Luxeuil-les-Bains

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Luxeuil-les-Bains
Wappen von Luxeuil-les-Bains
Luxeuil-les-Bains (Frankreich)
Luxeuil-les-Bains
Region Franche-Comté
Département Haute-Saône
Arrondissement Lure
Kanton Luxeuil-les-Bains (chef-lieu)
Koordinaten 47° 49′ N, 6° 23′ O47.8163888888896.3808333333333293Koordinaten: 47° 49′ N, 6° 23′ O
Höhe 260–395 m
Fläche 21,81 km²
Einwohner 7.126 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 327 Einw./km²
Postleitzahl 70300
INSEE-Code
Website http://www.ville-luxeuil-les-bains.fr/

Luxeuil-les-Bains (das Luxovium der Römer) ist eine Stadt mit 7126 Einwohnern (1. Januar 2011) im französischen Département Haute-Saône. Sie gehört zum Arrondissement Lure, ist Hauptort (chef-lieu) des Kantons Luxeuil-les-Bains und Sitz des Kommunalverbandes Pays de Luxeuil.

Geografie[Bearbeiten]

Luxeuil-les-Bains liegt in den südwestlichen Ausläufern der Vogesen, 35 Kilometer nordöstlich von Vesoul, 50 Kilometer südlich von Épinal und 50 Kilometer nordwestlich von Belfort.

Nachbargemeinden von Luxeuil-les-Bains sind Saint-Valbert im Norden, Froideconche im Osten, Saint-Sauveur im Süden, Breuches im Südwesten sowie Hautevelle und Fontaine-lès-Luxeuil im Nordwesten.

Einige Kilometer südlich befindet sich der Militärflugplatz Luxeuil-Saint Sauveur.

Geschichte[Bearbeiten]

Der iroschottische Missionar Columban gründete Ende des 6. Jahrhunderts die spätere Abtei Luxeuil, die im 7. Jahrhundert ihre Blütezeit erlebte. Der Kreuzgang aus dem 15. Jahrhundert und andere Bauteile aus dem 17. und 18. Jahrhundert sind noch erhalten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Orgelprospekt in St-Colomban
Kreuzgang mit der ehemaligen Klosterkirche
Das Thermalbad in Luxeuil

Die Basilika Saints Pierre et Paul (seit 1840 Pfarrkirche) hat ihren Ursprung im 13. und 14. Jahrhundert; von ihren drei Türmen ist nur noch einer vorhanden, der 1527 erneuert wurde. Im Innern der Kirche sind insbesondere der barocke Orgelprospekt aus dem 17. Jahrhundert, die aus Notre-Dame in Paris stammende Kanzel von 1806, eine auf einem steinernen Tisch liegende Christusskulptur aus dem 16. Jahrhundert und der neugotische Reliquienschrein des hl. Colomban sehenswert. Das Chorgestühl stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Mehr als ein Dutzend warmer Quellen (43-63 °C) luden bereits die Römer zum Baden ein. Das älteste Thermalbad Frankreichs wurde hier im 18. Jahrhundert erbaut. Das heute modern eingerichtete historische Thermalgebäude liegt in einem Park im Norden der Stadt.

Nach einem Abt von Luxeuil, dem späteren Erzbischof von Albi und Kardinal, wurde das Hôtel du Cardinal Jouffroy, das ein Renaissancehaus ist, benannt. Zeitweise wurde es von Madame de Sévigné, Augustin Thierry, Alphonse de Lamartine und André Theuriet bewohnt. Gegenüber steht das Musée de la Tour des Echevins (15. Jahrhundert), das gallorömische Funde und einige Gemälde zeigt.

Im Conservatoire de la dentelle wird das Wissen um das Handwerk der Spitze, das zum Wohlstand beigetragen hatte, gepflegt.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Im April ist die Messe der Feinschmecker „Foire Gourmand Festicaveur“, im Juli das Musikfest „Pluralies“ gleichzeitig bis August die des "Tanztees" und im September die Aktion Kunst auf der Straße (Art dans la rue).

Partnerschaften[Bearbeiten]

Luxeuil unterhält Städtepartnerschaften mit

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Luxeuil-les-Bains – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien