Luc Bürgin

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Luc Bürgin (* 19. August 1970 in Basel) ist ein Schweizer Journalist, Publizist und Schriftsteller.

Von 1996 bis 2002 war Bürgin, der an der Universität Basel mehrere Jahre Germanistik, Volkskunde, Musikwissenschaft, Medienwissenschaft und Soziologie studierte,[1] als Journalist für die Basler Zeitung Medien tätig, zuletzt mehrere Jahre als Chefredaktor des Baslerstab. Schwerpunkt vieler seiner Werke sind grenzwissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Themen. Ein Kritiker bezeichnete ihn als «Papst und Kummerkasten in einem» für «Deutschlands Hobby-Archäologen.»[2]

Im Jahr 2000 wurde Bürgin von der inzwischen aufgelösten Dr.-A.-Hedri-Stiftung der Preis für Exopsychologie ("Wissenschaft vom ausserirdischen Bewusstsein") verliehen.[3] Seit 2004 ist Bürgin Herausgeber der Zeitschrift Mysteries.

Der Urzeit-Code[Bearbeiten]

2007 veröffentlichte Bürgin das populärwissenschaftliche Sachbuch «Der Urzeit-Code». Es befasst sich mit einem in den 1980er Jahren erteilten Patent des Chemiekonzerns Ciba-Geigy (heute Novartis), das durch das Anlegen elektrischer Potentiale an Saatgut die Widerstandsfähigkeit von Nutzpflanzen erhöhen und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verringern soll (siehe Elektrokultur). Forschungsberichte und Interviews dokumentieren den Effekt, der bis heute wissenschaftlich nicht erklärt werden konnte. Bürgin präsentiert ihn als ökologische Alternative zur Gentechnologie.

Werke[Bearbeiten]

  • Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth: Die unterirdische Welt von Huangshan. Kopp, Rottenburg 2013, ISBN 978-3864450587.
  • Mystery: Neue Beweise für das Unerklärliche. Kopp, Rottenburg 2012, ISBN 978-3864450495.
  • Lexikon der verbotenen Archäologie: Mysteriöse Relikte von A bis Z. Kopp, Rottenburg 2009, ISBN 978-3942016148.
  • Der Urzeit-Code: Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gen-Technologie. Herbig, München 2007, ISBN 3-7766-2534-1.
  • Psst… streng vertraulich: Brisante Enthüllungen, die man Ihnen verheimlichen wollte. Kopp, Rottenburg 2006, ISBN 3-938516-36-4.
  • Das Wunder Mirin Dajo: Der unverletzbare Prophet und seine paranormalen Kräfte. Kopp, Rottenburg 2004, ISBN 3-930219-74-3.
  • Hochtechnologie im Altertum: Flüsternde Steine, magische Spiegel, ewiges Licht. Kopp, Rottenburg 2003, ISBN 3-930219-67-0.
  • Rätsel der Archäologie: Unerwartete Entdeckungen, unerforschte Monumente. Herbig, München 2003, ISBN 3-7766-2318-7.
  • UFOs über der Schweiz: Das Dossier der Luftwaffe. Kopp, Rottenburg 1999, ISBN 3-930219-27-1.
  • Geheimakte Archäologie: Unterdrückte Entdeckungen, verschollene Schätze, bizarre Funde. Bettendorf, München 1998, ISBN 3-7766-7002-9.
  • Irrtümer der Wissenschaft: Verkannte Genies, Erfinderpech und kapitale Fehlurteile. Herbig, München 1997, ISBN 3-7766-1986-4.
  • Mondblitze: Unterdrückte Entdeckungen in Raumfahrt und Wissenschaft. Herbig, München 1994, ISBN 3-7766-1849-3.
  • Götterspuren: Der neue UFO-Report. Herbig, München 1993, ISBN 3-7766-1806-X.
  • Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth: Die unterirdische Welt von Huangshan, Kopp, Rottenburg 2013, ISBN 3864450586

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://tatjana.ingold.ch/index.php?id=goetterspuren
  2. http://literaturtest.net/text/buch/rezensio/b/buergin.html
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHandelsregister: Dr. A. Hedri Stiftung für Exopsychologie und Epipsychologie. Easymonitoring AG, 23. Juni 2003, abgerufen am 5. März 2011.