Luzern

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Dieser Artikel behandelt die Stadt im gleichnamigen Kanton Luzern. Zu anderen Bedeutungen von Luzern oder Stadt Luzern siehe Luzern (Begriffsklärung).
Luzern
Wappen von Luzern
Staat: Schweiz
Kanton: Luzern (LU)
Wahlkreis: Luzern-Stadt
BFS-Nr.: 1061i1f3f4
Postleitzahl: 6000–6009, 6014–6015
UN/LOCODE: CH LZN (Luzern)
CH LIT (Littau)
CH RBU (Reussbühl)
Koordinaten: 665450 / 21135647.058.3436Koordinaten: 47° 3′ 0″ N, 8° 18′ 0″ O; CH1903: 665450 / 211356
Höhe: 436 m ü. M.
Fläche: 29,06 km²
Einwohner: i80'501 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 2770 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 23,9 % (31. Dezember 2013)[2]
Arbeitslosenquote: 2,7 % (31. August 2014)[3]
Stadtpräsident: Stefan Roth (CVP)
Website: www.stadtluzern.ch
Die Kapellbrücke mit Wasserturm, im Hintergrund der Pilatus.

Die Kapellbrücke mit Wasserturm, im Hintergrund der Pilatus.

Karte
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Panorama Luzerns

Luzern (schweizerdeutsch: Lozärn, französisch Lucerne, italienisch Lucerna, rätoromanisch Lucerna) ist eine politische Gemeinde in der Schweiz und der Hauptort des gleichnamigen Kantons sowie des Wahlkreises Luzern-Stadt. Die Stadt Luzern ist das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum der Zentralschweiz. Per 1. Januar 2010 fusionierte die frühere politische Gemeinde Littau mit der Stadt Luzern.

Geographie[Bearbeiten]

Die Stadt Luzern liegt am nordwestlichen Ende des Vierwaldstättersees beim Ausfluss der Reuss. Die Reuss teilt die Stadt in die Altstadt und Neustadt. Die Kapellbrücke mit dem Wasserturm und die Spreuerbrücke verbinden die Alt- und Neustadt. Die Lage zwischen See und den Bergen Pilatus und Rigi ist besonders malerisch und begünstigte die Entwicklung Luzerns als Fremdenstadt und frühe Hochburg des Tourismus ab 1840.

Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich auf dem Hombrig auf (684 m ü. M.), der tiefste am Rotsee auf (419,5 m ü. M.).

Die Grösse der Fläche des Stadtgebiets beträgt 29,1 km², davon sind 44,2 % Siedlungsfläche, 30,2 % Landwirtschaftszonen und 23,7 % Wald. 2,0 % sind unproduktive Fläche.[4] Zu Luzern gehört auch die Exklave Bürgenstock.

Klima[Bearbeiten]

Luzern 1981–2010
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
51
 
3
-2
 
 
54
 
5
-2
 
 
74
 
10
1
 
 
88
 
14
4
 
 
128
 
19
9
 
 
154
 
22
12
 
 
151
 
25
14
 
 
146
 
24
14
 
 
107
 
19
11
 
 
76
 
14
7
 
 
73
 
8
2
 
 
72
 
4
-1
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: MeteoSchweiz
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Luzern 1981–2010
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,4 5,2 10,3 14,4 19,1 22,2 24,7 23,8 19,4 14,3 7,8 4,3 Ø 14,1
Min. Temperatur (°C) −2,3 −2,0 1,1 4,3 8,9 12,1 14,2 13,9 10,6 6,7 1,6 −1,0 Ø 5,7
Temperatur (°C) 0,5 1,4 5,4 9,1 13,7 16,9 19,1 18,3 14,6 10,2 4,6 1,6 Ø 9,7
Niederschlag (mm) 51,1 53,6 74,0 88,1 128,3 153,7 150,6 146,4 107,2 75,8 72,6 71,5 Σ 1.172,9
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,6 3,9 4,7 5,2 5,7 6,5 6,0 4,6 3,1 1,7 1,2 Ø 3,9
Regentage (d) 9,5 8,8 11,9 11,9 13,1 13,8 12,5 12,5 10,3 9,4 9,7 10,0 Σ 133,4
Luftfeuchtigkeit (%) 83 79 73 70 72 72 72 75 80 83 84 84 Ø 77,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,4
−2,3
5,2
−2,0
10,3
1,1
14,4
4,3
19,1
8,9
22,2
12,1
24,7
14,2
23,8
13,9
19,4
10,6
14,3
6,7
7,8
1,6
4,3
−1,0
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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g
51,1
53,6
74,0
88,1
128,3
153,7
150,6
146,4
107,2
75,8
72,6
71,5
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: MeteoSchweiz

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Die Stadt Luzern ist in 19 Stadtkreise und 133 Quartiereinheiten eingeteilt.[5] Die Stadtkreise 01 bis 10 liegen am rechten Ufer, die Stadtkreise 11 bis 19 am linken Ufer des Luzernersees (nordwestlicher Arm des Kreuztrichters), vom See aus gesehen.

