Lovis Corinth

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Lovis Corinth (* 21. Juli 1858 in Tapiau, Ostpreußen; † 17. Juli 1925 in Zandvoort, Niederlande; eigentlich Franz Heinrich Louis Corinth) war ein deutscher Maler. Er zählt neben Max Liebermann, Lesser Ury und Max Slevogt zu den wichtigsten und einflussreichsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Seine späten Werke werden häufig als eine Synthese aus impressionistischem und expressionistischem Schaffen angesehen.

Leben[Bearbeiten]

Frühe Jahre und Ausbildung[Bearbeiten]

Porträt eines lesenden Mannes, 1882

Lovis Corinth wurde am 21. Juli 1858 als Franz Heinrich Louis Corinth im ostpreußischen Tapiau geboren. Das Geburtshaus ist erhalten geblieben, eine Gedenktafel erinnert auf Deutsch an den Maler. Seine Eltern Heinrich und Wilhelmine Corinth betrieben eine Gerberei sowie einen größeren landwirtschaftlichen Betrieb. Er war das einzige gemeinsame Kind der beiden, hatte jedoch mütterlicherseits fünf Halbgeschwister, mit denen er zusammen aufwuchs.

Von 1866 bis 1873 ging Corinth auf das Kneiphöfische Gymnasium in Königsberg. Während dieser Zeit lebte er bei seiner Tante in Königsberg. Mit dem Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 zogen in die Wohnung seiner Tante zudem Soldaten ein. Als seine Mutter 1873 verstarb, ging Corinth zurück auf den Hof seiner Eltern, wenig später erwuchs in ihm der Wunsch, Maler zu werden. Er selbst beschrieb dies in seiner Autobiografie als einen von vielen Wünschen, die regelmäßig wechselten:

„Es fiel gerade Ostern mein Lebensberuf auf den Maler, denn fast jeden Monat hatte ich eine andere Leidenschaft, mein Leben einzurichten: Soldat, Matrose, vor allem Landwirt, wechselten in buntem Reigen und heute wollte es das Schicksal, daß ich Maler werden wollte. Bei diesem Berufe verharrte ich nun treu und niemals wollte ich es bereuen.“[1]

Wenig später verkaufte sein Vater das Anwesen in Tapiau und zog mit seinem Sohn nach Königsberg, um ihm dort eine Malerausbildung zukommen zu lassen. Corinth ging an die Kunstakademie Königsberg und lernte als Schüler von Otto Günther die Grundlagen der Malerei sowie die konservative Historienmalerei kennen. Mit Günther und dessen weiteren Schülern reiste Corinth nach Berlin und Thüringen und besuchte dort die Ateliers von Albert Brendel, damals Direktor der Weimarer Kunstschule, sowie Friedrich Preller und Karl Buchholz. Corinths eigene Arbeiten konzentrierten sich auf Porträts und Landschaftsbilder.

München, Antwerpen, Paris[Bearbeiten]

Lovis Corinth, 1887

1880 ging Corinth auf Empfehlung seines Lehrers Günther an die Kunstakademie nach München, die zu der Zeit als bedeutendstes Zentrum für Malerei neben Paris galt und mit der Kulturszene dieser Stadt in engem Austausch stand. Louis Corinth besuchte zuerst die Klasse von Franz von Defregger und wechselte dann zu Ludwig Löfftz, einem ehemaligen Schüler von Wilhelm Diez. Zu seinen Mitschülern gehörten unter anderen auch Hans Olde und Bernt Grönvold, mit denen Corinth noch viele Jahre Kontakt hatte. Corinth schloss sich der Strömung des Naturalismus an, der sich gerade gegen die klassische Historienmalerei durchzusetzen begann. Auch die Aktmalerei spielte in seiner Ausbildung eine große Rolle; 1883 entstand auf diese Weise sein Gemälde Schächer am Kreuz, bei dessen Konzeption Einflüsse seines Lehrers Löfftz wie auch dessen ehemaligen Schülers Karl Stauffer-Bern zu erkennen sind. Ein weiterer wichtiger Lehrer in München für Corinth wurde Wilhelm Trübner, für den er 1920 auch einen Nachruf verfasste.[2]

Zwischen 1882 und 1883 unterbrach er das Studium und leistete seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger ab, danach begab er sich mit seinem Vater auf eine Reise, die vor allem nach Italien und an den Gardasee führte. Anschließend nahm er das Studium wieder auf.

