Märchenfilm

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Märchenfilme sind Filme, die von magischen Abenteuern von sagenhaften Prinzen und Prinzessinnen, Feen, Zauberern, Zwergen, Hexen, Drachen, Trollen, Riesen, Kobolden, Nixen, Wassermännern und anderen märchenhaften Wesen handeln. Wichtig sind auch zauberische Gegenstände wie Siebenmeilenstiefel, Tarnkappe, Zauberspiegel, Zaubernüsse, Tischlein deck dich und Wünschelruten. Märchenfilme changieren zwischen Kinderfilm, Literaturfilm und Fantasyfilm.[1]

Genrebegriff Märchenfilm[Bearbeiten]

Gattungstypologisch lässt sich der Märchenfilm vom Fantasyfilm, Science Fiction Film und phantastischen Film inhaltlich abgrenzen durch die Ableitung aus dem literarischen Gattungsbegriff des Märchenhaften und des Phantastischen, über das Verhältnis von realer Welt und Wunder. "Das Märchen ist ein Reich des Wunderbaren, das eine Zugabe zu unserer Alltagswelt ist, ohne sie zu berühren oder ihren Zusammenhang zu zerstören. Das Phantastische dagegen offenbart ein Ärgernis, einen Riss, einen befremdenden, fast unerträglichen Einbruch in die wirkliche Welt. "Der fantastische Film/Fantasyfilm geht von einem ursprünglichen Realismus aus, der verletzt wird, wenn das Monster auftaucht oder die Toten zum Leben erwachen oder der Reisende mit der Zeitmaschine eine andere Welt betritt.[2] [Das Märchenwunder hingegen] fügt sich harmonisch in eine Welt, in der die Kausalgesetze von vornherein außer Kraft gesetzt wurden." [3] "Das Wunder geschieht ganz selbstverständlich und spielerisch, wohingegen sich das Phantastische [des Fantasy/Science Fiction-Films] als fiktionaler Entwurf eines real Möglichen oft in einem "Klima des Grauens" vollzieht.[4]

Der Märchenfilm ist eines der ältesten Filmgenres überhaupt. Obwohl die Übergänge fließend sind und Märchenfilme als Literaturverfilmungen klassischer Märchen, Sagen und Legenden hier durchaus auch motivverwandt sein können wird der Fantasyfilm vom Märchenfilm unterschieden insofern dieser Fantasyliteratur verfilmt und der Fantasyfilm auch eine größere Nähe zum Actionfilm entwickelt hat. Als Kunstfilm hat der Märchenfilm eine enge Verbindung zur Märchenillustration und zur Märchenoper. Erforscht wird der Märchenfilm durch Filmtheorie und Märchenforschung.

Verfilmter Märchenstoff[Bearbeiten]

Das Märchen als literarische Vorlage für einen Film weist einige Besonderheiten auf. Märchenstoffe haben eine eigentümliche Plastizität, Umformbarkeit: Der im Aarne-Thompson-Index verzeichnete Typus eines Märchens wird zumeist in sehr vielen Sprachen oft mit leichten Abweichungen erzählt.[5] In dieses neue Erzählen eines Märchenstoffs reiht sich zumeist auch der Film ein, indem er oft mehrere Erzählweisen eines Märchentypus verbindet und die Märchenmotive im Sinne einer filmischen Handlung neu deutet und damit eine weitere Variante der Märchenerzählung im Film formuliert. Darin zeigt der Märchenfilm eine Besonderheit gegenüber dem Literaturfilm.

Allerdings gibt es auch Märchenverfilmungen nach Kunstmärchen, die wie der Literaturfilm an einer unmittelbaren filmischen Übertragung einer einzigen literarischen Vorlage interessiert sind -verfilmte Kunstmärchen stammen vorwiegend von Hans Christian Andersen, Henrik Hertz,[6] Wilhelm Hauff, Maurice Maeterlinck,[7] Jan Drda,[8] Josef Lada,[9] Richard Volkmann-Leander,[10] Alexander Puschkin,[11] Nikolai Gogol,[12] Charles Dickens,[13] Washington Irving,[14] und Astrid Lindgren.

