis 2013 als künstlerischer Leiter des Hauses (directeur artistique), entwickelte in dieser Zeit die Damenkollektionen und war in den ersten Jahren auch für das Design der Herrenkollektionen verantwortlich. Für die Herrenmode wurde 2005 der Niederländer Paul Helbers als Studiodirektor (directeur du studio homme) engagiert. Sein Nachfolger ist seit 2011 der Brite Kim Jones. Der Nachfolger von Jacobs und neuer Verantwortlicher für die Damenkollektionen ist seit 2014 Nicolas Ghesquière. Zu den angebotenen Accessoires zählen neben den Kleinlederwaren unter anderem Foulards, Schals, Handschuhe, Gürtel, Sonnenbrillen, Kopfbedeckungen, Krawatten, Manschettenknöpfe, Modeschmuck, Schlüsselanhänger etc. Im Rahmen des Louis Vuitton Cups hat es in der Vergangenheit eigene sportive Modekollektionen im kleinen Umfang gegeben.

Uhren und Schmuck[Bearbeiten]

Seit 2002 werden von Louis Vuitton Armbanduhren für Damen und Herren angeboten.

2001 hatte Marc Jacobs mit dem Charme-Armband die hochpreisige Schmucksparte von Louis Vuitton ins Leben gerufen. Die Charme-Armbänder und die dazugehörigen Anhänger, die je nach Ausführung bis zu 50.000 Euro kosten können, sind weiterhin im Sortiment. Im Jahr 2009 stieg Louis Vuitton in das Haute Joaillerie-Geschäft mit kostbarem Schmuck aus Perlen, Edelmetallen und -steinen ein. Chefdesigner der Schmucksparte ist der Deutschfranzose Lorenz Bäumer, der seit 1995 sein eigenes, nach ihm benanntes Unternehmen mit hochpreisigem Schmuck in Paris führt. Mitte 2012 wurde am eleganten Place Vendôme in Paris, an dem viele namhafte Juweliere und Uhrmacher wie Cartier, Bulgari, Van Cleef & Arpels, Mikimoto, die Schmucksparten von Chanel und Dior sowie Patek Philippe, Piaget, Breguet SA oder Rolex ansässig sind, der erste Louis Vuitton Flagshipstore für edlen Schmuck und Uhren eröffnet.[22] Für März 2013 wurde eine zweite Schmuckboutique innerhalb des bestehenden Louis-Vuitton-Geschäfts in Wien angekündigt.[23]

Parfüm[Bearbeiten]

2011 kündigte das Unternehmen den Wiedereinstieg ins Parfümgeschäft an, nachdem es bereits bis in die 1930er Jahre Duftwässer von Louis Vuitton gegeben hatte.[24] Die Wiedereinführung des Parfüms war für Ende 2013 geplant, wurde aber auf 2016 verschoben.

Vermarktung[Bearbeiten]

Das Unternehmen rund um den Chefdesigner Marc Jacobs ist sehr auf seinen guten Ruf bedacht und selektiert strengstens bei der Auswahl neuer Werbegesichter. Unter anderem wurden schon Gisele Bündchen, Jennifer Lopez oder Naomi Campbell für die Werbekampagnen des französischen Unternehmens abgelichtet. Eine Werbekampagne ab dem Jahr 2007 mit dem Namen core values (dt. Grundwerte) beschäftigte sich mit dem Thema „Reisen“, wofür Louis Vuitton seit Jahrzehnten ein Begriff ist. Werbeträger waren unter anderem ab 2007 Steffi Graf mit Andre Agassi, Catherine Deneuve, Michail Gorbatschow, ab 2008 Keith Richards und Madonna, ab 2009 Sean Connery, ab 2010 Annie Leibovitz mit Mikhail Baryshnikov, Bono mit Ehefrau Ali Hewson[25], Zinedine Zidane mit Pelé und Diego Maradona oder ab 2011 Angelina Jolie. Daneben macht das Unternehmen aufwendige Printwerbung mit Prominenten oder bekannten Models und renommierten Fotografen wie Steven Meisel oder Annie Leibovitz. Eine groß angelegte Werbekampagne zeigte bspw. ab 2005 die Schauspielerin Uma Thurman, deren Gesicht unter anderem weltweit in überdimensionaler Größe von ausgewählten Häuserfassaden über Louis-Vuitton-Boutiquen prangte.

Urheberrecht[Bearbeiten]

Das Unternehmen musste sich schon Ende des 19. Jahrhunderts gegen Wettbewerber wehren, die das Design der Louis Vuitton Koffer kopierten, weswegen Georges Vuitton 1896 das Monogram-Muster als Aufdruck lancierte. Allerdings hatte diese Maßnahme den ungewünschten Effekt, dass das Muster, an dem die Produkte als Statussymbole erkannt werden konnten, in Folge umso intensiver gefälscht wurde. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts muss sich die Louis Vuitton S.A. vermehrt gegen Produktfälschungen und Plagiate aus dem asiatischen Raum oder auch Russland wehren. Unter den weltweit gefälschten Markennamen nimmt Louis Vuitton den Spitzenplatz ein. Dafür beschäftigt das Unternehmen eine eigene Abteilung, welche weltweit Produktionsstätten von Fälscherware aufspüren und mit rechtlichen Mitteln bekämpfen soll. Im Jahr 2008 strengte das Unternehmen beispielsweise weltweit 13.000 Verfahren gegen Produktfälscher an und veranlasste über 6.000 Durchsuchungen von Geschäftsräumen.[26] Das Unternehmen geht dabei gegen jegliche nachgewiesenen oder vermuteten Verkaufsorte von Produktfälschungen wie Ebay[27] vor, gegen andere Betreiber von Onlineshops, gegen Schwarzmarktverkäufer[28] oder auch gegen Endverbraucher,[29] die gefälschte Ware erwerben. 2009 forderten Anwälte des Unternehmens Louis Vuitton von einem Altkleiderladen des DRK in Marburg eine Strafzahlung von 2.600 Euro wegen des Verkaufs einer gefälschten Louis-Vuitton-Tasche, die dem Geschäft gespendet worden war.[30]

Louis Vuitton und Britney Spears[Bearbeiten]

Am 19. November 2007 kam es zum Rechtsfall zwischen Sony BMG und Louis Vuitton. Grund war ein Musikvideo von Britney Spears, in dem sie mit den Fingern auf einer Autoablage tippt, die mit einem gefälschten Cherry-Blossom-Muster bezogen ist. Louis Vuitton setzte die Absetzung des Videos auf MTV und jegliche weitere Vermarktung des Videos durch Sony BMG durch. Sony BMG, seine Tochterfirma Zomba und der Sender MTV mussten Louis Vuitton 80.000 Euro Entschädigung zahlen. Außerdem dürfen sie das Video nicht verbreiten und auch nicht damit handeln, vor allem nicht über das Internet.[31]

Louis Vuitton und Nadia Plesner[Bearbeiten]

Die dänische Künstlerin Nadia Plesner bildete auf dem politischen Gemälde Darfurnica eine Tragtasche des nach EG-Geschmacksmusterverordnung geschützten Multicolore-Canvas-Design ab. Das Gemälde ist eine Adaption von Picassos Guernica mit dem die Künstlerin darauf hinweisen will, dass die mediale Aufmerksamkeit zu sehr auf Luxus und Prominente und zu wenig auf Hunger und Armut in Krisengebieten, wie der sudanesischen Provinz Darfur liegt. Ein Element von Darfurnica ist das schon zuvor unter dem Titel Simply Living erstellte Bild mit einem abgemagerten sudanesischen Jungen mit Paris-Hilton-Chihuahua auf dem Arm und einer der Louis-Vuitton-Tasche stark ähnelnden Tasche um das Handgelenk. Dieses Motiv wurde als Poster und T-Shirt verkauft, wobei der Erlös an eine karitative Organisation mit Engagement in Darfur ging und es wurde als Eye-Catcher verwendet.