1884 ging Corinth für drei Monate nach Antwerpen und studierte dort bei Paul Eugène Gorge. Im selben Jahr konnte er mit seinem Gemälde Das Komplott seinen ersten internationalen Erfolg verbuchen. Das Bild wurde auf einer Ausstellung in London mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet (wird von Ulrike Lorenz angezweifelt),[3] 1885 wird es im Pariser Salon gezeigt. Im Atelier von Gorge entstand das Gemälde Neger Othello, eine Porträtdarstellung eines schwarzen Mannes, das zu seinen bekanntesten Bildern gehört. Im Oktober des Jahres reiste er weiter nach Paris und trat dort in die Privatakademie Académie Julian ein. Er lernte bei Tony Robert-Fleury und Adolphe William Bouguereau, die ihm vor allem die Praxis der Aktmalerei von Frauen (peintre de la femme) näher brachten. Sie beeinflussten damit sein weiteres Schaffen sehr, vor allem die Gestaltung seiner Frauenbildnisse der nächsten Jahre. Er selbst war in Paris allerdings wenig erfolgreich und kehrte mit etwa 20 großformatigen Bildern zurück, vornehmlich Aktdarstellungen. Obwohl zur selben Zeit auch moderne und prominente Impressionisten in Paris weilten und Bilder wenige Jahre zuvor verstorbener Meister wie Gustave Courbet oder Édouard Manet in Paris zu sehen waren, bekam er von diesen nichts mit. Inspiration fand er dagegen in Ausstellungen von Jean-Louis-Ernest Meissonier, Wilhelm Leibl und vor allem durch eine Retrospektive von Jules Bastien-Lepage.

Im Sommer 1886 reiste Corinth mit Hans Olde an die Ostseeküste, um hier Landschaftsimpressionen und Porträts zu malen (siehe: Im Fischerhaus). 1887 kehrte er nach Königsberg zurück und porträtierte seinen Vater – und auch mit der Ausstellung dieses Bildes in der Königsberger Akademie hat er keinen Erfolg.

1887 zog Louis Corinth nach Berlin und verbrachte dort den Winter, in dem er unter anderen Max Klinger, Walter Leistikow und Karl Stauffer-Bern kennenlernte. In Berlin entstand wahrscheinlich auch sein erstes Selbstbildnis, dem im Laufe seines Lebens noch etliche folgen sollten. Im darauf folgenden Jahr kehrte er jedoch wieder zurück zu seinem mittlerweile schwerkranken Vater nach Königsberg und porträtierte selbigen dort noch mehrmals, bevor dieser am 10. Januar 1889 starb.

München 1891 bis 1900[Bearbeiten]

Gedenktafel für Corinth in München

1890 wurde das Gemälde Pietà (Kreuzabnahme), das er beim Pariser Salon eingereicht hatte, mit einer Auszeichnung geehrt. In seiner Arbeit bestätigt, entschloss sich Corinth 1891, wieder nach München zurückzukehren. Hier suchte er sich eine Wohnung in Schwabing. Den Ausblick aus seinem Atelierfenster hielt er im selben Jahr in mehreren Gemälden fest, mit denen er sich, ebenso wie mit Waldinneres bei Bernried, mit dem zu dieser Zeit in München aktuellen Pleinairismus beschäftigte – die Künstler verließen ihr Atelier und fingen Motive „unter freiem Himmel“ ein. Dieser wurde in Deutschland vor allem von Arnold Böcklin, Max Klinger und Hans Thoma transportiert, die in München zu den populärsten Gestalten der Kunstszene gehörten. Als Münchner Malerfürsten galten Friedrich August von Kaulbach, Franz von Lenbach sowie Franz von Stuck. Neben den genannten Bildern war das Hauptwerk Corinths in dem Jahr der Diogenes, eine Darstellung des Diogenes von Sinope im Großformat. Die Ausstellung des Bildes im Münchner Glaspalast wurde allerdings nicht mit dem erhofften Lob quittiert; vielmehr erntete sie massive Kritik, die Corinth an seinem Schaffen zweifeln ließ. Von seinem Freund Otto Eckmann ließ er sich die Kunst des Radierens beibringen, und bis 1894 erschien sein Radierzyklus Tragikomödien, in dem er auf den Jugendstil auf der einen und das Werk Max Klingers auf der anderen Seite Bezug nahm.

Im Schlachthaus, 1893

Ab 1892 entstand eine Reihe von Gemälden, die Schlachthausszenen wiedergeben und die Kritiker wieder überzeugen konnten. Die Bilder waren realistisch dargestellt und provozierten durch ihre Motive. Corinth hatte Anschluss gefunden an die „Revolutionäre“ der Münchner Kunstszene, die nicht im etablierten Glaspalast ausstellten, sondern sich in der Künstlergesellschaft Allotria trafen. 1892 gründete sich aus dieser Vereinigung die Münchner Sezession, der sich neben Corinth auch Max Liebermann, Otto Eckmann, Thomas Theodor Heine, Hans Olde, Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Franz von Stuck und Fritz von Uhde anschlossen. 1893 wollte Corinth zusammen mit Eckmann, Trübner, Heine, Max Slevogt, Karl Strathmann, Hermann Obrist und Peter Behrens die Freie Vereinigung gründen, um die Ausstellungssituation zu verbessern. Daraufhin kam es zum Streit in der Sezession, die Gründung scheiterte, und die Beteiligten wurden von der Münchner Sezession ausgeschlossen. Als Münchner 24 fanden sie in der Galerie Schulte in Berlin eine Ausstellungsmöglichkeit.