Dennoch sind in Bezug auf die variantenreichen Motive die Märchen der Brüder Grimm auch international kanonisch und bilden in vielen Märchenfilmen eine wichtige Folie, die z. T. für sich steht, z. T. aber auch mit analogen Motiven von Charles Perrault, Gabrielle-Suzanne de Villeneuve, Jeanne-Marie Leprince de Beaumont, Charles Deulin,[15] Italo Calvino,[16] Božena Němcová, Karel Jaromír Erben, Joseph Jacobs,[17] Robert Southey,[18] Peter Christen Asbjørnsen,[19] Alexander Nikolajewitsch Afanassjew u.a. Märchenerzählern verbunden wird. Überdies beziehen einige Märchenfilme ihre Motive aus der arabischen Märchensammlung von Tausendundeine Nacht.

Geschichte des Märchenfilms[Bearbeiten]

Märchen als Stummfilm[Bearbeiten]

Märchen waren bereits seit der Frühzeit des Stummfilms beliebte Sujets; bereits 1906 gab es eine deutsche Verfilmung von Frau Holle.[20] Weitere frühe Märchen-Verfilmungen sind aus Frankreich von Georges Méliès z. B. Les Aventures de baron de Munchhausen[21] aus dem Jahr 1911 sowie mehrere Filme des amerikanischen Regisseurs James Searle Dawley (u.a. Snow White, 1916).[22] Paul Wegener verfilmte 1916 die Sage vom Rübezahl in Rübezahls Hochzeit[23] - 1918 drehte Wegener den Märchenstummfilm Der Rattenfänger von Hameln.[24] Eine reich ausgestattete Szenerie bot Paul Lenis Dornröschen-Film[25] von 1917/18 - sowohl Wegener als auch Leni haben hier Pionierleistungen expressiver Märchenverfilmung vollbracht.

In orientalischem Zauber bewegt sich Ernst Lubitschs Märchenfilm Sumurun[26] von 1921 mit Pola Negri in der Hauptrolle nach der Geschichte vom Buckligen aus Tausendundeiner Nacht. Ludwig Berger, der auch theoretische Überlegungen zum Märchenfilm anstellte[27] schuf 1923 mit Der verlorene Schuh[28] in einer Ästhetik schwebender Bilder eine Aschenputtelversion.

Zu einer dynamischen Abenteurerversion wird 1924 im US-amerikanischen Stummfilm Scheherazades Märchen in Douglas Fairbanks' Darstellung von Der Dieb von Bagdad.[29] Eine Vollendung erreichte der Märchenstummfilm 1928 mit Jean Renoirs Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern,[30] der für den Märchenfilm neue künstlerische Maßstäbe setzte.

Schlüsselwerke des Märchenfilms[Bearbeiten]

Obwohl der Märchenfilm seit den 1930er Jahren sowohl die Techniken des Farbfilms als auch die des Tonfilms eroberte, wurde das entscheidende, bis heute klassisch verbindliche Werk des Märchenfilms ein Tonfilm in Schwarz-Weiß: Jean Cocteaus Film La Belle et la Bête[31] von 1947. Dieser französische Märchenfilm, der das Wunderbare mit dem Wirklichen in einer bis dahin nie gesehenen Weise verband, hatte auch gerade durch seine Schwarz-Weiß-Technik die Wirkung lebendig gewordener Träume in der Art der Märchenbilder von Gustave Doré.[32]

Zeitnah entstanden u.a. in der Tschechoslowakei der Schwarz-Weiß-Film nach dem Drosselbartmärchen Die stolze Prinzessin[33] von 1952 und in der Sowjetunion schon 1939 ebenfalls schwarz-weiß Die schöne Wassilissa.[34] Diese Filme hatten besonders in ihren Ländern die Wirkung einer Initiation.

Russische Klassiker in Farbe sind z. B. Die steinerne Blume,[35] bereits von 1946 und von 1976 Die traurige Nixe[36] und Die Prinzessin auf der Erbse.[37] Die Phantastik und die künstlerische Aussagekraft von Cocteaus La Belle et la Bête mit Spiegeln und Schattenbildern stand 1947 jedoch zunächst singulär da.

