Lucius Caecilius Metellus (Konsul 251 v. Chr.)

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Lucius Caecilius Metellus († 221 v. Chr.) war im Jahr 251 und 247 v. Chr Konsul der römischen Republik.

Lucius Caecilius Metellus besiegte als Konsul auf Sizilien den karthagischen Feldherrn Hasdrubal, der ihn in Panormus angegriffen hatte, und erbeutete die Elefanten, die er 250 v. Chr. in Rom im Triumph zur Schau stellte.[1] Sie galten seitdem als Symbol der Meteller. Im Jahr 249 v. Chr. war er Magister equitum des Diktators Aulus Atilius Caiatinus. Im Jahr 247 v. Chr. war er erneut als Konsul in Sizilien tätig und belagerte Lilybaeum. 241 v. Chr. rettete er das Palladium aus dem Vesta-Tempel und erblindete angeblich dabei.[2] 224 v. Chr. hielt Lucius Caecilius Metellus als Diktator die Wahlen ab (dictator comitiorum habendorum causa) ab. Er war Pontifex und von 243 v. Chr. bis zu seinem Tod im Jahr 221 Pontifex Maximus.

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Polybios 1, 39–40; Plinius, Naturgeschichte 7, 139.
  2. Cicero, Pro M. Aemilio Scauro 48.