Lux Guyer

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Eigenheim Lux Guyer «Sunnebüel», Am Itschnacherstich 1 in Küsnacht, ein Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Zürich

Lux Guyer, eigentlich Luise Guyer, (* 20. August 1894 in Zürich; † 26. Mai 1955 ebenda) war eine Schweizer Architektin.

Sie besuchte die Kunstgewerbeschule und war Fachhörerin an der ETHZ, der Hochschulabschluss blieb ihr als Frau jedoch verwehrt.[1] Die Schülerin von Gustav Gull und Maria Frommer eröffnete 1924 oder 1925 als eine der ersten Frauen in der Schweiz ein eigenes Architekturbüro. Zu ihren Werken gehören Einfamilienhäuser, die Frauenwohnkolonie Lettenhof (1926/1927) für alleinstehende Frauen, das Studentinnenheim Fluntern (1927/1928), war leitende Architektin der Schweizerischen Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) in Bern (1928)[2], das Holzfertighaus SAFFA-Haus sowie nach 1935 traditionellere und handwerklichere Häuser.

In 1932 heiratete sie den Bauingenieur Hans Studer. Trotz der Krise nach dem II. Weltkrieg führte sie das Architekturbüro unter ihrem Namen weiter.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Die drei Leben des Saffa-Hauses. Lux Guyers Musterhaus von 1928. gta Verlag, Zürich 2006, ISBN 978-3-85676-198-1.
  •  Sylvia Claus, Dorothee Huber, Beate Schnitter (Hrsg.): Lux Guyer (1894–1955). Architektin. gta Verlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-85676-240-7.

Belege[Bearbeiten]

  1. a b Ulrike Eichhorn: Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben. Edition Eichhorn, Berlin 2013. ISBN 978-3-8442-6702-0
  2. Hans Bernoulli: Die Bauten der Saffa, Werk Bd. 15 (1928) Nr. 8 S. 226, doi:10.5169/seals-15200

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lux Guyer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien