Luigi Maria d’Albertis

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Luigi Maria d’Albertis

Luigi Maria d’Albertis (* 21. November 1841 in Voltri, östlich von Genua; † 2. September 1901 in Sassari) war ein italienischer Forschungsreisender und Ornithologe.

[Bearbeiten] Leben

1860 schloss sich D’Albertis Giuseppe Garibaldis Zug der Tausend nach Sizilien an und studierte dann Naturwissenschaften. 1877/1872 unternahm er mit Odoardo Beccari seine erste Reise in den Malaiischen Archipel und nach Neuguinea. Hier erforschte er den Nordwesten der Insel und bestieg das Arfakgebirge.

Auf einer zweiten Reise nach Neuguinea 1875–1877 befuhr er den größten Fluss der Insel, den Fly River, mit einem kleinen Dampfer mehr als 900 Kilometer stromaufwärts.[1] Dieser Fluss wurde bereits 1845 von Francis P. Blackwood (mit seiner Korvette Fly) entdeckt. 1878 kehrte d’Albertis nach Italien zurück, wo er mehrere Bücher veröffentlichte, in denen er seine Eindrücke verarbeitete.

[Bearbeiten] Veröffentlichungen (Auszug)

  • Alla Nuova Guinea : ciò che ho veduto et ciò che ho fatto. 2 Bände, London 1880

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Walter Krämer (Hrsg.): Die Entdeckung und Erforschung der Erde. Brockhaus Verlag, Leipzig 1976
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