Der innovativen Wirkung dieses Films kann in der Geschichte des mit Schauspielern agierenden Märchenfilms erst der tschechoslowakisch-deutsche Farbfilm-Klassiker Drei Haselnüsse für Aschenbrödel[38] alias Tri orisky pro popelku von 1973 verglichen werden. Der Name eines Kultfilms reicht kaum hin die internationale Wirkung von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel zu beschreiben. Oft waren die Märchenfarbfilme bis dahin Studioproduktionen mit einer Perspektive auf Märchen, die zwar zuweilen anmutig, aber oft auch bedauerlich naiv war.[39] Ausnahmen gab es allerdings auch: z. B. die eindrückliche Hauffverfilmung Das kalte Herz[40] von 1950 oder Rotkäppchen[41] von 1962, der verspielt-eigenwillige, einzige Film des Opernregisseurs Götz Friedrich.[42]

Auch wenn es weiterhin international eine Tradition von Studionproduktionen mit märchenhaft verfremdenden Kulissen[43] gab: seit der Erfahrung von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel wurde es für den Film immer mehr verbindlich, das Märchengeheimnis mit freien Naturbildern zu verbinden, die psychologische Märchensituation erklärlich in die Filmhandlung zu übertragen und die Ausstattung als Kunstwerk zu betrachten.

Dies hatte nicht nur eine unvergleichliche Blüte des tschechischen und slowakischen Märchenfilms zur Folge, sondern führte auch international zu italienisch-tschechischen, französisch-tschechischen, spanisch-tschechischen, sowjetisch-tschechischen, US-amerikanisch-tschechischen und damals „hüben wie drüben“[44] zu deutsch-tschechischen Koproduktionen, die herausragende Märchenfilme hervorgebracht haben: Beispiele solcher Kooperationen sind unter ostdeutscher Beteiligung z. B. diese Kunstfilme: Wie man Dornröschen wachküßt[45] von 1977 oder Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada[46] von 1988 (In Letzterem agieren zumindest in den Hauptrollen tschechische Märchendarsteller); des Weiteren Frau Holle[47] von 1985 (eine westdeutsche-tschechische Produktion); des Weiteren entsteht 1991 unter Mitwirkung Deutschlands Der Froschkönig[48]; des Weiteren unter Mitwirkung Frankreichs Aschenputtel[49] von 1989 und Dornröschen[50] von 1990, unter Mitwirkung Spaniens Der Teufel und seine zwei Töchter[51] von 1989; unter der Mitwirkung Italiens beispielsweise Der Reisekamerad[52] von 1990; unter sowjetischer Mitwirkung Das Märchen vom Däumling[53] von 1985 und auch der märchennahe US-amerikanische Film A Knight's Tale also Ritter aus Leidenschaft[54] von 2001 wurde teilweise in den tschechischen Barrandov Studios fertiggestellt.

Natürlich fiel auch in der Tschechoslowakei Drei Haselnüsse für Aschenbrödel nicht gänzlich vom Himmel: Der Film stand vielmehr bereits in einer Tradition des Märchenfilms als Kunstfilm: Beispiele sind das Drachenmärchen Prinz Bajaja[55] von 1972 oder der expressionistische Experimentalfilm von 1963 zu dem Märchen Die drei goldenen Haare von Großvater Allwissend[56] alias Tři zlaté vlasy děda Vševěda des Regisseurs Jan Valášek.

Wichtig für die Konzeption von Drei Haselnüsse für Aschenbrödel erschließen zuvor auch zwei Märchenfilme aus Frankreich und Rumänien die Bildwelt des Symbolismus im verfilmten Märchengeheimnis: Le petit Poucet[57] aus Frankreich von 1972 und Das Schloss hinter dem Regenbogen[58] nach Ion Creanga aus Rumänien von 1968. Die Klassiker La Belle et la Bête und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel wurden schließlich zum Maßstab in Märchenfilm-Produktionen auch außerhalb der tschechischen und slowakischen Produktionen und Koproduktionen und schärfen bis in die Gegenwart das Bewusstsein für die künstlerischen Ausdrucksmöglickeiten des Märchenfilms: Die DDR-Produktionen Rapunzel oder der Zauber der Tränen[59] von 1988 oder Jorinde und Joringel[60] von 1986 zeigten tschechische Naturmystik erweitert um mythische Momente im Sinne von Johann Jakob Bachofen[61] verbunden mit sensiblen Bildnähen zu La Belle et la Bête.

