Luigi Kasimir

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Luigi Kasimir (eigentlich Alois Heinrich, * 18. April 1881 in Pettau, Untersteiermark; † 6. August 1962 in Wien) war ein Radierer, Lithograf und Kupferstecher. Bereits sein Vater, Alois Kasimir, und sein Großvater waren Maler.

Kasimir besuchte in Graz das Gymnasium, wo er Zeichenunterricht von Heinrich Bank erhielt.

Er studierte von 1900 bis 1905 an der Akademie der bildenden Künste Wien. 1905 stellte er seine Aquarell-Veduten erstmals im Wiener Künstlerhaus aus und vollendete seine Ausbildung 1906/07 an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. 1911 heiratete er die bis dahin unbekannte Künstlerin Tanna Hoernes, welche an der Wiener Kunstschule studierte und mit der er drei Söhne hatte. Er schuf Aquatintaradierungen mit Motiven aus Europa und New York und entwickelte eine eigene Technik der Farbradierung. Kasimir hinterließ etwa 2500 Kupferplatten und gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer von Stadtveduten des 20. Jahrhunderts.

Werke[Bearbeiten]

  • Wien, 1912 (Radierungen)
  • Galizien. Ein Künstlertagebuch, 1915 (Zeichnungen)
  • Salzburg, 1923 (Steinzeichnungen)

Weblinks[Bearbeiten]

Bestand in den Katalogen der Österreichischen Nationalbibliothek Wien: