Lymphadenopathie

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Die Lymphadenopathie ist die krankhafte Schwellung von Lymphknoten. Beim Menschen erreichen gesunde Lymphknoten maximal einen Zentimeter im Durchmesser, größere werden als krankhaft erachtet.

Lymphadenopathie ist ein Symptom unter anderem folgender Krankheiten:

Auch die Einnahme gewisser Medikamente kann zur Lymphknotenschwellung führen.

Ursachen / Differenzialdiagnosen[Bearbeiten]

Als Ursachen kommen eine Vielzahl von Möglichkeiten in Betracht, was natürlich auch zu einer Vielzahl von Differenzialdiagnosen führt.

Infektionen

  • regional: Streptokokken, Staphylokokken
  • generalisiert: Virusinfektionen, wie z.B. Mononukleose, Zytomegalievirus, Röteln und Humane Immundefizienz-Virus oder bakteriell, durch Mykobakterien (TBC), Toxoplasmen oder Borrelien

Erkrankungen des lymphatischen Systems

  • Leukämien, Hodkin-Lymphome, Non-Hodgkin-Lymphpome, Histiozytose X

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreis

  • Sarkoidose, adulter Morbus Still, Systemischer Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom, Kawasaki-Syndrom

Stoffwechselerkrankungen

  • Morbus Gaucher (lysosomale Speicherkrankheit), Morbus Niemann-Pick (Sphingolipidase, Lipidspeicherkrankheit)

Angeborene oder erworbene Immundefizienz

  • Omenn-Syndrom (kombinierte T- und B-Zelldefekte), Autoimmunlymphoproliferatives Syndrom (ALPS - Immundysregulation), AIDS

Umweltfaktoren

  • exogen-allergische Alveolitis und Pneumokoniosen (wie z.B. Silikose, Berylliose und Asbestose)

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Gesundheitshinweis Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!