Lumda (Grünberg)
50.6358.9430555555556263Koordinaten: 50° 38′ 6″ N, 8° 56′ 35″ O
| Lumda
Stadt Grünberg (Hessen)
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|---|---|
| Höhe: | 263 m |
| Fläche: | 7,58 km² |
| Einwohner: | 649 (30. Juni 2010) |
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1970 |
| Eingemeindet nach: | Grünberg |
| Postleitzahl: | 35305 |
| Vorwahl: | 06401 |
Lumda ist ein Stadtteil von Grünberg im Landkreis Gießen in Hessen.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Lumda liegt nördlich von Grünberg in Mittelhessen im Vorderen Vogelsberg an der Lumda, der dem Ort den Namen gab. Im Norden führt die Bundesautobahn 5 am Ort vorbei. Im Westen liegt die Autobahnabfahrt Grünberg.
Geschichte [Bearbeiten]
Der kleine Ort wird erstmals 1227 erwähnt.[1] 1939 gehörte der Ort zum Landkreis Alsfeld, seit 1. August 1979 zum Landkreis Gießen. Am 23. August 2010 wurde der Ort von einem mittelschweren Tornado der Stärke F3 getroffen.[2]
Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Lumda am 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis in die Stadt Grünberg eingegliedert[3].
Verkehr [Bearbeiten]
Als die Bahnstrecke Gießen–Londorf–Grünberg (Lumdatalbahn) 1896 erbaut wurde, bekam Lumda einen eigenen Bahnhof. Bis 1934 wurde über diese Bahnlinie das in Ortsnähe geschürfte Eisenerz abtransportiert. Ebenso wurden Baustoffe zum Bau der Reichsautobahn angeliefert, die am Bahnhof Lumda (vermutlich auf eine Feldbahn) umgeladen wurden.
Vereine [Bearbeiten]
Mehrere Vereine bestimmen das kulturelle Dorfleben, nämlich
- Burschen- und Mädchenschaft Lumda
- Freiwillige Feuerwehr Lumda mit Jugendfeuerwehr
- FSV Lumda
- Gesangverein Eintracht
- Obst- und Gartenbauverein
- Seniorenclub Lumda
- VdK Ortsgruppe Lumda
- Vogelschutzgruppe Lumda
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Lumda bei LAGIS Hessen
- ↑ Karte des Tornados
- ↑ Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 294
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