1895 malte Corinth mit seiner Kreuzabnahme das erste Bild, das er tatsächlich verkaufen konnte. Es wurde noch im selben Jahr im Glaspalast ausgestellt und mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Zwischen 1895 und 1900 stellte er dort eine Reihe weiterer Gemälde aus, die jedoch kein größeres Aufsehen erregen konnten. Über einen Freund kam Corinth um 1895/96 in Kontakt mit der Münchner Literatengruppe Die Nebenregierung, der unter anderen die Schriftsteller Max Halbe, Graf Eduard von Keyserling, Frank Wedekind und Otto Erich Hartleben angehörten. 1896 gehörte Corinth auch zu den Gründungsmitgliedern der Freimaurerloge In Treue fest, die noch heute besteht[4] und der er 1898 das Gemälde Die Logenbrüder malte, auf der zwölf Mitglieder seiner Loge abgebildet sind. In den Folgejahren entstanden eine Reihe seiner erfolgreichsten und bis heute bekanntesten Gemälde. So schuf er 1896 sein Selbstporträt mit Skelett, 1897 das Gemälde Die Hexen sowie Die Verführung des heiligen Antonius. Nach einem Umzug innerhalb Münchens malte er 1900 die Salome, ein Bild, in das er selbst große Hoffnungen legte und das für eine Ausstellung der Münchner Sezession abgelehnt wurde. Dieser Misserfolg bestärkte Corinths Absicht, München zu verlassen und nach Berlin zu gehen. Dort hatte er weiterhin Kontakt zu Walter Leistikow, der in der Zwischenzeit mit Max Liebermann und Paul Cassirer die Berliner Secession gegründet hatte. Salome wurde in Berlin mit der zweiten Secessionsausstellung im Juli 1900 ein Erfolg und Corinth wurde nach eigenen Worten „in Berlin eine Kapazität.“[5] Auch seine Bilder Susanna und die beiden Alten sowie die Kreuzigung wurden auf dieser Ausstellung gezeigt. Von Leistikow erhielt Corinth seine ersten Porträtaufträge in Berlin.

Berliner Jahre[Bearbeiten]

Lovis Corinth in seinem Berliner Atelier, 1904

Im Herbst 1901 zog Lovis Corinth nach Berlin und wurde Mitglied der Berliner Secession. Im selben Jahr wurde das Gemälde Perseus und Andromeda auf der Secessionsausstellung bei Paul Cassirer gezeigt – neben Gemälden der mittlerweile verstorbenen Künstler Vincent van Gogh, Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. Das Atelier in der Klopstockstraße bekam Corinth wieder von Leistikow, und am 14. Oktober 1901 eröffnete Corinth eine Malschule. Seine erste Schülerin war die damals 21 Jahre alte Charlotte Berend, die ihm ab da regelmäßig Modell stand. Ein weiterer Schüler war Erich Lasse. Die Malschule wurde zu einem finanziellen Erfolg, auch seine Bilder wurden bekannter.

Bereits im Dezember veranstaltete Paul Cassirer eine Ausstellung, die sich ausschließlich Lovis Corinth widmete. Ein Jahr später wurde Corinth in den Vorstand der Secession gewählt. Das Porträt des Dichters Peter Hille wurde mit weiteren Bildern Corinths in der Secessionsausstellung 1902 präsentiert: Samuels Fluch auf Saul, Die drei Grazien und das Selbstporträt mit Modell. Neben seinen Werken wurden auch Bilder von Édouard Manet und Edvard Munch ausgestellt, und das Hille-Porträt wurde 1908 von der Kunsthalle Bremen gekauft.

1902 bis 1903 arbeitete Corinth mit dem Regisseur und Theaterbesitzer Max Reinhardt zusammen. 1902 schuf er das Bühnenbild und zusammen mit Max Kruse die Kostüme für Hans Oberlaenders Inszenierung des Theaterstückes Salome von Oscar Wilde. 1903 stattete er zusammen mit Leo Impekoven Reinhardts Inszenierung von Maurice Maeterlincks Pelléas et Mélisande am Neuen Theater am Schiffbauerdamm und zusammen mit Kruse Reinhardts Inszenierung von Hugo von Hofmannsthals Elektra am Kleinen Theater in Berlin aus.