Nr. Stadtkreis Fläche[6]
(ha)
Bevölkerung
2009[6]
Bevölkerungsdichte
(Einwohner je km²)
01 Oberseeburg/Rebstock 84,9 2514 2961,1
02 Würzenbach/Schädrüti 112,6 4213 3741,6
03 Bellerive/Schlössli 44,4 957 2155,4
04 Halde/Lützelmatt 239,8 2388 995,8
05 Wesemlin/Dreilinden 90 4324 4804,4
06 Maihof/Rotsee 51,6 3543 6866,3
07 Hochwacht/Zürichstrasse 30 2176 7253,3
08 Altstadt/Wey 39,7 2117 5332,5
09 Bramberg/St. Karli 34,1 2131 6249,3
10 Kantonsspital/Ibach 98,4 661 671,7
11 Basel-/Bernstrasse 103 3640 3534
12 Bruch/Gibraltar 30,1 3206 10651,2
13 Ober-/Untergütsch 31 2086 6729
14 Hirschmatt/Kleinstadt 56,5 3418 6049,6
15 Obergrund/Allmend 128,1 2791 2178,8
16 Neustadt/Voltastrasse 30,5 5913 19386,9
17 Unterlachen/Tribschen 91,8 3271 3563,2
18 Sternmatt/Hochrüti 52,4 4363 8326,3
19 Langensand/Matthof 80,8 5731 7092,8
20 Littau1) 1304,3 17205 1319,1
99 Exklave Bürgenstock2) 155,8 0 0,0
nicht zuteilbar3) 17,2 54
Stadt Luzern3) 2907 76702 2638,5

Stadtkreise der Stadt Luzern
1) Das Schweizer Bundesamt für Statistik weist dem Stadtkreis Littau die Nummer 21 zu.[7] Littau war bis 31. Dezember 2009 selbständige Gemeinde mit der Gemeindenummer 1060.
2) Die Exklave Bürgenstock gilt nicht als Stadtkreis, sondern als Pseudo-Quartier Bürgenberg Wald mit der Nummer 99.[7]
3) Das Schweizer Bundesamt für Statistik weist für die Stadt Luzern eine Gesamtfläche von 2907 Hektaren nach (einschliesslich Exklave Bürgenstock), das Amt für Statistik des Kantons Luzern (LUSTAT) jedoch nur 2733,8 Hektaren (ohne Exklave Bürgenstock). Mit Berücksichtigung der Fläche der Exklave Bürgenstock von 155,8 Hektaren verbleibt noch eine unerklärte Differenz von 17,2 Hektaren.

Geschichte[Bearbeiten]

Luftaufnahme, Oktober 2012
Blick vom Pilatus auf Luzern
Blick von der Rigi 1'798 m ü. M. auf den Pilatus bei Luzern 2'129 m ü. M.
Älteste Ansicht der Stadt Luzern von Petermann Etterlin, 1507. Gut sichtbar vorn die Peterskappelle mit der Kapellbrücke und einem Teil der Hofbrücke am rechten Bildrand.
Ansicht der Stadt Luzern von Matthäus Merian aus der Topographia Helvetiae, 1642.
Szene aus dem mittelalterlichen Luzern: auf dem Fischmarkt wird Jörg Supersaxo, ein mailändischer Agent, verhaftet
Altstadt von Luzern mit Blick auf den Fluss Reuss
Jesuitenkirche und Nadelwehr
Hoher Wasserstand der Reuss (2004)

Frühzeit und Stadtgründung (um 750–1386)[Bearbeiten]