Das Unternehmen klagte und berief sich auf sein Eigentumsrecht nach Art. 1 des Zusatzprotokolls zur Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK). Das Bezirksgericht Den Haag entschied am 4. Mai 2011[32] anderweitig, hob damit die einstweilige Verfügung[33] auf und gab der Kunst- und Meinungsfreiheit nach Art. 10 der EMRK den Vorrang. Solange nicht der Ruf bewusst zu kommerziellen Zwecken ausgenutzt und das Unternehmen in einem falschen Kontext gesetzt wird, ist so eine Darstellung zulässig und gerade weltweit bekannte Unternehmen müssen mit einer kritischen Verwendung ihrer Produkte rechnen.[34]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Louis Vuitton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Louis Vuitton and Yayoi Kusama, Wall Street Journal, 10. Juli 2012
  2. Louis Vuitton to launch first fragrance since the 1930s, New York Daily News, 6. Januar 2012
  3. a b Louis Vuitton: Die feine Art des Reisens, bilanz.ch, 13. Oktober 2004
  4. Luxusgüterkonzern LVMH räumt in Asien ab, handelsblatt.com, 2. Februar 2012
  5. LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton (MC.PA) - Kennzahlen, finance.yahoo.com, 4. August 2012
  6. Best global brands, Interbrand, 2008.
  7. Leading Luxury Brands 2008 Rankings, Interbrand, 2008
  8. BrandZ Top 100 2008 Report, Millward Brown, 2008
  9. a b Die Geschichte von Louis Vuitton, manager-magazin.de, 14. Dezember 2001
  10. a b Kult mit Koffern, Der Spiegel, 8. November 1982
  11. a b c Die Welt von Louis Vuitton → Herkunft → Chronologie, louisvuitton.com.
  12. Vogue's Who is Who Louis Vuitton.
  13. Die Geschichte von Louis Vuitton, manager-magazin.de, 14. Dezember 2001
  14. Vogue's Who is Who Marc Jacobs
  15. Louis Vuitton: Kim Jones wird HAKA-Designer, textilwirtschaft.de, 1. März 2011
  16. [1] Individuelles von Louis Vuitton.
  17. Louis Vuitton punktet , welt.de, 15. Juni 2012
  18. Louis Vuitton: Michael Burke wird CEO, textilwirtschaft.de, 19. Dezember 2012
  19. Marc-Jacobs-Nachfolge: Nicolas Ghesquière geht zu Louis Vuitton, spiegel.de,
  20. Louis Vuitton bestätigt Nicolas Ghesquière als neuen Kreativleiter, fashionmag.de, 4. November 2013
  21. Louis Vuitton: Kein Parfüm vor 2016, textilwirtschaft.de, 4. November 2013
  22. Ganz schön schmuck, welt.de, 20. August 2012
  23. „Haute Joaillerie“: Treffpunkt Place Vendôme, diepresse.com, 11. Oktober 2012
  24. Louis Vuitton: Parfum-Comeback, Fashionmag, 23. Januar 2012
  25. Publikation zur Kampagne von Thomas Neubner in Zusammenarbeit mit Jessica Breidbach: “The true Spirit of Africa.” Afrika als Projektionsfläche kolonialer Fantasien im Marketing. Eine motivkomplexorientierte interdisziplinäre Werbeanzeigenanalyse am Beispiel der Modemarke Louis Vuitton. In: Aßner, Manuel/ Breidbach, Jessica/ Mohammed, Abdel-Amine/ Schommer, David/ Voss, Katja (Hrsg.): AfrikaBilder im Wandel? Quellen, Kontinuitäten, Wirkungen und Brüche. Erschienen in der Reihe “Afrika und Europa. Koloniale und Postkoloniale Begegnungen” von Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst. Frankfurt am Main: Peter Lang Internationaler Verlag der Wissenschaften 2012.
  26. Plagiat-Prozess: 32 Millionen Dollar Schadenersatz für Louis Vuitton, netzwelt.de, 30. September 2009
  27. LVMH gewinnt Prozess gegen eBay, fashionunited.de, 2. Juli 2008
  28. Undercover on Canal St., With Louis Vuitton Impostors in His Sights, nytimes.com, 29. Januar 2006
  29. 900 Franken: Louis Vuitton büsst Schnäppchenjäger, Schweizer Fernsehen, 18. Juni 2012
  30. Spiegel-Artikel.
  31. Louis Vuitton lässt Video von Britney Spears verbieten, SPIEGEL-Online, 17. November 2007
  32. Urteil vom 4. Mai 2011, 389526 / KG ZA 11-294
  33. Entscheidung vom 27. Januar 2011, KG RK 10-214
  34. Kunst- und Meinungsfreiheit: Künstlerin setzt sich gegen Louis Vuitton durch, urheberrecht.org, 9. Mai 2011