Paddel-Petermannchen (Spitzname, den Corinth seiner Ehefrau gab) – eine frühe Darstellung der späteren Ehefrau Charlotte, die sein bevorzugtes Modell wurde
Lovis und Charlotte Corinth im Atelier, 1908

Am 26. März 1903 heirateten Lovis Corinth und Charlotte Berend, die sich für den Doppelnamen Berend-Corinth entschied. Am 13. Oktober 1904 kam ihr gemeinsamer Sohn Thomas Corinth auf die Welt und die Familie zog in die Händelstraße um. Die Tochter Wilhelmine Corinth folgte fünf Jahre später am 13. Juni 1909.

In der Jahresausstellung 1903 präsentierte Corinth vor allem das Mädchen mit dem Stier und Odysseus Kampf mit dem Bettler, 1904 folgten Tiny Senders und die Grablegung. Im selben Jahr zeigte Cassirer in seiner Galerie eine Ausstellung von Paul Cézanne, die Corinth stark beeinflusste. 1906 begann Corinth dann mit seinem ersten größeren literarischen Werk, seiner Selbstbiographie, die er bis zu seinem Tod 1925 weiterschrieb und die 1926 posthum von seiner Frau veröffentlicht wurde. Im selben Jahr produzierte er eine Reihe sehr bekannter und aufsehenerregender Gemälde, darunter die Kreuzabnahme, Jugend des Zeus, Nach dem Bade sowie Rudolf Rittner als Florian Geyer. 1907 folgten Die Gefangennahme Simsons, Das große Martyrium, das Selbstporträt mit Glas sowie der vielbesprochene Liegende Akt.

1907 zeichnete er Entwürfe und Figurinen für Der Dämon und Minna von Barnhelm, die aber nicht realisiert wurden.

1908 erschienen zwei Schriftwerke von Corinth: zum einen die Legenden aus dem Künstlerleben, wie die bereits erwähnte Selbstbiographie ein autobiografisches Werk, zum anderen das Buch Das Erlernen der Malerei, ein Lehrbuch, in dem er dem Leser die Kunst der Malerei näherbringen und ihn mit den Techniken vertraut machen wollte. Auch sein künstlerisches Oeuvre des Jahres war beachtenswert: Susanna im Bade, Orpheus und das Porträt des Malers Walter Leistikow. Letzterer starb in jenem Jahr, und neben dem Bild widmete ihm Corinth auch ein Buch unter dem Titel Das Leben des Malers Leistikow, das 1910 bei Cassirer erschien.

Der Künstler und seine Familie (Familienporträt, 1909)

1910 konnte Corinth wieder einige seiner Bilder in der mittlerweile etablierten Secessionsausstellung unterbringen. In diesem Jahr präsentierte er Die Waffen des Mars, Fußwaschung und vor allem das Familienporträt Der Künstler und seine Familie, auf dem er seine gesamte Familie abbildete. Corinth gehörte zu diesem Zeitpunkt neben Max Liebermann zu den beliebtesten und gefragtesten Künstlern der Berliner Secession und konnte im selben Jahr mehrere Bilder an die Hamburger Kunsthalle verkaufen.

Im Jahr 1911 trat Max Liebermann als Präsident der Berliner Secession gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Max Slevogt, Paul Cassirer und weiteren vom Vorsitz zurück, während Lovis Corinth zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Im selben Jahr veranstaltete die Secession eine Ausstellung zu Ehren des verstorbenen Mitglieds Fritz von Uhde, in der Frühjahrsausstellung wurden zudem Werke von Pablo Picasso und Ferdinand Hodler gezeigt. Corinth präsentierte auf dieser Ausstellung seine Gemälde Nana und zwei Porträts von Eduard Meyer. Im Dezember des Jahres erlitt er einen Schlaganfall, der zu einer halbseitigen Lähmung führte. Zwischen 1909 und 1917 verbrachte Corinth längere Aufenthalte in dem jungen Badeort Nienhagen bei Bad Doberan und schuf mehrere Grafiken und Bilder mit regionalem Bezug zu Mecklenburg. Das Frühjahr 1912 verbrachte er mit seiner Frau an der Riviera, um sich zu erholen, und im Sommer malte er Der geblendete Simson. Im Dezember des Jahres wurde Paul Cassirer wieder in den Vorstand der Secession gewählt – Corinth trat daraufhin zurück und lehnte einen Posten in Vorstand oder Jury ab.