Nach dem Zerfall des Römischen Reiches nahmen germanische Alemannen ab dem 7. Jahrhundert immer grösseren Besitz von dieser Gegend. Die alemannische Sprache ersetzte allmählich die lateinische. Um 710 entstand durch eine karolingische Gründung das Benediktinerkloster St. Leodegar (dort heute St. Leodegar im Hof), das Mitte des 9. Jahrhunderts unter die Herrschaft der elsässischen Abtei Murbach gelangte. Zu dieser Zeit bzw. um 750, nannte man das Gebiet Luciaria. Die Vogtei über Murbach und damit auch über Luzern hatte seit 1135 das Adelsgeschlecht der Habsburger inne. Die Gründung der Stadt erfolgte wahrscheinlich durch die Brüder von Eschenbach, die Ende des 12. Jahrhunderts die Abtwürde von Murbach und Luzern gleichzeitig besassen. Das genaue Jahr der Stadtgründung ist unbekannt, es muss aber zwischen 1180 und 1200 liegen. Die Stadt gewann immer mehr an Bedeutung als Schlüsselstelle im wachsenden Gotthardverkehr und als Verwaltungszentrum. 1250 erreichte Luzern bereits die Grösse, die es bis ins 19. Jahrhundert beibehielt. Luzern war im 13. Jahrhundert durch Parteikämpfe zwischen Anhängern des Kaisers und des Papstes geprägt und schien bereits eine städtische Selbstverwaltung mit Rat und Bürgerversammlung besessen zu haben. 1291 erwarb der deutsche König Rudolf I. von Habsburg die Herrschaftsrechte des Klosters Murbach über Luzern, nachdem er schon die umliegenden Gebiete systematisch aufgekauft hatte.

Die Streitigkeiten um den deutschen Königsthron 1314–25 führten auch zu Feindseligkeiten in den Ländern um den Vierwaldstättersee. Zur Stabilisierung der Verhältnisse ging Luzern 1332 einen Bund mit den benachbarten drei Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden ein. Dieser Bund richtete sich nicht speziell gegen die Habsburger: Luzern behielt sich seine Verpflichtungen gegenüber der Herrschaft Österreich ausdrücklich vor.[8]

Insbesondere ab der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts begann Luzern erfolgreich, seinen Einfluss in den umliegenden ländlichen Gebieten zu verstärken und Herrschaftsrechte an sich zu binden. Diese expansive Territorialpolitik, welche auch von anderen eidgenössischen Städten wie Zürich vorangetrieben wurde, führte zwangsläufig zu Konflikten mit der Herrschaft Österreich und gipfelte 1386 in der Schlacht bei Sempach. Der Sieg der eidgenössischen Parteien erlaubte Luzern eine Konsolidierung des Herrschaftsgebiets, das in seiner Ausdehnung bereits ungefähr dem heutigen Kanton Luzern entsprach.[9]

Von der Stadt zum Stadtstaat (1386–1520)[Bearbeiten]

1415 erhielt Luzern von Kaiser Sigismund die Reichsfreiheit und bildete ein kräftiges Glied im eidgenössischen Bund. Die Stadt baute ihre Territorialherrschaft aus, erhob Steuern und setzte beamtete Vögte ein. Die Zahl der Stadtbevölkerung von 3'000 ging um etwa 40 Prozent zurück. Schuld daran waren die Pest (um 1350, in mehreren Wellen) und etliche Kriege (so genannte Ennetbirgische Feldzüge). 1419 tauchte erstmals im deutschen Sprachraum in den Akten eines Hexenprozesses gegen einen Mann im schweizerischen Luzern das Wort Hexereye auf.

Vorort der katholischen Schweiz (um 1520–1798)[Bearbeiten]

Im wachsenden Staatenbund der Eidgenossenschaft gehörte Luzern zu den einflussreichen Stadtorten. Als die Reformation nach 1520 die Eidgenossenschaft spaltete, wurden die meisten Städte reformiert, Luzern aber blieb katholisch. Nach dem Sieg der Katholiken über die Reformierten in der Schlacht bei Kappel 1531 dominierten die katholischen Orte die Eidgenossenschaft. Trotz des militärischen Sieges im Ersten Villmergerkrieg 1656 verschoben sich die Gewichte zu Gunsten der reformierten Städte wie Zürich, Bern und Basel, die im Zweiten Villmergerkrieg 1712 die Katholiken besiegten. Die führende Stellung Luzerns in der Eidgenossenschaft war damit vorbei. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden die Kriege und Seuchen immer seltener, die Bevölkerung nahm vor allem auf dem Land kräftig zu, während die Stadt innerhalb der Mauern kaum wuchs.

Jahrhundert der Revolutionen (1798–1914)[Bearbeiten]

1798, neun Jahre nach Beginn der Französischen Revolution, marschierte die französische Armee in der Schweiz ein. Die Alte Eidgenossenschaft zerfiel und die Herrschaft der Patrizier wurde in eine Demokratie umgeformt, es entstand die Helvetische Republik, deren Hauptstadt Luzern für kurze Zeit war.

