Luís Fabiano

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Luís Fabiano

Luís Fabiano (2010)

Spielerinformationen
Voller Name Luís Fabiano Clemente
Geburtstag 8. November 1980
Geburtsort CampinasBrasilien
Größe 182 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
1995–1996
1997
Guarani FC Campinas
Ituano FC
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1997–2000
2000–2001
2001–2004
2004–2005
2005–2011
2011–
AA Ponte Preta
Stade Rennes
FC São Paulo
FC Porto
FC Sevilla
FC São Paulo
12 0(3)
11 0(0)
87 (62)
22 0(3)
149 (72)
72 (34)
Nationalmannschaft
2003–2013 Brasilien 45 (28)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 18. Oktober 2014

Luís Fabiano Clemente (* 8. November 1980 in Campinas, São Paulo) ist ein brasilianischer Fußballspieler, der für den FC São Paulo spielt und auch für die brasilianische Nationalmannschaft aktiv war.

Karriere[Bearbeiten]

Der Stürmer begann seine Karriere 1995 als Jugendspieler beim Guarani FC in seiner Geburtsstadt Campinas. 1997 wechselte er, nach einem kurzen Zwischenspiel beim Ituano FC, zum Stadtrivalen AA Ponte Preta. Dort konnte er mit guten Leistungen überzeugen und wechselte 2000 für die Ablösesumme von sieben Millionen Euro nach Frankreich zu Stade Rennes. Doch der Spieler war wohl noch zu jung für die Karriere in Europa, deshalb kam er ein Jahr später für 3,25 Millionen Euro wieder zurück nach Brasilien, zum FC São Paulo.

In den kommenden Jahren war Luís Fabiano einer der Leistungsträger São Paulos und spielte sich ins Blickfeld der Seleção. Es folgten Einsätze beim Konföderationen-Pokal 2003 in Frankreich, bei der Copa América 2004 sowie in einigen Freundschaftsspielen. Von 2003 bis 2004 bestritt er insgesamt zwölf Spiele für Brasilien und schoss dabei sechs Tore.

2004 ging der Brasilianer für 1,9 Millionen Euro zum FC Porto. Auch in Portugal konnte er nicht völlig überzeugen und so wechselte er nach nur einem Jahr nach Spanien zum FC Sevilla, der für den Mittelstürmer drei Millionen Euro bezahlte. In seiner ersten Saison erzielte er in 23 Spielen fünf Tore und wechselte sich mit dem malischen Frédéric Kanouté als Sturmpartner neben dem argentinischen Nationalspieler Javier Saviola ab. Am 10. Mai 2006 gewann er mit dem FC Sevilla das Finale des UEFA-Pokal 2005/06, in dem er einen Treffer zum 4:0-Sieg beisteuerte. In 93 Ligaspielen für Sevilla machte er 43 Tore in der Primera Division.

Der FC Porto besaß 25 % des Spielerpasses, die übrigen 75 % wurden von der Firma Global Soccer Investments für 7,5 Millionen Euro vom FC São Paulo gekauft.

Beim Konföderationen-Pokal 2009, den Brasilien gewann, wurde er mit fünf Treffern Torschützenkönig und wurde von Journalisten zum zweitbesten Spieler des Turniers gewählt. Im Jahr 2009 wurde er außerdem mit dem Samba d'Or für den besten in Europa spielenden Brasilianer ausgezeichnet.

Mit drei Toren war er der erfolgreichste Torschütze Brasiliens während der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, auch wenn er bei seinem zweiten Turniertreffer den Ball zuvor zweimal irregulär mit der Hand gespielt hatte. Fabiano sprach später von der „allerheiligsten Hand Gottes“.[1]

Am 12. März 2011 gab der FC Sevilla bekannt, dass Fabiano für eine Ablösesumme von rund 7,6 Millionen Euro zum FC São Paulo zurückkehren werde, wo er einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieb.[2] Mit São Paulo gewann er die Copa Sudamericana 2012, wobei er im ersten Finalspiel allerdings eine Rote Karte erhalten hatte.

Privat[Bearbeiten]

Im März 2005 wurde seine Mutter in Campinas entführt. Kurz zuvor waren bereits die Mütter von Grafite und Robinho als Geisel genommen worden, um Lösegeld zu erpressen.

Erfolge[Bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Die allerheiligste Hand Gottes“ - Torschütze Luis Fabiano rechtfertig sich
  2. EL SEVILLA FC TRASPASA A LUIS FABIANO AL SAO PAULO: SE VA UN GRANDE ENTRE LOS GRANDES