Mährische Pforte

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49.58593317.755271Koordinaten: 49° 35′ 9″ N, 17° 45′ 19″ O

Reliefkarte: Tschechien
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Mährische Pforte
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Tschechien
Die Mährische Pforte innerhalb der geomorphologischen Einteilung Tschechiens

Die Mährische Pforte (tschechisch Moravská brána) ist eine Talwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten der Oder und der March (Donau) in Mähren (Tschechien) und ist somit ein Teil der großen europäischen Wasserscheide.

Sie liegt zwischen den Gebirgsketten Niederes Gesenke (Oderberge und Kuhländchen) im Nordwesten, Hosteiner Berge im Süden, und Mährisch-Schlesische Beskiden (Mährische Walachei) im Südosten, nördlich der Stadt Hranice na Moravě (Mährisch Weißkirchen) in einer Höhe von etwa 310 m n.m. Ihr Scheitelpunkt liegt auf der Kuppe Kuče zwischen den Dörfern Olšovec (Ollspitz) und Bělotín ( Bölten). Die westlich vorbeifließende Ludina gehört zum Einzugsgebiet der March, während die Doubrava im Osten ihr Wasser über die Luha der Oder zuführt.

Die Mährische Pforte bildete früher die natürliche historische Grenze zwischen Mähren und Schlesien (heute Mährisch-Schlesien mit anderen Verwaltungsgrenzen). Der Stadtname Hranice bedeutet im Tschechischen Grenze(n).

Hier verlaufen die Hauptverkehrsverbindungen zwischen (Prag, Wien, Brünn) Přerov und Ostrava (Warschau): die Bahnstrecke des tschechischen Hauptkorridors II und die Europastraße E462. Der Bau der letzten Abschnitte der Autobahn D47 ist in Vorbereitung und soll 2009 fertiggestellt werden.

Auch die Scheitelhaltung des projektierten Donau-Oder-Kanals sollte hier verlaufen.

Die Mährische Pforte ist mindestens seit der Bronzezeit ein Nadelöhr, durch das verschiedene, sich von hier aus nach Norden und Süden verästelnde, bedeutende Handelswege der Antike verliefen, wie etwa die sogenannte Bernsteinstraße.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arnolds Spekke: The Ancient Amber Routes and the Geographical Discovery of the Eastern Baltic. Stockholm 1957; Nachdruck: Chicago 1976.