Ludwig Spaenle

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Ludwig Spaenle (2011)

Ludwig Spaenle (* 16. Juni 1961 in München) ist ein deutscher Politiker der CSU. Er ist seit dem 30. Oktober 2008 Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus. Im Jahr 2010 fungierte er zudem als Präsident der Kultusministerkonferenz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beruf und Ausbildung

Nach seinem Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium München 1980 studierte Spaenle Geschichte und Katholische Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1986 graduierte er zum Magister Artium (M.A.) und wurde 1989 zum Dr. phil. promoviert. Er war Stipendiat der Studien- und Promotionsförderung der Hanns-Seidel-Stiftung. Nebenbei arbeitete Spaenle von 1979 bis 1990 bei der Deutschen Bundesbahn. Ab 1990 war er als Fernsehredakteur für den Bayerischen Rundfunk tätig.

[Bearbeiten] Politik

Seine politische Karriere startete Spaenle 1974 in der Schüler Union, deren Münchner Bezirksvorsitzender er 1977/78 war. Seit 1975 war er Mitglied der Jungen Union. Von 1988 bis 1991 war Spaenle JU-Kreisvorsitzender von München-Schwabing, von 1995 bis 1998 gehörte er dem Landesausschuss der Jungen Union Bayern an. Seit 1977 ist er Mitglied der CSU, von 1991 bis 1997 war er CSU-Ortsvorsitzender in München - Alt-Schwabing und seit 1993 auch Mitglied im CSU-Bezirksvorstand in München. Von 1997 bis 2011 war er Kreisvorsitzender der CSU München-Schwabing und er fungiert seit 2004 als stellvertretender Bezirksvorsitzender des CSU-Bezirks München. Von 2004 bis 2009 war er Landesvorsitzender des Arbeitskreises Hochschule und Kultur der CSU. Seit 2007 ist Ludwig Spaenle Mitglied im Parteivorstand der CSU. Am 18. Juli 2011 wurde Spaenle zum Bezirksvorsitzenden der CSU-München gewählt.

1994 wurde Ludwig Spaenle für die CSU in den Bayerischen Landtag gewählt. Er vertritt den Stimmkreis München-Schwabing (Wahlkreis Oberbayern). Seit 2002 gehört er als gewähltes Mitglied dem Bezirksausschuss 12 (Schwabing-Freimann) der Landeshauptstadt München an.

Im Landtag war Ludwig Spaenle von 2003 bis 2008 Vorsitzender des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur und von 2002 bis 2008 des Landesdenkmalrates. Von 2003 bis 2008 gehörte er dem Fraktionsvorstand der CSU-Landtagsfraktion an.

Am 30. Oktober 2008 übernahm Spaenle im Kabinett von Ministerpräsident Horst Seehofer das Kultusministerium als Nachfolger von Siegfried Schneider. Im Jahr 2010 war er Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister in der Bundesrepublik Deutschland.

[Bearbeiten] Engagements

In seinem ehrenamtlichen Engagement ist er unter anderem Vorstand der Studiengenossenschaft des humanistischen Wilhelmsgymnasiums in München sowie Mitglied im Kuratorium der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München, der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Instituts für Bayerische Geschichte. Er ist Mitglied der katholischen bayerischen Studentenverbindung K.B.St.V. Rhaetia und Mitglied im Katholikenrat der Region München. Er ist Mitglied im Förderverein der Grundschule an der Farinellistrasse in München, die er von 1967 bis 1971 besucht hat. Daneben ist er Stiftungsrat der Europäischen Kulturstiftung Europamusicale. Zudem ist er Beirat im Bayernbund. Er ist Mitglied im Kuratorium des NS-Dokumentationszentrums München und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Bayerische Gedenkstätten. Er ist Mitglied im Katholischen Männerverein Hl. Geist in München, der Paneuropa Union, des VdK München-Haidhausen, der Sudetendeutschen Landsmannschaft, der Faschingsgesellschaft "Würmesia", der Freiwilligen Feuerwehr München-Mitte und München-Freimann und des Bayerischen Journalistenverbandes. Er ist Mitglied des TSV 1860 München, des MTSV München-Schwabing und des Fanclubs des 1. FC Nürnberg "Seenlandpower" Gunzenhausen.

[Bearbeiten] Ehrungen und Auszeichnungen

[Bearbeiten] Privates

Ludwig Spaenle ist verheiratet und hat zwei Töchter.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ludwig Spaenle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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