Ludwig Godenschweg

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Ludwig Godenschweg (* 9. November 1889 in Berlin; † 2. Dezember 1942 in Dresden) war ein deutscher Bildhauer und Radierer.[1]

Leben[Bearbeiten]

Ludwig Godenschweg - Mutter mit Kindern - Sandstein, um 1920

Godenschweg studierte unter Robert Diez, bevor er den Militärdienst antrat. Anschließend setzte er seine Studien bei Karl Albiker an der Akademie der Künste in Dresden fort.[2]

Im Jahre 1920 trat Godenschweg gemeinsam mit Eugen Hoffmann der Dresdner Sezession Gruppe 1919 bei.[3]

Schwabinger Kunstfund[Bearbeiten]

Mindestens zwei Werke Godenschwegs waren Teil des Schwabinger Kunstfundes. Es handelt sich in beiden Fällen um undatierte Druckgrafiken, "Männliches Bildnis" und "Weiblicher Akt". Es könnte sich dabei um Raubkunst aus der Sammlung des Dresdner Rechtsanwalts Fritz Salo Glaser handeln.[4]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Ludwig Godenschweg: Plastik, Zeichnung, Radierung ; Ausstellung 26. Juni bis 6. Aug. 1988, Galerie Nord. [s.n.], 1988, S. [14] S.gef.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Godenschweg, Ludwig im Personen-Wiki der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.
  2. * Stephanie Barron: German expressionism 1915-1925: the second generation. Los Angeles County Museum of Art, 1988, ISBN 9783791308746., S. 75.
  3. * Dietrich Schubert: „Verreckt für den Kapitalismus“: Der sterbende Soldat im Drahtverhau, von Eugen Hoffmann, Dresden 1928. In: Ariane Hellinger et al. (Hrsg.): Die Politik in der Kunst und die Kunst in der Politik. Springer-Verlag, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-93454-9, S. 13–36., S. 22
  4. Tim Ackermann: Eine neue Spur im Fall Gurlitt führt nach Dresden. In: Die Welt vom 12. November 2013, abgerufen am 15. November 2013.