Luitgard (Franken)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Kloster Cormery: Zum Gedenken an Luitgard von Karl dem Großen errichtet

Luitgard (* 776; † 4. Juni 800 in Tours) war die fünfte und letzte Gemahlin von Kaiser (ab 25. Dezember 800) Karl dem Großen.

Luitgard war eine alemannische Prinzessin, Tochter von Luitfrid II. aus dem Sundgau und Hiltrude von Wormsgau. Sie wurde 794 mit Karl dem Großen verheiratet, nachdem seine vorige Frau Fastrada verstorben war. Es ist wenig bekannt von ihr, außer sie eine sehr ruhige und tugendhafte Frau war und politisch im Hintergrund blieb. Sie war sehr belesen und stand mit zahlreichen Gelehrten ihrer Zeit im Briefkontakt. Insbesondere Alkuin, englischer Gelehrter und Berater Karls des Großen, rühmte Luitgard für ihre Liebe zu Briefen. Luitgard gebar ihrem Gemahl keine Kinder und verstarb bereits nach fünfjähriger Ehe im Kloster Saint-Martin in Tours. Ihr Gemahl hat kein weiteres Mal geheiratet. Im Gedenken an seine Gemahlin ließ Karl der Große ein Kloster in Cormery bei Tours errichten.

Vorgängerin Amt Nachfolgerin
Fastrada Königin des Frankenreiches
794 bis 4. Juni 800
Judith