Luchino Visconti (Mailand)

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Luchino Visconti, nicht zeitgenössische Darstellung (um 1858)

Luchino Visconti (* 1287; † 24. Januar 1349) aus der Familie Visconti war der zweite Sohn des Matteo I. Visconti. Er folgte seinem Neffen Azzo Visconti 1339 in der Herrschaft über Mailand.

Lucchino schloss 1341 Frieden mit der Kirche, kaufte Parma von Obizzo III. d’Este und brachte Pisa in seine Abhängigkeit. Obwohl er ein fähiger General und Regent war, war er auch eifersüchtig und grausam; er wurde 1349 von seiner Ehefrau Isabella Fieschi vergiftet.

Seine erste Ehefrau war Violante von Saluzzo, Tochter von Thomas I., Markgraf von Saluzzo; seine zweite Ehefrau war seit 1318 Caterina Spinola, Tochter des Obizzo; Isabella Fieschi, seine dritte Ehefrau, war eine Tochter des Carlo Fieschi. Lucchino hatte aus diesen Ehen Nachkommen, die jedoch bei seinem Tod in der Nachfolge in Mailand keine Berücksichtigung fanden.

Dieser Luchino Visconti ist nicht zu verwechseln mit dem Filmregisseur Luchino Visconti.

Literatur[Bearbeiten]



Vorgänger Amt Nachfolger
Azzo Visconti Stadtherr von Mailand
1339–1349
Giovanni Visconti