Lowprofit-Organisation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lowprofit-Organisationen (LPO) sind produktive soziale Systeme (Organisationen oder Unternehmen) mit privater Trägerschaft, die nebst Sachzielen einen angemessenen Gewinn anstreben. Sie positionieren sich zwischen gewinnmaximierenden Unternehmen und Nonprofit-Organisationen.[1] Die Abgrenzung zu profitorientierten Unternehmen besteht darin, dass Gewinnstreben nicht das einzige Ziel ist. Im Gegensatz zu Non-Profit-Organisation ist bei Lowprofit-Organisationen aber eine Gewinnausschüttung an Gesellschafter oder Kapitalgeber möglich. In welchem Umfang Gewinn angemessen ist, bleibt zu diskutieren.

Für Lowprofit-Organisationen ist Corporate Social Responsibility (CSR), also verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, welches über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinausgeht, eine Selbstverständlichkeit oder gar deren Hauptzweck.

Tätigkeitsbereiche[Bearbeiten]

Als Ergänzung zum moderaten Gewinnstreben können Lowprofit-Organisationen Sachziele in diversen Bereichen verfolgen. Beispielsweise Soziale Arbeit, Natur- Tier- und Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung, Katastrophenhilfe oder Entwicklungszusammenarbeit, sowie deren Unterstützung, Förderung und Beratung.

Eines der am weitesten entwickelten Tätigkeitsfelder von Lowprofit-Organisationen ist Social Entrepreneurship (Sozialunternehmertum), also unternehmerisches Handeln, das auf die nachhaltige Lösung eines gesellschaftlichen Problems abzielt.

Rechtsform[Bearbeiten]

Lowprofit-Organisationen stehen sämtliche Rechtsformen offen, die in irgendeiner Form wirtschaftlich tätig werden können.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Kurzbeschreibung auf lebensart.at

Weblinks[Bearbeiten]