Die industrielle Revolution trat in Luzern erst spät ein. 1860 waren nur 1,7 Prozent der Bevölkerung in der Heim- oder Fabrikarbeit tätig, dies waren viermal weniger als in der übrigen Schweiz. Die Landwirtschaft mit einem hohen Anteil von 40 Prozent der Erwerbstätigen im Bauernstand prägte den Kanton. Dennoch zog die Stadt etliche Industrien an, die sich aber in den Gemeinden um Luzern ansiedeln. Von 1850 bis 1913 vervierfachte sich die Zahl der Bevölkerung und ihre Siedlungsfläche wuchs. Ab dem Jahre 1856 folgten die Bahnen, zuerst jene nach Olten und Basel, 1864 nach Zug und Zürich und 1897 in den Süden.

Von 1910 bis 1912 verkehrte in Luzern mit der Ville de Lucerne ein Luftschiff für Passagierrundflüge. Der Landeplatz mit der Halle und einem Gaskraftwerk befand sich im Tribschenmoos.

Entwicklungsakzente im 20. Jahrhundert (1914–2000)[Bearbeiten]

Im 20. Jahrhundert gewannen die Vororte immer mehr an Bedeutung. Die Bevölkerungszahl im umliegenden Grossraum verdoppelte sich, während die städtische Bevölkerung nur langsam zunahm. 1981 folgte der Anschluss an die Autobahn A2.

Entwicklung im 21. Jahrhundert (ab 2001)[Bearbeiten]

Am 17. Juni 2007 stimmten die Einwohner von Luzern und Littau für eine Gemeindefusion von Littau mit Luzern. In Luzern stimmten 9869 Stimmberechtigte für die Fusion, 8875 dagegen (53 % zu 47 %, Stimmbeteiligung 46,2 %). Die Littauer stimmten mit 2824 gegen 2343 (55 % zu 45 %, Stimmbeteiligung 60,4 %) für die Fusion. Die Fusion wurde am 1. Januar 2010 vollzogen. Die «neue» Stadt heisst weiterhin Luzern und wird das alte Stadtwappen beibehalten. Die Einwohnerzahl beträgt nun rund 75'000 Personen.

Der Luzerner Stadtrat sah darin aber nur den ersten Schritt für weitere Fusionen. Im November 2011 entschieden sich Ebikon, Adligenswil und Kriens gegen eine Fusion. Im März 2012 lehnten die Stimmberechtigten von Emmen in einer Volksabstimmung die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der Stadt Luzern ab.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Stadt Luzern hat in den letzten 30 Jahren abgenommen. Um 1975 betrug sie knapp 75'000. Nur durch die Fusion der Stadt Luzern mit der Agglomerationsgemeinde Littau am 1. Januar 2010 leben wieder ungefähr 76'000 Menschen in der Kernstadt der Agglomeration Luzern (200'000). Vor dieser Fusion betrug die Einwohnerzahl knapp 60'000. Viele Menschen sind in die umliegenden Agglomerationsgemeinden Horw, Kriens, Emmen, Ebikon, Adligenswil, Meggen, Neuenkirch, Buchrain sowie Root und Dierikon gezogen (Stadtflucht).

Am 31. Dezember 2013 zählte die Stadt Luzern 24,1 % Ausländer.[10]

Religionen[Bearbeiten]

Mit 72.7 % bekennt sich eine klare Mehrheit der Bevölkerung ab 15 Jahren zum christlichen Glauben. 54.7 % sind Angehörige der römisch-katholischen Kirche, 12.9 % von evangelisch-reformierten Kirchen und 5.1 % gehören anderen christlichen Glaubensgemeinschaften an. 20.0 % sind konfessionslos und 4.2 % gehören islamischen Glaubensgemeinschaften an.[11]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadt als auch die Agglomeration Luzern ist mit verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar – per Schiene, auf der Strasse und per Schiff.

Die Schweizerischen Bundesbahnen, die Zentralbahn und die BLS AG sind die Partner im Schienenverkehr (Fernverkehr, Regionalverkehr und S-Bahn Luzern). Auf der Strasse erschliessen die Verkehrsbetriebe Luzern mit dem Trolleybus Luzern, der die frühere Trambahn Luzern ersetzte, und diversen Autobus-Linien Stadt und Umland. Weitere Autobuslinien werden von den Verkehrsunternehmen Auto AG Rothenburg, Rottal AG und Postauto Schweiz betrieben. Schliesslich sind verschiedene Gemeinden durch die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) mit Luzern verbunden. All diese Unternehmen handeln im Auftrag von Stadt und Region Luzern und sind die Partnerunternehmen der Gemeinden. Die verschiedenen Linien werden in regelmässigen Abständen öffentlich ausgeschrieben.

