Lumen Christi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lumen Christi (lat. für "Licht Christi") ist ein Ruf aus der Liturgie der Osternacht. Die deutsche Fassung lautet: Christus das Licht.

Der Ruf gehört zur Lichtfeier am Beginn der Vigil der Osternacht. Nachdem zuvor das Osterfeuer gesegnet und die Osterkerze bereitet wurde, wird die Osterkerze vom Priester am Feuer entzündet. Anschließend ziehen der Vorsteher des Gottesdienstes und die liturgischen Dienste mit der Osterkerze in die dunkle Kirche ein. Während der Einzugsprozession zum Altarraum erfolgt vom Diakon, dem Priester oder dem Kantor dreimal der Ruf Lumen Christi, der von der Gemeinde jeweils mit Deo gratias (Dank sei Gott!) beantwortet wird. Der Ruf wird bei jeder Wiederholung einen Ton höher angestimmt als der vorherige. Zugleich wird die Kirche erhellt, indem mit dem Feuer der Osterkerze zuerst die Altarkerzen entzündet werden und dann von den liturgischen Diensten das Licht an alle Gläubigen, die Kerzen in den Händen halten, verteilt wird.

Siehe auch[Bearbeiten]