Ludwig Thiersch

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Unergründlich, 1874
Alarich I., 1894

Ludwig Thiersch (* 12. April 1825 in München; † 10. Mai 1909 ebenda) war ein deutscher Maler.

Ludwig Thiersch besuchte nach dem Gymnasialabschluss 1841 am (heutigen) Wilhelmsgymnasium München[1] die dortige Akademie, um sich unter Schwanthaler der Bildhauerkunst zu widmen, ging aber nach einigen Jahren zur Malerei über, worin er Schüler von Heinrich Maria von Hess, Julius Schnorr von Carolsfeld und insbesondere von Karl Schorn wurde. Nachdem er eine Sakuntala (1848) und eine Kamisardenszene gemalt hatte, begab er sich nach Rom und malte Szenen aus dem italienischen Volksleben sowie einen Hiob unter seinen Freunden.

1852 reiste er mit seinem Vater Friedrich Thiersch nach Athen, schmückte die dortige byzantinische Kirche des heiligen Nikodemus mit Fresken und wurde 1856 nach Wien berufen, wo er in der Griechenkirche zur heiligen Dreifaltigkeit ebenfalls Fresken ausführte.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Leitschuh, Max: Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München, 4 Bde., München 1970-1976.; Bd. 4, S. 20

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ludwig Thiersch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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