Luis Concha Córdoba

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Wappen

Luis Kardinal Concha Córdoba (* 7. November 1891 in Bogotá, Kolumbien; † 18. September 1975 ebenda) war Erzbischof von Bogotá.

Leben[Bearbeiten]

Luis Concha Córdoba studierte in Bogotá, Paris und Rom die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Als er am 28. Oktober 1916 das Sakrament der Priesterweihe empfing, war sein Vater amtierender Staatspräsident der Republik Kolumbien. In den ersten zwei Jahren nach seiner Weihe arbeitete Luis Concha Córdoba als Gemeindeseelsorger in Bogotá. Nach weiterführenden Studien wurde er 1920 Spiritual und Dozent am Seminar von Bogotá. 1921 verlieh ihm Papst Benedikt XV. den Titel Privatkämmerer Seiner Heiligkeit. 1922 wurde Luis Concha Córdoba Mitglied des Metropolitankapitels von Bogotá. In den Jahren 1933 und 1934 versah er die Aufgaben eines Sekretärs bei der Diözesankurie. In den folgenden zwei Jahren leitete er als Generalvikar die Administration des Erzbistums Bogotá.

1935 ernannte ihn Papst Pius XI. zum Bischof von Manizales. An gleicher Stelle wurde er im Jahre 1954 mit der Erhebung der Diözese Manizales zur Erzdiözese Erzbischof. Papst Johannes XXIII. ernannte ihn 1959 zum Erzbischof von Bogotá. In den Jahren 1959 bis 1972 versah Luis Concha Córdoba zusätzlich das Amt des kolumbianischen Militärbischofs.

1961 nahm ihn Papst Johannes XXIII. als Kardinalpriester mit der Titelkirche Santa Maria Nuova in das Kardinalskollegium auf. Luis Concha Córdoba nahm in den Jahren 1962 bis 1965 am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Die Leitung des Erzbistums Bogotá legte er 1972 aus Altersgründen nieder; seinem Rücktrittsgesuch wurde von Paul VI. stattgegeben.

Er starb am 18. September 1975 in Bogotá und wurde in der dortigen Metropolitanbasilika bestattet.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Crisanto Kardinal Luque Sánchez Erzbischof von Bogotá
1959–1972
Aníbal Kardinal Muñoz Duque