Lynden (Adelsfamilie)

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von Lynden
Herrschaft Lienden im 17. Jahrhundert
Schloss ter Lede im Lynden

Die Familie van Lynden ist ein altes geldrisches Adelsgeschlecht. Der Zweig der Grafen von Aspremont-Lynden gelangte 1620 zur Reichsstandschaft in der Grafschaft Reckheim, somit in den Hochadel, und wurde 1806 mediatisiert.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich stammt das Geschlecht aus Lienden in der Landschaft Betuwe in den heutigen Niederlanden. Die Familie besteht aus mehreren Zweigen. Die meisten sind in den Niederlanden geblieben und generierten mehrere hochrangige Militärs, Politiker und Minister der Republik der Sieben Vereinigten Provinzen und in den Niederlanden.

Im 17. Jahrhundert zog ein Zweig der Familie nach Süden in das Fürstbistum Lüttich und änderte seinen Namen in Aspremont-Lynden. Dieser Zweig besteht aus mehreren hochrangigen Militärs, Politikern und Ministern im Fürstbistum Lüttich, im Heiligen Römischen Reich und in Belgien. Mehrere Mitglieder dieses Zweiges dienten den Habsburgern und ließ sich in Österreich-Ungarn nieder; Spuren sind heute vor allem in Österreich, der Slowakei, Ungarn und Tschechien zu finden.

Grafschaft Reckheim[Bearbeiten]

Schloss Reckheim (Rekem) 1626
Schloss Aspremont-Lynden in Rekem heute

Dieser Zweig der Familie kommt aus Reckheim und der Baron des Heiligen Römischen Reiches (1610) und der Graf des Heiligen Römischen Reiches (1676) wurden auf Münzen geprägt. Ferdinand Gobert von Aspremont-Lynden diente mehreren Mitgliedern der Familie des Kaisers von Österreich. Viele Spuren der Familie sind in Osteuropa zu finden, wie beispielsweise der Palast von Aspremont in Bratislava und der Palais Erdödy-Fürstenberg in Wien.

Bekannte Mitglieder[Bearbeiten]

Zweig in den Niederlanden[Bearbeiten]

Zweig in Belgien[Bearbeiten]

Orte im Zusammenhang mit der Familie[Bearbeiten]

Schloss Barvaux-Condroz, seit 1680 im Besitz der Familie
Ehemaliges Palais Aspremont in Bratislava

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gedenktafel der ehemaligen Studierenden und Fakultäten der Universität Notre-Dame de la Paix (FUNDP) in Namur starben während der beiden Weltkriege, Namur (Namen)
  2. http://www.lednickerovne.sk/park.phtml?id3=18456
  3. http://www.historickeparky.nt.sk/stranka/Lednicke-Rovne
  4. Genealogisches Staats-Handbuch, 66. Jahrgang, Verlag von Franz Varrentrapp, Frankfurt am Main 1835, S. 384
  5. British Museum
  6. British Museum