Luigi Valenti Gonzaga

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Zeitgenössischer Portraitstich

Luigi Valenti Gonzaga (* 15. Oktober 1725 in Roveredo di Guà; † 29. Dezember 1808) war ein Kardinal.

Am 29. Juni 1764 zum Priester geweiht, ernannte Clemens XIII. Valenti Gonzaga am 9. Juli 1765 zum Titularerzbischof von Caesarea in Cappadocia und spendete ihm auch selbst am 25. Juli 1764 die Bischofsweihe. Seit dem 27. Juli 1764 Nuntius der Schweiz, wurde er am 2. September 1773 Nuntius für Spanien. Papst Pius VI. erhob ihn am 15. April 1776 zum Kardinal in pectore und veröffentlichte seinen Namen am 20. Mai 1776. Seit dem 30. Mai 1778 Kardinalpriester von S. Agnese fuori le mura, wurde er am 29. November 1790 Kardinalpriester von Ss. Nereo ed Achilleo und schließlich am 1. Juni 1795 Kardinalbischof von Albano. Seit dem 12. Januar 1803 Bibliothekar der heiligen Kirche, wurde er am 3. August 1807 Kardinalbischof von Porto-Santa Rufina und Vizedekan des Kardinalskollegiums. Er nahm am Konklave von Dezember 1799 bis März 1800 teil, das Barnaba Chiaramonti zum Papst Pius VII. wählte.

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