Das stimmige englische Märchenmusical The slipper and the rose[62] von 1977 aus Großbritannien nach Charles Perraults Cendrillon hat nicht nur nach dem Aarne-Thompson-Index eine Verwandtschaft zum Aschenbrödel- Film; obwohl sich das Musical an der barokken Ästhetik van Dycks orientiert und sich auch dadurch vom Renaissance-Stil Aschenbrödels unterscheidet gibt es Gemeinsames: Das rosaferbene Zaubercape, Schneebilder, Treppenansichten, schellende Glöckchen u.a.. Auch eng verwoben mit der Aschenbrödel-Erfahrung sind die russische Märchenfilme wie z. B. Das Zauberbildnis[63] von 1997 oder Schneewittchen und die sieben Zwerge[64] von 1998; In der gleichen Linie ist auch zu denken an einige deutschen Verfilmungen aus der ARD-Reihe Sechs auf einen Streich: Die preisgekrönten Filme Schneewittchen[65] von 2009, Rumpelstilzchen[66] von 2009, Das blaue Licht[67] von 2010 und - mit wunderbaren Aspekten des Komischen - auch Das tapfere Schneiderlein[68] von 2008 und Die kluge Bauerntochter[69] von 2009; einen glänzenden Höhepunkt erreicht diese Reihe auch in Des Kaisers neue Kleider[70] in der Kulisse von Schloss Charlottenburg und Sanssouci.

Eine weitere Märchendimension erreicht die ARD-Reihe 2011 mit Die Sterntaler[71]: Hier wird ähnlich wie in Drei Haselnüsse für Aschenbrödel die überhistorische Frage nach Gerechtigkeit beeindruckend gestellt und märchenhaft überzeugend beantwortet; die Filmbilder von Die Sterntaler rufen Bilder von Lucas Cranach dem Älteren in Erinnerung; mit der Verfilmung von Allerleirauh[72] von 2012 gelingt der ARD-Reihe die erschütternde und dennoch immer märchenhafte Darstellung des Allerleirauhthemas mit Tabu, Trauma und märchenhafter Befreiung in einer dürernahen Ästhetik, wobei insbesondere Allerleirauhs kosmischen Kleidern der Rang von märchenhaften Bildwerken zukommt; die ARD-Märchen ergänzt aus Deutschland die Reihe Märchenperlen u.a. die naturmagische Hänsel und Gretel-Verfilmung[73] des ZDF von 2006 oder die detailverliebte, mit Bildern holländischer Früchtestillleben inszenierte Verfilmung von Zwerg Nase[74] von 2008 des Bayerischen Rundfunks (BR).

Mit Der Eisenhans[75] von 2011 zeigt die ZDF-Reihe in geheimnisvollen licht durchfluteten Waldszenen den Märchenmythos vom Waldmensch und das Prinzenglück vom Gärtnerjungen höchst lebendig, wobei Gold- und Sonnensymbolik des Märchens sensibel in den Landschaftsbildern angedeutet bleiben. Auch der norwegische Märchenfilm Der Eisbärkönig[76] von 1991 bewegt sich in der tschechischen Naturbildtradition z. B. Fackeln im Schnee, während z. B. der finnische Märchenfilm Die Schneekönigin[77] von 1986 die Natur regenbogenfarbig überhöht und mit seinen surrealen Bildern wieder Jean Cocteaus Märchen in Erinnerung ruft zugleich aber auch eine neue Musikvideoästhetik mit dem Märchenfilm verbindet.

Das holländische Mariken[78] -Märchen von 2000 hat viel von der Spontanität erfasst, die das tschechische Aschenbrödel Libuse Safránková in allen Rollen verkörpert - Diese Lebendigkeit zeigt Libuse Safránková sogar in der traurigen Rolle der Nixenrivalin in dem tschechischen Klassiker Die kleine Meerjungfrau[79] von 1976.

In der Tschechoslowakei - und damit nunmehr in Tschechien und in der Slowakei - sind die Märchenfilme von Aschenbrödelregisseur Václav Vorlícek neben jenen von Juraj Herz und Ludvík Ráza zu besonders reicher Blüte gelangt. Ein Beispiel hierfür ist Ludvík Rázas Film von 1993 Die sieben Raben[80] mit Mária Podhradská, die sich als Märchenschönheit gleichrangig an die Seite von Josette Day und Libuse Safránková stellt. Das Märchen von der Suche nach der entschwundenen Prinzessin fand eine vorbildliche Form im tschechischen Märchenfilms in Der Furchtlose[81] von 1989, das Märchen von der Zwillingsverwechslung thematisiert Der dritte Prinz[82] von 1982; im gleichen Jahr entstand nach dem Salzmärchen Der Salzprinz[83] - das Märchen vom Fliegen verfilmte 1987 Die Prinzessin und der fliegende Schuster.[84] Unter den vielen Klassikern des tschechischen Märchenfilms muss noch die ungewöhnliche Verfilmung König Drosselbart[85] von 1984 erwähnt werden, wo verschiedene theatralische Wirklichkeitsebenen aufeinandertreffen - eine Technik, die wiederum Jean Cocteaus Märchenbild in seiner besonderen Reflexionstechnik lebendig hält.

