Luppe (Fluss)

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LuppeVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Sachsen-Anhalt
Flusssystem ElbeVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Saale → Elbe → Nordsee
Quelle als ehemaliger Nebenarm der Weißen Elster bei Kleinliebenau
51° 22′ 45″ N, 12° 12′ 23″ O51.3792512.20643
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Mündung bei Schkopau in die Saale51.39055555555611.995277777778Koordinaten: 51° 23′ 26″ N, 11° 59′ 43″ O
51° 23′ 26″ N, 11° 59′ 43″ O51.39055555555611.995277777778
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehltVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge etwa 25 kmdep1[1]Vorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
Abfluss[1] MQ
54 l/s
Linke Nebenflüsse Augraben, Bach
Großstädte Leipzig
Kleinstädte Schkopau
Schiffbar NeinVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Luppe ist ein rechter Nebenfluss der Saale. Sie war bis zu ihrer Unterbrechung durch die Neue Luppe der größte Nebenarm der Weißen Elster in deren anastomosierendem Unterlauf (oft als Binnendelta bezeichnet) und zweigte in Leipzig von dieser ab. Zusammen überschwemmten sie regelmäßig die Elster-Luppe-Aue, ein großes Auwaldgebiet zwischen Leipzig und Halle.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Abgrenzung

Die Luppe wurde zusammen mit ihren zahlreichen Nebenarmen beim Bau der Neuen Luppe zerteilt und besteht heute aus mehreren Teilstücken, von denen nur noch der Unterlauf den Namen Luppe trägt. Dieser ist das mit Abstand längste Teilstück und mündet noch heute bei Schkopau in die Saale, ist aber kein Nebenarm der Weißen Elster bzw. der Neuen Luppe mehr.

Die anderen Teilstücke wie die Kleine Luppe (mit unterer Nahle) und die Alte Luppe münden heute in die Neue Luppe. Das Sixtholzluppe genannte Teilstück ist heute ein Stillgewässer ohne Abfluss. Der Abschnitt zwischen der Nahle (im Bereich der Gustav-Esche-Straße) und dem Alfred-Kunze-Sportpark in Leutzsch ist verfüllt worden, bildet aber noch heute die Grenze zwischen Leutzsch und Wahren.

[Bearbeiten] Heutiger Verlauf

Die Luppe zweigt bei Kleinliebenau von der Neuen Luppe ab, wird aber von dieser nicht mehr gespeist.[1] Sie fließt weiter durch Horburg-Maßlau und nimmt anschließend bei Dölkau linksseitig den Augraben auf, der ein ehemaliger Nebenarm des Zschampert ist.[2] Im weiteren Verlauf passiert die Luppe Zweimen, Zöschen, Wegwitz und Wallendorf, wo ihr ebenfalls von links der Lützener Abzweig des Elsterfloßgrabens bis zu dessen Stilllegung zufloss. Anschließend fließt die Luppe durch Tragarth und Löpitz, wo sie auch wieder linksseitig den Bach aufnimmt. Nachdem sie kurz darauf an Lössen vorbei geflossen ist, vereinigt sie sich mit der Alten Saale, deren Bett sie bis zu ihrer Mündung in die Saale bei Schkopau nutzt.

[Bearbeiten] Menschliche Eingriffe

In den Jahren 1936 bis 1938 wurden im Raum Leipzig Teilstücke der Luppe (Neue Luppe) und der Weißen Elster verlegt, begradigt und eingedeicht. Diese Maßnahme zum schnelleren Abführen der Hochwasser verhinderte die Überflutung großer Gebiete des Leipziger Auenwalds, förderte aber auch die fortschreitende Austrocknung der natürlichen Feuchtgebiete und führte damit zur Gefährdung der an den speziellen Lebensraum angepassten Flora und Fauna.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c Wiederherstellung ehemaliger Wasserläufe der Luppe. (Abschnitt 2.1 Aktuelle Gewässersituation) Teil 1, bgmr Landschaftsarchitekten, 2006 (pdf)
  2. Meilenblätter von Sachsen 1:12000 "Berliner Exemplar", aufgenommen 1780-1806 unter Leitung von Friedrich Ludwig Aster, Kart. M 14433, Blätter B7, B8, B13, Auf: deutschefotothek.de

[Bearbeiten] Weblinks

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