1913 erschien die erste Monographie über den Künstler Lovis Corinth, geschrieben von Georg Biermann. Als Versöhnungsakt mit Corinth veranstaltete Paul Cassirer in dem Jahr eine große Retrospektive mit den Werken Corinths, die von Max Liebermann eröffnet wurde. Insgesamt präsentierte Corinth auf dieser Ausstellung 228 Ölgemälde. Neben dieser Ausstellung konnten Corinths Gemälde im selben Jahr auch bei der Großen Kunstausstellung Düsseldorf 1913, in Mannheim und der Weltausstellung in Gent sowie in verschiedenen Galerien und Museen in Baden-Baden, München und Dresden betrachtet werden. Auch auf der Frühjahrsausstellung der Berliner Secession, die ihr 15-jähriges Bestehen beging, waren mit Ariadne auf Naxos und Orientalischer Teppichhändler Bilder von Corinth zu sehen. In derselben Ausstellung wurde zudem erstmals der Maler Henri Matisse gezeigt, neben vielen weiteren bedeutenden Künstlern, welche die ersten 15 Jahre der Secession begleitet hatten. Diese Ausstellung, ebenso wie die im Herbst 1913 durchgeführte Herbstausstellung mit Bildern von Edvard Munch, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner und anderen, war sehr erfolgreich. Die Erfolge der Secession und der Ausstellungen Cassirers konnten jedoch nicht über die internen Streitigkeiten hinwegtäuschen: Im selben Jahr kam es zu massiven Vorwürfen gegen Cassirer wegen seiner Doppelfunktion als Jurymitglied der Secession und als Kunstverkäufer, die zum Austritt von 42 Künstlern, darunter Max Liebermann und der gesamte Vorstand, aus der Secession und zur Gründung der nun als Freien Secession bekannten Vereinigung führte und darin ihren Höhepunkt hatte. Lovis Corinth, der einzige Künstler mit internationalem Ruhm, blieb in der Berliner Secession.

Meer bei La Spezia, 1914

1914 bereiste Corinth Monte Carlo und Rom, dort vor allem den Vatikan, um sich die Fresken von Raffael anzuschauen. Danach führte seine Reise nach St. Moritz, wurde dort jedoch aufgrund des beginnenden Ersten Weltkrieges unterbrochen. Als am 1. August dann tatsächlich der Krieg begann, gehörte Corinth neben Slevogt, Liebermann und Ernst Barlach zu den prominenten Künstlern, die diesen begrüßten. Corinth, der sich bereits in seinem Vortrag „Über das Wesen der Malerei“ im Januar 1914 vor der Freien Studentenschaft der Berliner Universität patriotisch geäußert hatte, sah in dem Krieg die Chance eines Neubeginns, in dem die deutsche Kunst zeigen konnte, dass sie die international bedeutsamste sei:

„Wir wollen der Welt zeigen, daß heute deutsche Kunst an der Spitze der Welt marschiert. Fort mit der gallisch-slawischen Nachäfferei unserer letzten Malerperiode!“[6]

1915 wurde Corinth erneut Vorsitzender der Berliner Secession und konzipierte eine Ausstellung, in der vor allem auf die alten Werte der deutschen Malerei Wert gelegt werden sollte. Er selbst stellte dazu mehrere Stillleben und Porträts sowie die Gemälde Joseph und Potiphars Weib zur Verfügung.

Porträt des Großadmirals Alfred von Tirpitz, 1917
Der Künstler in seinem Atelier, 1918

In den folgenden Jahren konzentrierte er sich auf den Krieg und verarbeitete diesen auch in seinen Bildern. So entstanden 1917 Kain sowie das Porträt des Großadmirals Alfred von Tirpitz. Im selben Jahr veröffentlichte der Autor Karl Schwarz mit dem Buch Das graphische Werk des Lovis Corinth eine erste umfassende Darstellung der Zeichnungen und Grafiken Corinths. Im August reiste Corinth in seine Heimatstadt Tapiau, die ihn zum Ehrenbürger machte und von ihm mehrere Werke geschenkt bekam.

Im März 1918 veranstaltete die Berliner Secession eine Ausstellung zum 60. Geburtstag Corinths, auf der 140 Ölgemälde von ihm gezeigt wurden, außerdem war er auch in der Frühjahrsausstellung wieder mit mehreren Werken vertreten. Zur selben Zeit begann auch die Berliner Nationalgalerie damit, eine systematische Sammlung seiner Bilder aufzubauen, die nach dem Krieg in der Neuen Abteilung im Kronprinzenpalais gezeigt wurden. Von der Berliner Akademie der Künste bekam er zudem den Professorentitel verliehen. Im selben Jahr ging der Krieg zu Ende, das Kaiserreich brach zusammen und wurde durch die Novemberrevolution und die nachfolgende Weimarer Republik abgelöst. Corinth sah sich dadurch in seinem Glauben an die deutsche Malerei erschüttert:

„So ist der Hohenzollernstaat mit Stumpf und Stiel einstweilen ausgerottet. Ich fühle mich als Preuße und kaiserlicher Deutscher.“[7]

Zu Corinths Schülern in seiner Berliner Zeit gehörte der Maler Wilhelm Gallhof.