Am 11. Dezember 2004 wurde die erste Phase der S-Bahn Luzern mit sechs neuen Haltestellen, einer Verdichtung des Fahrplans – vielfach Halbstundentakt – und neuem Rollmaterial eröffnet. Im Stadtgebiet gibt es vier Bahnhöfe: die Bahnhöfe Luzern und Luzern Verkehrshaus, den Bahnhof Littau, der seit der Fusion von 2010 zu Luzern gehört, sowie seit dem 9. Dezember 2012 den unterirdischen Bahnhof Luzern Allmend-Messe, der von der Zentralbahn bedient wird.

Im Zuge der Bahn 2000 war geplant, dass Luzern einen (unterirdischen) Durchgangsbahnhof erhalten soll. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt (siehe Bahn 2000 – 2. Etappe).

Die Seebrücke, welche Altstadt und Neustadt miteinander verbindet, ist eine der meistbefahrenen Strassen der Schweiz.

Die Stadt wird in Nord-Süd-Richtung (teils in Tunneln) von der A2 durchquert. Der Reussporttunnel ist einer der am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte der Schweiz. Aus- und Zufahrten sind (von Nord nach Süd) Emmen-Süd, Luzern-Zentrum, Luzern-Kriens und Luzern-Horw. Emmen-Süd erschliesst die Quartiere im Norden der Stadt, während Kriens und Horw für einige südliche Stadtviertel wichtiger sind als die Ausfahrt Luzern-Zentrum.

Das Strassenverkehrsamt[12] befindet sich in Kriens an der Autobahn (nähe Kreisverkehr).

In Planung ist der Tiefbahnhof Luzern.[13]

Bildung[Bearbeiten]

Im Jahr 2000 wurde die Universität Luzern als jüngste der zehn Schweizer Universitäten mit den drei Fakultäten Theologie, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie Rechtswissenschaften gegründet. Luzern ist auch Hauptsitz der Hochschule Luzern (HSLU) mit ihren fünf Departementen Design & Kunst, Musik, Soziale Arbeit, Technik & Architektur und Wirtschaft. Ausserdem ist Luzern Standort der PH Luzern (Pädagogische Hochschule Luzern) mit dem Zentrum für Menschenrechtsbildung. Institutionen wie das Medien-Ausbildungs-Zentrum, die Höhere Fachschule für Sozialpädagogik (hsl), die Schweizerische Hotelfachschule Luzern (SHL) oder die Schulen der höheren Kaderausbildung der Schweizer Armee (HKA) runden das Angebot des Bildungsstandortes Luzern ab.

Politik[Bearbeiten]

Grossstadtrat (Legislative)[Bearbeiten]

Die Anliegen der Bevölkerung werden durch den grossen Stadtrat vertreten. Er besteht aus 48 Mitgliedern. Der Grossstadtrat hält seine Sitzungen donnerstags im Rathaus (Rathaussaal). Er wird alle vier Jahre im Proporzwahlverfahren gewählt – zuletzt am 6. Mai 2012.

So setzt sich das Parlament zusammen:[14][15]

Partei 2004 2009 2012 Wähleranteil
SP 14 10 11
1
6
1
11
4
9
9
7
11 
Von 48 Sitzen entfallen auf:
CVP 8 10 9
FDP 8 9 9
SVP 9 7 7
Grüne 7 7 6
Grünliberale Partei 0 3 4
JUSO Luzern 0 1 1
Junge Grüne Luzern (JG) 1 1 1
Chance21 1 0 0

Stadtrat (Exekutive)[Bearbeiten]

Der Stadtrat von Luzern besteht aus fünf Mitgliedern im Vollamt. Der Stadtrat wird alle vier Jahre im Majorzverfahren gewählt zuletzt am 17. Juni 2012.

