Ludovico Zacconi

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Ludovico Zacconi (* 11. Juni 1555 in Pesaro; † 23. März 1627 in Fiorenzuola di Focara bei Pesaro)[1] war ein italienischer Komponist und Musiktheoretiker.

Er wurde ein Augustiner-Mönch in Venedig, in dem er 1575 ordinierter Priester war. 1585 finden wir ihn als maestro di Kapella an der Augustiner Kirche in Venedig; und 1592 wurde er zur Kapelle von Wilhelm V., Herzog von Bayern angebracht. 1596 war er Kapellmeister beim Erzherzog Karl II. von Innerösterreich in Wien, aber 1618 kam er nach Italien zurück, zuerst in Genua und endlich in Pesaro.

Der Ruhm Zacconis geht auf seine große Arbeit Prattica di Musica zurück, zuerst 1592 in Venedig veröffentlicht, von der 1619 ein zweiter Band erschien. Diese zwei Bände (vier Arbeiten enthaltend) handeln vollständig von der musikalischen Theorie und werden reichlich veranschaulicht. Die Richtungen für die Übertragung von polyphoner Musik sind von höchstem Wert, besonders die Palestrina-Abbildungen. Tatsächlich umfasst das Werk die vollständige Basis der Musik, wie am Ende des 16. Jahrhunderts üblich.

Siehe auch: Liste historisch-musiktheoretischer Literatur

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Quelle : (fr) [1]

Weblinks[Bearbeiten]