Spätes Werk am Walchensee[Bearbeiten]

Lovis Corinth: Tod und Künstler, aus dem Totentanz 1921

Im Jahr 1919 kaufte Lovis Corinth ein Grundstück in Urfeld am Walchensee, auf dem seine Frau Charlotte Berend ihm ein Haus baute. Er benannte es mit dem Spitznamen für seine Frau Haus Petermann. Das Haus am Walchensee wurde zum Rückzugsort des Künstlers, an dem er vor allem Landschaftsbilder, Porträts und Stillleben produzierte, sich von der aktiven Kunstszene allerdings auch immer mehr zurückzog. Seine Bilder vom Walchensee waren auch wirtschaftlich ein großer Erfolg. Nach seinen eigenen Worten wurde „niemals mehr verkauft als gerade nach dem Zusammenbruch. Es wurden einem förmlich die Bilder von der Staffelei gerissen, und niemals blühten die Ausstellungen im ganzen Deutschland mehr denn jetzt.“[8] Im selben Jahr erschien die Radierungsmappe Antike Legenden, 1920 folgte mit Gesammelte Schriften eine Zusammenstellung von Corinths wichtigsten Zeitschriftenbeiträgen und Aufsätzen.

Am 15. März 1921 wurde Lovis Corinth die Ehrendoktorwürde der Albertus-Universität in Königsberg verliehen, er selbst vollendete bis zu seinem Tod 1925 seine Selbstbiographie und malte Bilder wie Der rote Christus, das sehr deutlich die Brutalität der Kreuzigung darstellt, sowie Flora und die letzte Version von Susanna und die Alten. Außerdem entstanden aus dem Gedächtnis Porträts von verschiedenen Kollegen des Malers, darunter etwa Bernt Grönvold, Leonid Pasternak und Georg Brandes. Weitere wichtige Werke seines Spätwerkes wurden Das trojanische Pferd, Carmencita und die Porträts seiner Kinder Thomas und Wilhelmine.

1922 arbeitete Corinth noch einmal für das Theater. Für Victor Barnowskys Inszenierung von Faust I am Lessing-Theater entwarf er das Bühnenbild und die Kostüme.

Walchensee-Panorama, Blick von der Kanzel, 1924
Alice Berend, Schriftstellerin und Schwägerin von Lovis Corinth, 1924

Zu seinem 65. Geburtstag veranstaltete die Nationalgalerie 1923 eine Ausstellung mit 170 Gemälden, die sich in Privatbesitz befanden. Weitere Ausstellungen mit Werken seines Spätwerkes folgten mit der Secessionsausstellung in Berlin und den großen Corinth-Ausstellungen im Kunsthaus Zürich und in Königsberg 1924. Im selben Jahr porträtierte er den Reichspräsidenten Friedrich Ebert, in dem er nach eigenem Bekunden weniger den Sozialdemokraten sah, sondern vielmehr den aktuellen Regenten Deutschlands, und dem er außerdem einen guten Charakter bescheinigte.

1925 wurde Corinth Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Künste, und in Berlin wurden seine Aquarellmalereien ausgestellt. Zu seinen letzten großen Werken gehörten Die schöne Frau Imperia sowie sein letztes großes Werk Ecce Homo,[9] die er malte, bevor er am 16. Juni 1925 eine Reise nach Düsseldorf und von dort nach Amsterdam antrat. Dort wollte er sich noch einmal die Bilder von Frans Hals und Rembrandt anschauen. Am 17. Juli starb er in Zandvoort nahe Amsterdam an einer Lungenentzündung. Seine Leiche wurde nach Berlin überführt und dort auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt. Seine Grabstätte, ein Ehrengrab der Stadt Berlin, befindet sich im Block Trinitatis, Feld 8, Erbbegräbnis 47. Postum erschien eine bedeutende Monographie von Alfred Kuhn und in Berlin fanden mit der Ausstellung der Gemälde und Aquarelle in der Nationalgalerie sowie der Graphikausstellung der Akademie der Künste 1926 zwei wichtige Gedenkausstellungen statt.

Corinths Werke zur Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Ecce Homo, 1925

Obwohl Corinth zu Lebzeiten ein bedeutender und angesehener Vertreter deutscher Kunst war und diese auch in sehr patriotischer Weise darstellte und förderte, wurden viele seiner Werke zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland sehr kritisch gesehen. Während das impressionistische Frühwerk durchaus den Idealvorstellungen der Nationalsozialisten entsprach, wurden die späteren, teilweise sehr expressionistischen Werke als „entartet“ betrachtet. Diese Wandlung im Werk des Künstlers interpretierte man als Folge seines Schlaganfalls 1911; eine weitere Steigerung nach 1918 wurde wiederum mit einem Schlaganfall erklärt, den es in Wahrheit aber nicht gegeben hatte. Alfred Rosenberg gab im "Mythus" die Richtung vor:

Eine gewisse Robustheit zeigte L. C., doch zerging auch dieser Schlächtermeister des Pinsels im lehmig-leichenfarbigen Bastardtum des syrisch[10] gewordenen Berlins.

Im Zuge der „Reinigung“ wurden insgesamt 295 seiner Bilder beschlagnahmt, darunter ein großer Teil der Sammlung der Nationalgalerie sowie der Hamburger Kunsthalle. Einige der Werke wurden im selben Jahr in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München gezeigt. Die meisten der Bilder wurden anschließend ins Ausland, vor allem in die Schweiz, verkauft.

Werke[Bearbeiten]

Gemälde, Zeichnungen, Graphiken[Bearbeiten]

Lovis Corinth produzierte während seiner Schaffenszeit über tausend Gemälde sowie ähnlich viele Aquarelle, Zeichnungen und Graphiken. Außerdem schrieb er eine Reihe von Büchern und Aufsätzen in verschiedenen Zeitschriften der Kunstszene.

Viele seiner Gemälde und anderen Werke hängen heute in nationalen und internationalen Galerien und Museen, ein großer Teil befindet sich zudem in Privatbesitz. Das Museum der bildenden Künste in Leipzig beherbergt eine besonders reiche Sammlung von Werken Lovis Corinths, mit 13 Gemälde und etwa 400 grafische Blättern.[11] Das Belvedere in Wien verfügt über einen Bestand an Werken, die zwischen 1896 und 1924 entstanden sind und einen umfassenden Überblick über Corinths gesamtes Oeuvre bieten.[12]

Vor allem während des Zweiten Weltkrieges, als viele seiner Gemälde von den Nationalsozialisten als „Entartete Kunst“ klassifiziert worden waren, gingen eine Reihe von Bildwerken verloren oder wurden zerstört.

Schriften[Bearbeiten]

Neben einer Reihe von Zeitschriftenartikeln veröffentlichte Lovis Corinth einige Bücher:

  • Das Leben Walter Leistikows. Ein Stück Berliner Kulturgeschichte. Bruno Cassirer, Berlin 1910
  • Das Hohe Lied. Mit zahlreichen Lithographien. 5. Werk der Pan-Presse, Paul Cassirer, 1911
  • Über deutsche Malerei - Ein Vortrag für die Freie Studentenschaft in Berlin. Verlag von S. Hirzel, Leipzig 1914
  • Legenden aus dem Künstlerleben. 1. und 2. Auflage. Bruno Cassirer, Berlin 1918
  • Das Erlernen der Malerei. Ein Handbuch. 1-3. Auflage. Bruno Cassirer, Berlin 1920
  • Selbstbiographie. Hirzel, Leipzig 1926
  • Meine frühen Jahre. Claassen, Hamburg 1954 (postum herausgegeben von Charlotte Berend-Corinth)

In der Ausgabe Gesammelte Schriften von 1920 wurden zudem einige Aufsätze und Zeichnungen Corinths zusammengestellt.

  • Gesammelte Schriften. Herausgegeben und mit einem Vorwort von Kerstin Englert, Fritz Gurlitt, Berlin 1920

Corinths schriftlicher Nachlass ist im Deutschen Kunstarchiv in Nürnberg sowie im Archiv der Akademie der Künste in Berlin einsehbar.[13]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

danach: Nationalgalerie Berlin, The Saint Louis Art Museum, Saint Louis, 1997, Tate Gallery, London, ISBN 3-7913-1682-6

Literatur[Bearbeiten]