Der Stadtrat besteht seit 1. September 2012 aus:[16]

  • Stefan Roth (CVP), Stadtpräsident (und damit Leiter der Stadtkanzlei) und Finanzdirektor, im Amt seit 2010
  • Ursula Stämmer-Horst (SP), Vizepräsidentin und Bildungsdirektorin, im Amt seit 2000
  • Adrian Borgula (Grüne), Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit, im Amt seit 2012
  • Manuela Jost (glp), Baudirektorin, im Amt seit 2012
  • Martin Merki (FDP), Sozialdirektor, im Amt seit 2012

sowie Toni Göpfert, Stadtschreiber (FDP) (im Amt seit 1990)

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Luzern unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:[17]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten von Blau und Silber (Weiss)

Die Gemeinde Cossonay im Kanton Waadt führt das gleiche Wappen wie Luzern.

Kultur[Bearbeiten]

Luzern hat drei grössere Theater, es sind dies das Luzerner Theater, das Kleintheater Luzern und der Theaterpavillon. Das Luzerner Theater verfügt neben dem Hauptgebäude über einen zweiten Aufführungsort, das «UG» in der Winkelriedstrasse. Als Veranstaltungsort von Konzerten, insbesondere der klassischen Musik, spielt das KKL die bedeutendste Rolle. Residenzorchester des KKL ist das Luzerner Sinfonieorchester. Seit 1981 ist in dem ehemaligen Gefängnis Sedel das Musikzentrum Sedel, das für Konzerte und Musikproben zur Verfügung steht, insbesondere in den Bereichen Punk und Rock. In der Stadt Luzern gibt es mit der Schüür eine weitere Konzertbühne; daneben finden im Musik-Restaurant Stadtkeller Konzerte und Kleinkunstveranstaltungen statt. Die Stadt Luzern verfügt über 13 Kinosääle in fünf Kinos, es gibt sechs grosse Clubs.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Luzerner Fasnacht
  • Die Luzerner Fasnacht dauert vom Schmutzigen Donnerstag bis Güdisdienstag. Sie ist der grösste jährlich stattfindende Anlass der Zentralschweiz.
  • Das Luzerner Fest, 2009 zum ersten Mal durchgeführt, ist der Zusammenschluss der ehemaligen Veranstaltungen Luzerner Altstadtfest und Seenachtfest.
  • Fumetto: Jährlich im Frühling stattfindendes Comic-Festival.
  • Lucerne Blues Festival: Eines der weltweit wichtigsten Bluesfestivals, seit 1995 in und von Luzernern ausgetragen und mit diversesten Preisen ausgezeichnet (2006 zum Beispiel mit dem «Keeping The Blues Alive»-Award, der erstmals in der Geschichte ausserhalb der Vereinigten Staaten ausgehändigt wird).
  • Lucerne Festival (früher Musikfestwochen): Eines der bedeutendsten europäischen Festivals für klassische und neue Musik, bekannt durch Gastkonzerte der weltbesten Sinfonieorchester im KKL.
  • Blue Balls Festival: Alljährlich im Juli stattfindendes Musikfestivals mit ca. 100'000 Besuchern während neun Tagen. Mit Open-Air-Konzerte ums Luzerner Seebecken sowie Konzerte im Kultur- und Kongresszentrum und im Hotel Schweizerhof. Das Festival umfasst die Sparten Blues, Jazz, Soul, Rock- und Pop sowie Singer-Songwriter.[18]
  • Rose d’Or: Das grösste Festival der Fernsehunterhaltung findet seit 2004 jährlich in Luzern statt. Bei diesem in Montreux gegründeten Festival werden die besten internationalen Fernsehformate mit der «Goldenen Rose» ausgezeichnet.
  • Funk am See: Ein Gratis-Open-Air, das alle zwei Jahre, jeweils zu geraden Jahreszahlen, auf der Lido-Wiese vor dem Verkehrshaus in Luzern stattfindet. Neben Rock- und Pop-Acts sind auch immer Hip-Hop-Acts vor Ort.
  • Ruderwelt Luzern: Internationale Ruderregatta, die jährlich im Rahmen des Ruderweltcups ausgetragen wird und jeweils Anfangs Juli auf dem Rotsee stattfindet.[19]
  • Spitzenleichtathletik Luzern: Jährliches, internationales Leichtathletikmeeting.
  • Luzerner Stadtlauf: Alljährlicher Lauf-Event durch die Neu- und Altstadt.
  • Lucerne Marathon: Drittgrösster Marathon der Schweiz
  • LUGA (Luzerner Gewerbeausstellung): Messe auf der Luzerner Allmend
  • PinkPanorama: LesBiSchwules Festival Luzern

Spezialitäten[Bearbeiten]

