Ludwig Rubelli von Sturmfest

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Schloss Duino, 1883

Ludwig Rubelli von Sturmfest (auch Lodovico Rubelli; * Jänner 1842 in Zara, Dalmatien; † 25. Jänner 1905 in Graz) war ein österreichischer Marinemaler italienischer Abstammung.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Rubelli trat als Sohn eines Oberst-Auditors im Jahre 1861 in die k.k. Kriegsmarine ein, aus der er bereits zwei Jahre später unter nicht näher bekannten Umständen wieder entlassen wurde. Sein weiterer Werdegang ist unbekannt, erst in den 1880er Jahren wird er als Marinemaler bekannt. Seine Gemälde, die vereinzelt auch in kaiserlichen Besitz gelangten, stellte Rubelli auf selbst veranstalteten Ausstellungen in den Hotels von Triest, Fiume und Budapest aus. Er selbst lebte mit seiner Familie in Görz.

Seine Bilder waren vor allem vom ungarischen Adel und von Reedereien geschätzt. Neben zahlreichen Schiffsporträts sind auch Historiengemälde und Landschaftsbilder von ihm bekannt. Ähnlich wie seine Zeitgenossen August von Ramberg und Alexander Kircher verstand auch er viel vom Schiffsbetrieb, so dass seine Schiffsdarstellungen zu den besten Gemälden dieses Genres gehören.[1]

Rubelli verstarb in einer Irrenanstalt, dem „Feldhof“ bei Graz in der Steiermark.[2]

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Leipzig, 1935, Band 29, Seite 136.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ludwig Rubelli von Sturmfest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. W. Aichelburg: Rubelli von Sturmfest, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1850–1950, online-pdf-Version auf biographien.ac.at
  2. Hans Vollmer (Hrsg.), Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Leipzig, 1935, 29, 136.
  3. Agnes Husslein-Arco (Hrsg.): Anton Romako. Tegetthoff in der Seeschlacht bei Lissa. Publikation zur gleichnamigen Ausstellung in der Österreichischen Galerie Belvedere im Jahre 2010. Wien, 2010, ISBN 978-3-901508-79-0