Ludolf von Alvensleben (Generalmajor)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ludolf von Alvensleben (1844–1912)

Ludolf Hermann Arthur von Alvensleben (* 11. November 1844 in Potsdam; † 8. Dezember 1912 in Halle (Saale)) war ein preußischer Generalmajor und Besitzer des Rittergutes Schochwitz.

Leben[Bearbeiten]

Familie[Bearbeiten]

Ludolf entstammte der niederdeutschen Adelsfamilie von Alvensleben. Sein Vater war der Generalleutnant Hermann von Alvensleben (1809–1887), seine Mutter Karoline von Alvensleben, geborene von Kalitzsch (1814–1887).

Alvensleben war verheiratet mit Antoinette Freiin von Ricou (1870–1950) und hatte mit ihr vier Kinder, darunter den späteren Generalleutnant der Waffen-SS Ludolf-Hermann von Alvensleben (1901–1970).

Militärkarriere[Bearbeiten]

Nach dem Schulbesuch in Potsdam trat Alvensleben 1864 in die Preußische Armee ein und machte die Kriege gegen Dänemark (1864), Österreich (1866) und Frankreich (1870/71) als Leutnant bei den Gardejägern mit. Zwei seiner drei Brüder fielen in diesen Kriegen. 1893 wurde er Oberstleutnant im Grenadier-Regiment Nr. 110 und 1896 Kommandeur des Grenadier-Regiments „König Karl“ (5. Württembergisches) Nr. 123 in Ulm. Im Jahre 1899 nahm er mit dem Charakter als Generalmajor seinen Abschied und übernahm die Verwaltung des Rittergutes Schochwitz, wo er nach seinem Tode 1912 beigesetzt wurde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Hellmut Kretzschmar: Geschichtliche Nachrichten von dem Geschlecht von Alvensleben seit 1800. Burg 1930, S. 152–153.

Weblinks[Bearbeiten]