Luigi Vanvitelli

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Porträt Luigi Vanvitellis von Giacinto Diano im Palast von Caserta

Luigi Vanvitelli (* 12. Mai 1700 in Neapel; † 1. März 1773[1] in Caserta) war ein italienischer Architekt.

Leben[Bearbeiten]

Vanvitelli entstammte einer Künstlerfamilie aus Amersfoort in den Niederlanden. Der ursprüngliche Familienname van Wittel wurde zu Vanvitelli italianisiert. Sein Vater Gaspar van Wittel wanderte 1674 nach Rom aus und war dort bis 1736 als Maler tätig. In den 1730er Jahren wirkte er zudem in Ancona, wo er am Lazzaretto (Lazarett, Laemocomium oder Mole Vanvitelliana), am Trajansbogen, an der Chiesa del Gesù und am Dom San Ciriaco wirkte.[2]

In den Fußstapfen des Vaters begann Vanvitelli seine Karriere zunächst als Freskenmaler, wechselte dann zur Architektur und wurde schließlich einer der bedeutendsten italienischen Architekten der Zeit zwischen Barock und Neuklassizismus. Er war Schüler von Filippo Juvarra und studierte die Schriften Vitruvs und die Bauten aus der klassischen Antike. Vanvitellis Sohn Carlo (1739–1821) setzte die Arbeit seines Vaters am Königspalast von Caserta fort.

Werke[Bearbeiten]

Sein wichtigstes Werk ist der Palast von Caserta. Weitere beachtenswerte Bauten sind:

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Luigi Vanvitelli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die kleine Enzyklopädie. Band 2. Encyclios-Verlag, Zürich 1950, S. 825.
  2. a b c Enciclopedie on line
  3. Peter Anselm Riedl, Max Seidel (Hrsg.): Die Kirchen von Siena. Band 1,1 (Abbadia all’Arco–S. Biagio), Bruckmann Verlag, München 1985, ISBN 3-7654-1941-9