Luxemburgische Küche

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Judd mat Gaardebounen serviert mit Kartoffeln und einheimischen Bier

Die luxemburgische Küche reflektiert Luxemburgs Position an den Grenzen zu der französischen und der deutschen Küche. Seit den 1960er Jahren gibt es durch den ständigen Zuwachs an Einwanderern starke Einflüsse der portugiesischen und der italienischen Küche.

Viele nationale Gerichte haben ihren Ursprung in der landeswirtschaftlichen Geschichte Luxemburgs, ähnlich der gut bürgerlichen deutschen Küche, kombiniert mit der Aufwändigkeit feiner französischer Küche.

Spezialitäten[Bearbeiten]

Nationale Gerichte[1][2][3]:

Einheimische Produkte die zur Identität der luxemburgischen Küche beitragen:

  • Lëtzebuerger Grillwurscht - kleine gewürzte Schweinswürstchen. Umgangssprachlich wegen der Ähnlichkeit zu Thüringer Rostbratwürsten auch noch "Thüringer" oder kombiniert "Grillinger" genannt; offiziell wird die Bezeichnung jedoch wegen der geschützten Herkunftsbezeichnung seit 2004 nicht mehr verwendet
  • Éisleker Ham (Öslinger Schinken) - Geräucherter Schinken, ähnlich dem italienischen Proscuitto crudo, in dünne Scheiben geschnitten meist mit frischem Brot serviert. Benannt nach seiner lokalen Herkunftsgegend Ösling.
  • Kachkéis - Kochkäse.
  • Paschtéit - Fleischpastete zum Brotaufstrich. Bei der Zubereitungsart Rieslingspaschtéit wird die Fleischpastete mit Brotmantel umbacken, als Zwischenfüllung dient mit Riesling-Wein hergestellte Gelatine.
  • Lëtzebuerger Hunneg - Luxemburgischer Honig (durch EU-Recht geschützt).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kulinarisches Luxemburg (Homepage anlässlig der luxemburgischen EU-Ratspräsidentschaft 1995)
  2. Tun Nosbusch, Kachen a Brachen - Aus der Luxemburger Küche , 1983, Éditions Guy Binsfeld, ISBN 3-88957-024-0
  3. Maischi Tibesart, Die Luxemburger Küche heute, 2002, Éditions Guy Binsfeld, ISBN 2-87954-092-5

Tun Nosbusch, Kachen a Brachen - Aus der Luxemburger Küche , 1983, Éditions Guy Binsfeld, ISBN 3-88957-024-0

Maischi Tibesart, Die Luxemburger Küche heute, 2002, Éditions Guy Binsfeld, ISBN 2-87954-092-5