Ludovic Magnin
| Ludovic Magnin | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 20. April 1979 | |
| Geburtsort | Lausanne, Schweiz | |
| Größe | 186 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1985–1996 1996–1997 1997–1999 |
FC Echallens Lausanne-Sports Yverdon Sports |
|
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1999-2000 2000–2001 2001–2005 2005–2009 2010– |
Yverdon-Sport FC Lugano Werder Bremen VfB Stuttgart FC Zürich |
35 (2) 46 (1) 45 (4) 102 (2) 46 (1) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 2000–2010 | Schweiz | 62 (3 ) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 12. Februar 2012 2 Stand: 25. Juni 2010 |
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Ludovic Magnin [ˈlydɔvik ˈmaɲɛ̃] (* 20. April 1979 in Lausanne) ist ein Schweizer Fussballspieler. Er spielt seit Januar 2010 für den FC Zürich und gehörte bis zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zum Kader der Schweizer Fussballnationalmannschaft.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Karriere
Magnin spielt auf der linken Seite, wo er sowohl in der Abwehr als linker Verteidiger einer Viererkette, als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann.
[Bearbeiten] Verein
Von 1987 bis 1996 spielte er in Echallens, nach einem kurzen Abstecher zu den Junioren von Lausanne Sports wechselte er im Sommer 1997 zu Yverdon-Sport in die zweithöchste Spielklasse der Schweiz, die heutige Challenge League. In Yverdon avancierte er zum Stammspieler und absolvierte 61 Spiele in zwei Spielzeiten. Nach der Saison 1998/99 stieg Yverdon in die höchste Spielklasse auf, die heutige Axpo Super League. Auch dort war Magnin unumstrittener Stammspieler, spielte in 35 von 36 Spielen mit und erzielte dabei zwei Tore.
Aufgrund seiner starken Leistungen weckte er das Interesse des ambitionierten AC Lugano. Mit Lugano spielte er eineinhalb Spielzeiten in der obersten Spielklasse, dabei absolvierte er 46 Spiele und schoss ein Tor. Im Winter 2001/02 wechselte er in die Deutsche Bundesliga zu Werder Bremen für eine Ablösesumme von ungefähr 1 Million Schweizer Franken. In den ersten drei Spielzeiten kam er jedoch nur 20 mal zum Einsatz, erzielte dabei ein Tor. Vor allem in seiner dritten Saison (2003/04) verfolgte ihn das Verletzungspech. Während seine Mannschaft Deutscher Meister und Pokalsieger wurde, brach sich Magnin das Jochbein, hatte mehrere Muskelfaserrisse und weitere Verletzungen. Auf die Saison 2005/2006 wechselte Magnin zum VfB Stuttgart. Mit dem VfB wurde er 2007 als Stammspieler erneut Deutscher Meister. Am 4. Februar 2008 unterzeichnete Magnin beim VfB einen neuen Vertrag, der bis Ende Juni 2010 datiert war.
Im Januar 2010 wechselte Magnin zum FC Zürich wo er einen 3 ½-Jahresvertrag mit gegenseitiger Verlängerungsoption unterschrieb.[1][2]
[Bearbeiten] Nationalmannschaft
Magnin gab sein Debüt im Kader der Schweizer Fussballnationalmannschaft im August 2000. Im Sommer 2004 durfte Magnin trotz mangelnder Fitness mit der Schweizer Nationalmannschaft zur Europameisterschaft 2004 nach Portugal fahren, kam jedoch nur zu einem kurzen Teileinsatz. Bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland war er als Stammspieler ebenso im Kader der Schweiz wie auch bei der Heim-EM 2008, obwohl er sich gut elf Wochen vor Turnierbeginn einen Bänder- und Kapselriss im linken Sprunggelenk zuzog.[3][4]
Für die Weltmeisterschaft 2010 wurde Magnin für den verletzten Christoph Spycher nachnominiert,[5] kam aber nicht zum Einsatz. Nach der WM 2010 beendete Magnin seine Nationalmannschaftskarriere.
[Bearbeiten] Sonstiges
Magnins Stärken sind seine Dynamik, mit der er in der Lage ist, Angriffe über die linke Seite zu lancieren, sowie seine kämpferische Einstellung. Dagegen gehört er nicht zu den technisch versiertesten Spielern und hat gewisse Schwächen in der Defensive.
Magnin, der studierter Grundschullehrer ist, ist Vater dreier Kinder.
[Bearbeiten] Erfolge
Als Vereinsspieler
Mit dem SV Werder Bremen
- Deutscher Meister: 2004 (4 Einsätze)
- DFB-Pokal-Sieger: 2004
Mit dem VfB Stuttgart
- Deutscher Meister: 2007 (22 Einsätze)
[Bearbeiten] Bilder
[Bearbeiten] Weblinks
- Ludovic Magnin auf der Website der Swiss Football League
- Ludovic Magnin bei swissinfo
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Rückkehr in die Heimat auf vfb.de vom 18. Dezember 2009
- ↑ Nationalverteidiger Ludovic Magnin wechselt vom VfB Stuttgart zum FCZ auf fcz.ch vom 18. Dezember 2009
- ↑ Nationalmannschafts-Einsatzstatistik Ludovic Magnin auf www.football.ch (Webseite SFV)
- ↑ Medienbericht auf emagazine.credit-suisse.com vom 1. April 2008
- ↑ Hitzfeld nominiert Magnin auf www.football.ch (Webseite SFV) vom 18. Mai 2010
Silvan Aegerter | Heinz Barmettler | Mathieu Béda | Loris Benito | Yanick Brecher | Maurice Brunner | Oliver Buff | Amine Chermiti | Yassine Chikhaoui | Milan Gajić | Stefan Glarner | Andrea Guatelli | Pedro Henrique Konzen | Asmir Kajevic | Raphael Koch | Philippe Koch | Stjepan Kukuruzovic | Johnny Leoni | Ludovic Magnin | Adrian Nikci | Rafael Ramazotti De Quadros | Marco Schönbächler | Scott Sutter | Jorge Teixeira | Chaker Zouaghi
Cheftrainer: Urs Fischer
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Magnin, Ludovic |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Fussballspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. April 1979 |
| GEBURTSORT | Lausanne |