Aus Luzern kommen viele kulinarische Spezialitäten, wie zum Beispiel der Birnenweggen, Luzerner Lebkuchen, Luzerner Chügelipastete (Fleischpastete, auch Fritschipastete genannt). Lokale Pâtissiers kreieren neue Spezialitäten wie Lozärner Rägetröpfli (Schokoladen-Praline) oder die Lozärner Chatzestreckerli.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Historisches[Bearbeiten]

Blick von der Kapellbrücke auf die Reuss; rechts das Rathaus und links die Jesuitenkirche
Nadelwehr (2004) vor der Renovierung, im Hintergrund das Château Gütsch
Luzern: Kapellbrücke und Wasserturm in der Dämmerung
Das Löwendenkmal um 1900
Historische Stadtmauer (Museggmauer)
  • Kapellbrücke mit Wasserturm
    Da die Stadt durch die Reuss geteilt wird, besitzt sie mehrere Brücken, welche die Altstadt mit der Neustadt verbinden. Die bekannteste davon ist die Kapellbrücke von 1365. Sie ist die älteste noch erhaltene und mit 202 Metern die zweitlängste gedeckte Holzbrücke Europas. Im Jahre 1993 zerstörte ein Feuer einen Grossteil der Brücke. Da diese in den 1960er Jahren umfassend renoviert und jedes einzelne hölzerne Bauteil registriert worden war, konnte sie nach dem Brand originalgetreu wieder aufgebaut werden. Von den dreieckigen mittelalterlichen Originalgemälden, welche auf ihrer ganzen Länge im Giebel der Brücke angebracht waren, wurden beim Brand jedoch 81 von 111 unrettbar zerstört. In der Mitte der Brücke befindet sich das Wahrzeichen von Luzern, der Wasserturm mit einem achteckigen Grundriss. Brücke wie Turm bildeten einen Teil der Stadtbefestigung. Deshalb sind auf der Seite des Wasserturms die Holzgeländer höher.
  • Altstadt
  • Rathaus (erbaut 1602–1604, Spätrenaissance)
  • Spreuerbrücke
  • Museggmauer und Museggtürme (erbaut 1350–1403 als nördlicher Befestigungswall)
  • Ritter’scher Palast, Renaissancepalais mit dreistöckigem Arkadeninnenhof, erbaut ab 1556 für den Luzerner Schultheiß Lux Ritter, von 1577 bis 1773 Sitz des Luzerner Jesuitenkollegiums, seit 1804 Hauptgebäude der Kantonsregierung. Im zweiten Obergeschoss des Arkadenhofes hängen sieben großformatige Ölgemälde mit einem kunstvollen Totentanzzyklus. Er wurde in den Jahren 1610 bis 1615 von dem Luzerner Maler Jakob von Wyl (auch von Wil) geschaffen. Das heute als achtes Bild ("Beinhauskonzert" im Hochformat) hinzugefügte Tafelgemälde gehörte wahrscheinlich zu einem verloren gegangenen Totentanz aus dem benachbarten Franziskanerkloster.[20]
  • Löwendenkmal nach Bertel Thorvaldsen (1819)
  • Nadelwehr (1860)
  • Das Château Gütsch, ein 1888 im Stil des Historismus fertiggestelltes Hotel, gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Eine bereits für 2012 geplante Generalrenovierung verzögerte sich mehrfach.[21]
  • Fünf Raddampfer der SGV, die weltweit grösste aktive Dampferflotte auf Süsswasser.
  • Die Matthäuskirche ist ein bedeutender Zeuge der Neugotik.
  • Die Jesuitenkirche ist die älteste grosse Barockkirche der Schweiz.
  • Die Hofkirche St. Leodegar im Hof ist der bedeutendste Kirchenbau der Renaissance der Schweiz.
  • Am Schweizerhofquai und dem Nationalquai entstanden in der Belle Époque der Kursaal (heute Grand Casino) und die Nobelhotels Schweizerhof, National und Palace.
  • Die Peterskapelle mit Innenausstattung im Nazarener Stil.
  • Das Gotthardgebäude ist der repräsentativste Neurenaissancebau im Kanton Luzern.
  • Das Bourbaki-Panorama ist eines der wenigen erhaltenen Grosspanoramen.
  • Das Anderallmend-Haus als eines der baulichen Wahrzeichen der Stadt Luzern.
  • Das Kloster St. Anna auf dem Gerlisberg.

