Lupburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Lupburg
Lupburg
Deutschlandkarte, Position des Marktes Lupburg hervorgehoben
49.14972222222211.75532Koordinaten: 49° 9′ N, 11° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neumarkt in der Oberpfalz
Höhe: 532 m ü. NHN
Fläche: 30,68 km²
Einwohner: 2327 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92331
Vorwahl: 09492
Kfz-Kennzeichen: NM, PAR
Gemeindeschlüssel: 09 3 73 143
Marktgliederung: 24 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Burgstraße 14
92331 Lupburg
Webpräsenz: www.lupburg.de
Bürgermeister: Alfred Meier (UPW)
Lage des Marktes Lupburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
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Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Lupburg ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt auf einem Jurakegel über dem Tal der Schwarzen Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Lupburg hat 24 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Lupburg wurde erstmals im Jahr 960 urkundlich erwähnt. Mit dem Tod Konrads von Lupburg 1313 (seit 1296 Bischof von Regensburg) starb das Ortsadelsgeschlecht der Lupburger aus und deren Burg Lupburg und der Ort kamen in den Besitz des Hochstiftes Regensburg. 1387 erwarb Herzog Friedrich von Bayern den Besitz. 1392 wurde der Markt Lupburg an den Ritter Hans von Parsberg verpfändet und blieb bis 1572 im Besitz der Parsberger. Anschließend kam der Ort zum Herzogtum Pfalz-Neuburg und wurde Sitz eines Pflegamtes. Unter Pfalzgraf Philipp Ludwig bekam der Ort am 21. Oktober 1586 die Marktrechte und das Wappen verliehen. Mit Gründung des Königreiches Bayern 1806 wurde das Pflegamt Lupburg aufgelöst. Die heutige Gemeinde entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde ein Teil der aufgelösten Gemeinde See mit den Ortschaften Seibertshofen, Niederhofen und Dettenhofen eingegliedert.[3] Seit dem 1. Mai 1978 gehört auch der größere Teil der aufgelösten Gemeinde Degerndorf zum Markt Lupburg.[4]

Politik[Bearbeiten]

Marktgemeinderat[Bearbeiten]

Der Marktgemeinderat hat 15 Mitglieder::

(Stand: Kommunalwahl 2014)


Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Geteilt; oben neun silberne und blaue Rauten, belegt mit einem roten Zinnenturm; unten in Blau ein silberner Balken.

Das Wappen ist seit 1586 bekannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Lupburg

Energie[Bearbeiten]

  • Windkraftanlage vom Typ Enercon E-101 mit 149 Meter Nabenhöhe im Ortsteil Pöfersdorf.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111104/192451&attr=OBJ&val=954
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 547.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 650.
  5. WKA Pöfersdorf, jurenergie.de, abgerufen 14. November 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lupburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien