Ludwig Wucherer

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Ludwig Wucherer

Ludwig Wucherer (* 30. Mai 1790 in Halle (Saale); † 15. Dezember 1861 ebenda) war ein deutscher Unternehmer.

Leben[Bearbeiten]

Er war der jüngste Sohn des Halleschen Kammerrats und Golgasfabrikanten Matthäus Wucherer in der Großen Ulrichstraße 73. Nach dem frühen Tod der Eltern übernahm er deren Golgasfabrik, die er erfolgreich weiterführte. Er wurde Stadtrat und besoldeter Kämmerer in Halle. 1826 wurde er Mitgründer des Komitee zur Beförderung der Halleschen Schiffahrt.

Wucherer machte Halle sehr früh zur Zwischenstation der Eisenbahnstrecke Leipzig-Halle-Magdeburg.

Sein Grab befindet sich auf dem halleschen Stadtgottesacker (Bogen 14).

Literatur[Bearbeiten]

  • Gustav Friedrich Hertzberg: Wucherer, Matthäus Ludwig. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 44, Duncker & Humblot, Leipzig 1898, S. 263–266.
  • Erich Neuß: Ludwig Wucherer. In: Historische Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt (Hrsg.): Mitteldeutsche Lebensbilder. 2. Band Lebensbilder des 19. Jahrhunderts. Selbstverlag, Magdeburg 1927, S. 137–145.
  • Sebastian Kranich: Mathäus Ludwig Wucherer, Carl August Jacob, Johann Gottfried Boltze, Carl Adolph Riebeck: Christliche Unternehmer im Raum Halle, in: Ders., Peggy Renger-Berka, Klaus Tanner (Hg.): Diakonissen - Unternehmer - Pfarrer. Sozialer Protestantismus in Mitteldeutschland im 19. Jahrhundert, Leipzig 2009, ISBN 978-3-374-02686-9, S. 83-118, hier S. 85-92.