Museen[Bearbeiten]

Moderne Architektur[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten der Umgebung[Bearbeiten]

  • Der Pilatus: Der ehemalige Pilatussee auf dem Hausberg von Luzern soll gemäss einer Sage die letzte Ruhestätte des Pontius Pilatus sein und die Besteigung war daher im Mittelalter strengstens verboten. Heute ist der Berg touristisch von beiden Seiten erschlossen: von der Alpnacher Seite mit der steilsten Zahnradbahn der Welt und auf der Luzerner Seite mit einer Panorama-Gondelbahn und einer Luftseilbahn.
  • Die Rigi: Sie wird die «Königin der Berge» genannt und besitzt die erste Bergbahn Europas.
  • Der Vierwaldstättersee hat mit fünf Raddampfern (Uri, Stadt Luzern, Unterwalden, Gallia und Schiller) die grösste Dampfschiffflotte der Schweiz.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Luzerner Ansicht mit Kapellbrücke, Wasserturm sowie Turm und Bauernhausdach des Rathauses. Zwei Museggtürme überragen die Dächer der Altstadt, der Wachturm und der Luegisland.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sieber, Dominik: Jesuitische Missionierung, priesterliche Liebe, sakramentale Magie. Volkskulturen in Luzern 1563–1614. Schwabe, Basel 2005. ISBN 3-7965-2087-1.
  • Dominik Riedo (Hg.): Luzern, Luzern ... Literarische Spuren. Ein Lesebuch. Pro Libro, Luzern 2011, ISBN 978-3-905927-16-0
  • Paul Letter: Geschichte und Kultur von Luzern. Anfänge und Entwicklungen einer Kantonshauptstadt. Frieling, Berlin 2002, ISBN 3-8280-1759-2
  • Peter Schnider: Fabrikindustrie zwischen Landwirtschaft und Tourismus. Industrialisierung der Agglomeration Luzern zwischen 1850 und 1930. Rex Verlag, Luzern, 1998.
  • Heinz Horat: Luzern, Rathaus (Schweizerische Kunstführer GSK, Band 301). Bern 1981, ISBN 3-85782-301-1
  • Mark Twain: A Tramp Abroad (dt. Bummel durch Europa) – Der Reisebericht enthält eine ausführliche, satirische Beschreibung Luzerns. – Link zum Volltext auf Project Gutenberg
  • Leo Tolstoi: Aus dem Tagebuch des Fürsten Nechljudow: Luzern – Reisebericht

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Luzern – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Luzern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Luzern – in den Nachrichten
 Wikivoyage: Luzern – Reiseführer
 Wikisource: Luzern – Quellen und Volltexte

Fussnoten[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. http://www2.lustat.ch/download/lustat_new/gd/1061/w012_010t_gd1061_zz_d_0000_002_008.html
  3. http://www.wira.lu.ch/download/ZD/wiraStatistik_aktuell.pdf
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatKennzahlen Stadt Luzern. Abgerufen am 25. Oktober 2012.
  5. Infrakommunale Einheiten: Stadtkreise und Quartiere der Stadt Luzern. In: lustat.ch. Statistik Luzern, abgerufen am 8. Januar 2012.
  6. a b Demografische Indikatoren Ende 2009 (LUSTAT Statistik Luzern)
  7. a b BFS-Codes Quartiere (Bundesamt für Statistik BFS), abgerufen am 12. Januar 2012
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHistorisches Lexikon der Schweiz. Abgerufen am 25. September 2011.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatHistorisches Lexikon der Schweiz. Abgerufen am 25. September 2011.
  10. EinwohnerInnen nach Meldearten – Einwohnergemeinde Luzern (PDF; 15 kB). Stadt Luzern. Stand: 31. Dezember 2013, abgerufen am 28. Juni 2014
  11. Ständige Wohnbevölkerung ab 15 Jahren nach Religionszugehörigkeit, 2012. Bundesamt für Statistik, 1. Januar 2012, abgerufen am 6. April 2014 (xls).
  12. Strassenverkehrsamt
  13. Tiefbahnhof Luzern
  14. Stadt Luzern – Wahlen und Abstimmungen – Ergebnisse vom 16. Juni 2009
  15. Gewählte und nicht gewählte, Partei- und Kandidatenstimmen, Sitzanzahl
  16. Der Stadtrat von Luzern
  17. Partnerstädte der Stadt Luzern Offizielle Webseite der Stadt Luzern
  18. Blue Balls Festival – Offizielle Webseite des Blue Balls Festival
  19. Ruderwelt Luzern
  20. Hans Georg Wehrens: Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. „Muos ich doch dran – und weis nit wan“. Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 185ff.
  21. Baustart im Château Gütsch Artikel des Blick vom 16. Juli 2012