Lukas Thommen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lukas Thommen (* 23. Mai 1958 in Basel) ist ein Schweizer Althistoriker.

Leben[Bearbeiten]

Lukas Thommen studierte Geschichte, Klassische Archäologie und Kunstgeschichte von 1978 bis 1984 an der Universität Basel und von 1985 bis 1988 an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik. 1987 promovierte er in Basel mit einer Arbeit zum Thema „Das Volkstribunat der späten römischen Republik“. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig und als Leiter der Skulpturhalle Basel. Von 1992 bis 2000 war Thommen wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Alte Geschichte der Universität Basel. 1995/96 wirkte er als Junior Fellow am Center for Hellenic Studies in Washington, D.C.

1995 habilitierte er sich in Basel mit der Arbeit „Lakedaimonion politeia. Die Entstehung der spartanischen Verfassung“. 2002 wurde er wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Mannheim. Von 2002 bis 2004 war Thommen Mitarbeiter des Nationalfonds-Projektes „Quellen zur Geschichte des Partherreiches“.

Seit 2004 lehrt er am Historischen Seminar der Universität Zürich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Range eines Professors. Gastlehraufträge führten ihn an die Universität Bern. Seit 1996 ist er zudem als Lehrbeauftragter für Alte Geschichte und im Rahmen des interfakultären Programmes „Mensch-Gesellschaft-Umwelt“ an der Universität Basel tätig.

Thommens Forschungsschwerpunkte sind die Verfassungs- und Sozialgeschichte des archaischen und klassischen Griechenland – insbesondere Spartas – sowie der Römischen Republik, die Geschlechtergeschichte („body history“), die Umweltgeschichte und der Hellenismus im Vorderen Orient.

Schriften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]