Die von 2005 bis 2011 gedrehten und bis 2012 projektierten deutschen Märchenfilme haben nicht nur offensichtlich künftige Klassiker des Genres hervorgebracht, sondern in einigen dieser Filme ist auch ein neues Märchenfilmgespür für burleske Märchenkomik spürbar. Diese Fähigkeit des Märchenwitzes in Deutschland geht zweifellos auch zurück auf die überzeugende Märchen-Comedy zu Schneewittchen 7 Zwerge – Männer allein im Wald[86] von 2004 und 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug[87] von 2006. Der tschechische Märchenfilm hat seit der Jahrtausendwende eine Tendenz zum Universellen: Himmel und Hölle, Wassermänner und verwirrte Teufelchen und vor allem urkomische und gleichzeitig nicht ungefährliche „böhmische Räuber“ sind einige der neuen tschechischen Lieblingsmotive des Märchenfilms: Beispiele hierfür sind Teuflisches Glück[88] von 1999/2000, Die Regenbogenfee[89] von 2001, Das bezauberndste Rätsel[90] von 2008 und Hölle mit Prinzessin[91] von 2009.

Subtile Tricktechnik mit vielen Hintergrundsvarianten steht im Dienst des Märchenwunders in dem 2010 gedrehten dänischen Märchenfilm Die wilden Schwäne[92] mit märchenhaften Vogelflügen über Meer. Der amerikanische Märchenfilm Jack im Reich der Riesen[93] von 2010 zeigt eine vielversprechende Ästhetik nach Märchenillustrationen von Arthur Rackham.

Animierter Märchenfilm[Bearbeiten]

1911 stellt Winsor McCay seine märchennahen Comicfiguren aus Little Nemos vielseitigen umfangreichen Schlummerlandwundern als lebendig bewegte Gestalten in einen siebenminütigen, 35 mm - Animationsfilm in minutiös selbst gezeichneten Bewegungsabläufen[94] vor: Hier pflückt Nemo seiner Angebeteten, einer vitalen und eigenwilligen Belle-Époche-Schönheit, der erträumten Traumprinzessin eine Rose.[95]

Die gezeichneten Fantasiefiguren des Little Nemo-Films sind handcoloriert. Die belebte und bewegte Zeichnung schafft hier bereits einen frühen visuellen Zauber trickfilmtechnischer Möglichkeiten und McCay experimentierte auch in den 1920er Jahren weiter mit verschiedenen Animationen. Seine Technik gelangte aber erst nach McCays frühem Tod zur publikumswirksamen Reife. Walt Disney produzierte 1937 mit Schneewittchen und die sieben Zwerge[96] einen Welterfolg des animierten Märchenfilms.

1950 folgte Disneys Cinderella,[97] 1959 Dornröschen[98] untermalt von Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Dornröschenballett. Auch nach dem Tod Walt Disneys 1966 wurden diese international berühmten, in Zeichnung und bunter Kolorierung emotional stark forcierten Disney-Zeichentrickmärchen fortgesetzt: 1989 in sehr freier Umgestaltung von Andersens Kleiner Meerjungfrau Arielle die Meerjungfrau,[99] 1991 Die Schöne und das Biest,[100] 1992 Aladdin[101] 2009 Küss den Frosch[102] und 2010 Rapunzel - Neu verföhnt.[103]

Alle diese Disney-Märchen erschienen in der Disney-Produktionsreihe „Masterworks“. Walt Disney experimentierte 1964 selbst auch schon mit der Animations-Mischtechnik z.B. in Mary Poppins,[104] die märchennahe Effekte durch das Einbrechen von Komikbildern in den Realfilm hervorrief.

Die optischen Möglichkeiten des Märchen-Trickfilms sind jedoch mit diesen Bilderwelten nicht erschöpft: Lange vor Disneys Schneewittchenparadigma, bereits in den 1920ern erfand Lotte Reiniger für den Märchenfilm eine Trickfilmtechnik in Silhouetten- und Scherenschnittmanier: So entstanden flächige, die Symbolkraft des Märchens interessant untermalende Märchenanimationen in Schwarz-Weiß: z. B. 1922 Dornröschen[105] und Aschenputtel[106] oder 1926 Reinigers berühmte Märchenverfilmung Die Abenteuer des Prinzen Achmed.[107] Iwan Iwanow-Wano schuf seit den 1950ern in den UdSSR zahlreiche weich gezeichnete Märchentrickfilme z. B. 1956 Die zwölf Monate[108] oder Zar Saltan und die Wunderinsel[109] von 1984. Michail Zechanowski erdachte die dynamischen Bilder zu dem Trickfilm Die wilden Schwäne[110] (UdSSR 1962).

Auf bildliche Qualitäten von Farbdruck und Holzschnitt bezieht sich 1977 der tschechische Regisseur Karel Zeman in seinem ausdruckstarken Trickfilmmärchen Krabat.[111] Auch in Japan gibt es eine lange Animationsmärchenfilmtradition, z.B. Chihiros Reise ins Zauberland[112] von 2001. Die englische Trickfilmkünstlerin Ruth Lingford hat 1988 in dem zehnminütigen Film Death and the Mother[113] mit expressionistischen und afrikanischen Holzschnittformen und schwarzem Liniengewebe Andersens unheimlichem Märchen Die Geschichte einer Mutter ein ausdruckstarkes und abgründiges Trickfilmleben eingehaucht.

In der Fernsehserie Janoschs Traumstunde entsteht 1990 in der zweiten Folge der zweiten Staffel eine beachtliche Trickfilmversion in höchst individualistisch gemalten Bildern zu Der Froschkönig[114] - Janoschs Froschkönig verbildlicht die Erlöung eines häßlichen Mädchens, das glücklich ihre ersehnte Froschgestalt durch einen Froschprinzen wiedererlangt. In Amerika ist nach Jim Hensons Puppenfilm Der dunkle Kristall[115] von 1982 gegenwärtig vor allem Tim Burton für animierte Puppenmärchenfilme bekannt, z. B. Nightmare Before Christmas[116] von 1993 oder auch das schauerromantische Märchen Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche[117] von 2005; bereits 1982 entstand ein Animationsfilm von Tim Burton nach Grimms Märchen Hänsel und Gretel.[118] Im übrigen fallen auch viele Personenspielfilme dieses Regisseurs in die Märchenfilmkategorie.

Der deutsche Märchenfilm[Bearbeiten]

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Zu den bekanntesten Verfilmungen gehört der UFA-Film Münchhausen[119] von 1943 mit Hans Albers in der Titelrolle. Drehbuchautor war Erich Kästner, der nur unter Pseudonym (als Berthold Bürger) schreiben durfte. Mit (angeblich) 6,5 Millionen Reichsmark Produktionskosten war der technisch aufwändige Streifen die teuerste Filmproduktion der NS-Zeit. Die Verfilmung der 1940er Jahre zeigt, dass schon während des Krieges der Märchenfilm Thema der UFA-Produktionen war.

In den 1950er Jahren entstanden mehrere Märchenverfilmungen unter der Regie von Fritz Genschow.

Märchenfilme: Hubert Schonger GmbH und DEFA[Bearbeiten]

Hubert Schonger stellte während der Zeit des Nationalsozialismus eine ganze Reihe Märchenfilme mit deutschen Darstellern fertig. Mehrere hat er später abermals als Farbfilme produziert, zum Beispiel Die Heinzelmännchen[120] (1956). Klassiker aus den DEFA-Studios sind Das kalte Herz[121] aus dem Jahre 1950, der erste produzierte Märchenfilm und zugleich der erst DEFA-Farbfilm in Agfacolor sowie Die Geschichte vom kleinen Muck[122] von Wolfgang Staudte aus dem Jahr 1953, nicht zuletzt wegen seiner frühen Spezialeffekte.

Märchenfilm nach dem Mauerfall[Bearbeiten]

Neubelebt wurde die Märchenfilmtradition nach der Deutschen Einheit durch Otto Waalkes' Comedymärchenreihe 7 Zwerge – Männer allein im Wald (2004) und 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug (2006). Zudem entstanden 2006 und 2007 bisher zwölf Märchenfilme als Koproduktion zwischen dem deutschen Fernsehsender ProSieben und dem österreichischen ORF für das Fernsehen. Diese Filme bereiten die Märchen humorvoll und parodistisch auf. Siehe: Die ProSieben Märchenstunde beziehungsweise Die ORF Märchenstunde. 2008 produzierte außerdem die ARD unter dem Titel Sechs auf einen Streich sechs Märchenfilme nach den Brüdern Grimm, bei denen ebenfalls prominente Darsteller mitwirkten. Diese Filme richten sich jedoch deutlicher an ein jüngeres Publikum und weisen eine gewisse Neuinterpretation auf.[123] 2009 folgten unter dem Titel Acht auf einen Streich weitere Filme, seit 2010 werden wieder unter dem Titel Sechs auf einen Streich jeweils zu Weihnachten vier neue Filme ausgestrahlt. Das ZDF produziert seit 2005 jedes Jahr ein bis zwei Märchenfilme, die an Weihnachten erstausgestrahlt werden.

Der tschechische Märchenfilm[Bearbeiten]

Eine große Leistung des tschechischen Märchenfilms besteht in einer sensiblen Form das Mythische und Märchenhafte psychologisch zu durchdenken und verstehbar zu machen. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973 unter der Regie von Václav Vorlíček in Coproduktion mit der DEFA gedreht) ist ein Klassiker. Der Film inszeniert den Aschenputtel-Stoff nicht als einfachen Kinderfilm. Vielmehr wird hier der Märchenmythos des urbildlich schönen Mädchens[124] durch ein selbstbewusstes und eigenständiges Mädchen verkörpert. Die Rolle spielte unvergleichlich einleuchtend die tschechische Schauspielerin Libuše Šafránková. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel alias Tři oříšky pro Popelku war eine deutsch-tschechische Koproduktion. Neben den zahlreichen Märchenverfilmungen entstanden in der ČSSR auch Märchen-TV-Serien, wie Pan Tau[125] von 1970 Die Märchenbraut[126] von 1979 oder Die Rückkehr der Märchenbraut[127] von 1993. Der tschechische Märchenfilm erreicht mit Detailgenauigkeit und Vielschichtigkeit in den allermeisten Fällen das Niveau des Literaturfilms. Wichtige literarische Vorlage waren sowohl die Märchen der Brüder Grimm als auch die tschechischen Märchen von Božena Němcová und Karel Jaromír Erben. Auch Kunstmärchen von Hans Christian Andersen und Jan Drda wurden filmisch umgesetzt. Die Film-Musik des tschechischen Märchenfilms spricht von dem Zauber der ländlichen Weisen von Bedřich Smetana und von den Märchenopern Antonín Dvořáks. Die Film-Bilder erinnern z. B. oft an die märchenhaften Jugendstilbilder von Alfons Mucha. Wichtige Inspirationsquelle sind auch die Märchenillustrationen des tschechischen Buchkünstlers Artuš Scheiner.

Der amerikanische Märchenfilm[Bearbeiten]

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Hinweistext

Zu den profiliertesten Vertretern des US-Märchenfilms gehörte neben Walt Disney vor allem George Pal, der unter anderem Der kleine Däumling (1958) und Die Wunderwelt der Gebrüder Grimm (1962) produzierte und inszenierte. Auch einige der von den Tricks des Stop-Motion-Experten Ray Harryhausen belebten Streifen lassen sich dem Märchenfilm zurechnen, darunter etwa Sindbads siebente Reise (1958).

Moderne amerikanische Märchenfilme sind Legende mit Tom Cruise von 1985, Die Reise ins Labyrinth (1986) und Die Braut des Prinzen (1987). Auf immer und ewig von 1998 ist eine Aschenputtel-Variante mit Drew Barrymore in der Titelrolle.

