Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) und sieht sich der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Menschenrechte verpflichtet.

Das BIM wurde 1992 von Felix Ermacora, Manfred Nowak und Hannes Tretter gegründet und ist heute an der Freyung in Wien ansässig. Die wissenschaftliche Leitung obliegt derzeit Manfred Nowak, Hannes Tretter (zudem administrative Leitung) sowie Fiona Steinert (Geschäftsführung).

Namensgeber des Instituts und der Gesellschaft ist der österreichische Physiker und Philosoph Ludwig Boltzmann (1844–1906).

Aufgaben[Bearbeiten]

Das BIM widmet sich den Menschenrechten durch Forschungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Daneben ist Arbeitsschwerpunkt auch die Dokumentation und die Lehre, wobei sich das BIM an der Nahtstelle zwischen Theorie und Praxis der Menschenrechtsarbeit bewegt. Es ist wie das Österreichische Institut für Menschenrechte in Salzburg, das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie Graz und das Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz, eine der Institutionen in Österreich, die auf dem Gebiet der Menschenrechte wissenschaftlich aktiv sind. Es pflegt eine weite Zusammenarbeit mit internationalen, zwischenstaatlichen und nationalen Einrichtungen und Organisationen.

Mit dem Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität Wien besteht ein Kooperationsvertrag.

Weblink[Bearbeiten]