Ludwig zu Bentheim und Steinfurt

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Fürst Ludwig Wilhelm zu Bentheim und Steinfurt (* 1. August 1812; † 28. September 1890) war ein deutscher Standesherr und königlich hannoverscher und preußischer Generalleutnant.

Ludwig zu Bentheim und Steinfurt war ein Sohn des Fürsten Alexius zu Bentheim und Steinfurt (1781–1866) und seiner Frau Wilhelmine, geborene Prinzessin von Solms-Braunfels (1793–1865).

Er war ab 1844 Rittmeister à la suite des königlich hannoverschen Regiments Garde du Corps, und stieg 1849 zum Major, 1855 zum Oberstleutnant, 1859 zum Oberst, 1862 zum Generalmajor und 1879 zum Generalleutnant auf.

1866 trat Ludwig zu Bentheim und Steinfurt die Nachfolge seines Vaters als Chef des fürstlichen Hauses an. Er wurde im Folgejahr erbliches Mitglied des preußischen Herrenhauses, Mitglied der ersten hannoverschen Kammer und des westfälischen Provinziallandtags.

Seit 1875 war er auch Mitglied der württembergischen Kammer der Standesherren. Er erbte das Mandat seines 1873 verstorbenen kinderlosen Onkels, des Fürsten Ferdinand zu Solms-Braunfels. Fürst Ludwig erschien in der württembergischen Kammer jedoch nie persönlich. Seit 1884 ließ er sich in Stuttgart durch seinen Sohn Alexis zu Bentheim und Steinfurt vertreten.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Frank Raberg: Biographisches Handbuch der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815–1933. Im Auftrag der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg. Kohlhammer, Stuttgart 2001, ISBN 3-17-016604-2, S. 50.

Weblinks[Bearbeiten]