  • Charlotte Berend-Corinth: Lovis Corinth: Die Gemälde. Neu bearbeitet von Béatrice Hernad. Bruckmann Verlag, München 1992, ISBN 3-7654-2566-4
  • Thomas Corinth: Lovis Corinth. E. Wasmuth, Tübingen 1979, ISBN 3-8030-3025-0
  • Thomas Deecke: Lovis Corinth. Zeichnungen nach Dürer. Philobiblon Jg. XI Heft 2, Hamburg 1967
  • Thomas Deecke: Die Zeichnungen von Lovis Corinth: Studien zur Stilentwicklung (Ph.D. diss., Freie Universität Berlin, 1973)
  • Thomas Deecke: Lovis Corinth - Ein Künstlerleben zwischen den Zeiten (S. 9ff)in Katalog Lovis Corinth Von der Heydt Museum, Wuppertal 1999, ISBN 3-89202-058-2/Cat. Lovis Corinth, Fundación Juan March, Madrid 1999, ISBN 84-89935-12-2
  • Norbert Eisold: Lovis Corinth: Fridericus Rex. Ein lithographischer Zyklus. Mit einem Vorwort von Robert Knüppel. Deutsche Stiftung Denkmalschutz – Monumente Publikationen, Bonn 2008, ISBN 978-3-936942-98-9
  • Herbert Eulenberg: Lovis Corinth ein Maler unserer Zeit. Delphin Verlag, München 1917
  • Sabine Fehlemann (Hrsg.): Lovis Corinth. Von der Heydt Museum, Wuppertal 1999, ISBN 3-89202-058-2/ Cat. Lovis Corinth, Fundación Juan March, Madrid 1999, ISBN 84-89935-12-2
  • Birgit Jooss: Nachlassverwaltung mit Geschäftssinn. Wie der schriftliche Nachlass von Lovis Corinth ins Deutsche Kunstarchiv gelangte. In: Von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern“. Eine Publikation des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. – AsKI. Hrsg. von Volkmar Hansen, Ulrike Horstenkamp und Gabriele Weidle, Bonn 2011, S. 34 – 51
  • Ulrike Lorenz, Marie-Amelie Prinzessin zu Salm-Salm, Hans-Werner Schmidt (Hrsg.): Lovis Corinth und die Geburt der Moderne. Kerber, Bielefeld/Leipzig 2008, ISBN 978-3-86678-177-1
  • Wolfgang Maier-Preusker (Hrsg.): Beitrag Lovis Corinth. In: Buch- und Mappenwerke mit Grafik des Deutschen Expressionismus. Ausstellung Wismar 2006, ISBN 3-900208-37-9
  • Heinrich Müller: Die Späte Graphik von Lovis Corinth. Lichtwarkstiftung, Hamburg 1960
  • Klaus Albrecht Schröder (Hrsg.): Lovis Corinth. Ausstellung 'Lovis Corinth' im Kunstforum der Bank Austria in Wien vom 2. September bis 22. November 1992 und im Forum des Landesmuseums in Hannover vom 8. Dezember 1992 bis 21. Februar 1993. Prestel, München 1992, ISBN 3-7913-1221-9
  • Karl Schwarz: "Das Graphische Werk von / The Graphic Work of Lovis Corinth. Alan Wofsy Fine Arts, San Francisco 1985, ISBN 0-915346-73-7
  • Peter-Klaus Schuster, Christoph Vitali, Barbara Butts (Hrsg.): Lovis Corinth. Prestel, München 1996, ISBN 3-7913-1645-1
  • Werner Timm (Hrsg.): Lovis Corinth – Die Bilder vom Walchensee; Vision und Realität. Ostdeutsche Galerie, Regensburg 1986, ISBN 3-89188-041-3
  • Horst Uhr: Lovis Corinth. University of California Press, Berkeley 1990 (Digitalisat)
  • Leonie von Wilckens: Corinth, Lovis. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 360 f. (Digitalisat).
  • Lutherhalle Wittenberg (Hrsg.): Martin Luther aus der Sicht von Lovis Corinth. Eine Ausstellung der Lutherhalle Wittenberg, der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg und der Luther-Gesellschaft, 4. - 22. Juni 1991
  • Zdenek Felix (Hrsg.): Lovis Corinth – 1858–1925. DuMont Buchverlag, Köln 1985, ISBN 3-7701-1803-0
  • Michael Zimmermann: Lovis Corinth. Reihe Beck Wissen bsr 2509. C. H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-56935-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lovis Corinth: Selbstbiografie Hirzel, Leipzig 1926, S. 67.
  2. Lovis Corinth: Wilhelm Trübner in Gesammelte Schriften Fritz Gurlitt, Berlin 1920
  3. Ulrike Lorenz: Lovis Corinth (185-1925). In: Ulrike Lorenz, Marie-Amélie zu Salm-Salm, Hans-Werner Schmiedt (Hrsg.): Lovis Corinth und die Geburt der Moderne. Kerber Verlag, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-86678-177-1, S. 210–211
  4. Vgl. Homepage
  5. Lovis Corinth: Selbstbiografie Hirzel, Leipzig 1926, S. 143.
  6. Lovis Corinth: Selbstbiografie Hirzel, Leipzig 1926, S. 129.
  7. Lovis Corinth: Selbstbiografie Hirzel, Leipzig 1926, S. 140.
  8. Lovis Corinth: Selbstbiografie Hirzel, Leipzig 1926, S. 176.
  9. Bild als Print in Berghof (Red.): Kunst in der Verfolgung: Entartete Kunst (Ausstellung) 1937 in München. 18 Beispiele., ferner Beiheft: Lebensdaten und Selbstzeugnisse. Neckar, Villingen 1998, ohne ISBN, Großformat
  10. bei Rosenberg immer Umschreibung für jüdisch
  11. Ulrike Lorenz (Hrsg.): Lovis Corinth und die Geburt der Moderne, 2008, S. 14
  12. Agnes Husslein-Arco, Stephan Koja (Hrsg.): Lovis Corinth. Ein Fest der Malerei, 2009, S. 14
  13. Schriftlicher Nachlass: Akademie der Künste Berlin, Archiv Bildende Kunst: Lovis-Corinth-Archiv
  14. Das Ostpreußenblatt 17. März 1973 / Folge 11 / Seite 12, abgerufen am 17. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lovis Corinth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Lovis Corinth – Quellen und Volltexte
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Dieser Artikel wurde am 11. September 2006 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.