Luise Amtsberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Luise Amtsberg (2013)

Luise Amtsberg (* 17. Oktober 1984 in Greifswald) ist eine deutsche Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen und seit der Bundestagswahl 2013 Abgeordnete des Deutschen Bundestages.

Leben[Bearbeiten]

Amtsberg wuchs im Ostberliner Stadtteil Karlshorst auf. 2004 machte sie ihr Abitur im niedersächsischen Hemmoor. Von 2004 bis 2013 studierte sie Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Theologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dort war sie 2006 AStA-Vorsitzende. 2013 schloss sie ihr Studium mit einer Magisterarbeit zum Thema Feminismus im Islam am Beispiel der palästinensischen Frauenbewegung ab.

Nach einem Praktikum in der Landesgeschäftsstelle der Grünen in Kiel 2005 wurde sie 2006 Beisitzerin im Kreisvorstand, dessen Sprecherin sie seit November 2012 ist. Von 2008 bis zu ihrem Einzug in den Landtag war sie studentische Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle. Des Weiteren ist sie seit 2008 Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Europa-, Friedens- und Außenpolitik. 2009 wurde sie als Vertreterin der Grünen Jugend auf Platz 9 der Landesliste zur Landtagswahl aufgestellt und schaffte als bisher jüngste Frau den Einzug 2009 in den Landtag von Schleswig-Holstein. Sie war Sprecherin der grünen Fraktion für Flüchtlings- und Migrationspolitik, Integration, Kirche und Strategien gegen Rechtsextremismus. Bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2012 trat sie nicht wieder an, um sich dem Abschluss ihres Studiums zu widmen.

Im März 2013 wurde Amtsberg auf den ersten Platz der schleswig-holsteinischen grünen Landesliste für die Bundestagswahl 2013 gewählt, über die sie als Abgeordnete in den Bundestag einzog.

Seit Januar 2014 ist sie Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Luise Amtsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien