Luigi Amat di San Filippo e Sorso

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Luigi Amat di San Filippo e Sorso als Kardinal

Luigi Amat di San Filippo e Sorso (* 20. Juni 1796 in Sinnai, Sardinien; † 30. März 1878 in Rom) war päpstlicher Diplomat und Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Er studierte von 1815 bis 1818 an der Universität Cagliari (Sardinien) Rechtswissenschaften und wurde zum Dr. jur. promoviert. Im Anschluss daran studierte er an den römischen Universitäten Gregoriana und La Sapienza und wurde 1826 zum Dr. jur. utr. promoviert. Er wurde 1826 zum Priester geweiht. 1827 wurde er Titularerzbischof von Nicaea und Apostolischer Nuntius in das Königreich beider Sizilien. 1832 wurde er Nuntius in Spanien.

Papst Gregor XVI. nahm ihn am 15. Mai 1837 als Kardinal der Titelkirche Santa Maria in Via in das Kardinalskollegium auf. Er war als päpstlicher Legat in Ravenna und Bologna tätig, und wurde später als Kardinalbischof von Palestrina ernannt. 1852 übernahm er außerdem die Titelkirche San Lorenzo in Damaso in commendam.1877 wurde er Dekan des Kardinalskollegiums und damit Kardinalbischof von Ostia und Velletri.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Solenni funerali di Pio Papa ottavo. Soc. Filomatica, Neapel 1831, Digitalisat.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Luigi Amat di San Filippo e Sorso – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Vorgänger Amt Nachfolger
Costantino Patrizi Naro Kardinaldekan
1877–1878
Camillo di Pietro