1986 bis 1989 produzierte die Cannon-Group eine aufwändige Reihe von Märchenfilmen unter dem Titel Cannon Movie Tales mit teilweise sehr bekannten Schauspielern, zum Beispiel in Hänsel und Gretel spielt Cloris Leachman die Hexe und David Warner den Vater. Weitere Beispiele sind die Adaptionen von Rotkäppchen, in der Craig T. Nelson und Isabella Rossellini mitwirkten und Dornröschen mit Tahnee Welch als Dornröschen, Morgan Fairchild als Königin und Nicholas Clay als Prinz. Diese Adaptionen sind zum Teil recht frei und wurden eigentlich fürs Kino produziert, erschienen aber nur auf Video.

Dagegen entstand 1984 mit Die Zeit der Wölfe eine Märchenvariante, die eine Altersfreigabe „ab 16“ erhielt. Der Film Schneewittchen aus dem Jahr 1997 mit Sigourney Weaver als Stiefmutter ist ebenso wenig für zartbesaitete Kinder geeignet. Der Film erhielt eine Freigabe „ab 12“ und war auch fürs Kino produziert. Die Kinoaufführung wurde jedoch von den Disney-Studios verhindert. Nachdem zuletzt eher Fantasy wie Die Chroniken von Narnia oder von Der Herr der Ringe produziert wurden, entstanden 2007 mit Verwünscht und 2013 mit Die Eiskönigin wieder klassische Märchenfilme, die sich als kommerzieller Erfolg erwiesen.

Weiters entstand noch die TV-Verfilmung Snow White im Jahre 2001 mit Kristin Kreuk und Miranda Richardson

Der sowjetisch-russische Märchenfilm[Bearbeiten]

Der russische Märchenfilm hat vielfältige Gestaltungsweisen für diese Form des Literaturfilms gefunden. Besonders die spezifisch russischen Märchenmotive wie die Bösewichter, Baba Jaga und das unsterbliche Gerippchen werden mit einer bizarren Technik-Freude in mannigfaltigen Formen dargestellt und das Technische und das Märchenwunder solcher Art verbunden.

Auf der anderen Seite finden sich Märchen-Bilder von großer Naturschönheit, wenn z. B. Wasja und Aljonuschka in Feuer, Wasser und Posaunen mit dem Zicklein durch weiße Birkenwäldchen, Mohnfelder und wilde Margerittenwiesen streifen. Der Film Die steinerne Blume von 1946 veranschaulicht den Zauber der romantischen Märchenmetaphorik, mit Märchenbildern Puschkins ebenso wie mit Bezügen zu Novalis' Märchen Die Lehrlinge zu Sais oder zu Ludwig Tiecks Der Runenberg.

Der bulgarisch-sowjet-russische Film zu Hans Christian Andersens Meerjungfrau von 1976, Die traurige Nixe mit der an Alexander Nikolajewitsch Skrjabin und Claude Debussy erinnernden Wassermusik, zeigt die Wasserwelt der Meeresbilder, den Gegensatz der Menschen- und Naturwelt und auch die Schönheit grünhaariger Nixenwasserwesen.

Kunstvoll schachtelt der ebenfalls 1976 entstandene Film über Die Prinzessin auf der Erbse verschiedene Andersen-Märchen-Motive ineinander, begleitet von Musik Antonio Vivaldis. Der Film Die elf Schwäne von 1988 veranschaulicht das Märchen-Gefühl des Mit-den-Schwänen-im-Sonnenuntergang-Fliegens, aber auch das Leiden des Brennnesselwebens. Das Zauberbildnis von 1997 aus einer russisch-chinesischen Coproduktion ist ein gelungenes Beispiel für bildlichen Film-Bezug auf chinesische Tuschzeichnung und natürlich wirkende künstlerische Gestaltung des Märchenwunders mit weiten Schneebildern und einer schlüssig durchdachten Geschichte. Die Ästhetik der russischen Märchenfilme ist insgesamt vielfach inspiriert von den Jugendstilillustrationen zu Märchen von dem russischen Künstler Iwan Bilibin.

Wirkungsgeschichte[Bearbeiten]

Beim Märchenfilm im engeren Sinn handelt es sich um getreue Verfilmungen von klassischen Märchenerzählungen. Beim Märchenfilm im weiteren Sinn handelt es sich um Fantasyfilme für Kinder mit märchenhaften Charakter oder märchenhafter Grundlage. Oft sind die Grenzen zu anderen Filmgenres fließend oder es werden wie bei Märchenkomödien Genres gemischt.

Oft wurde der Märchenfilm als reiner Kinderfilm abgetan, doch zählt der Märchenfilm auch viele Erwachsene Cineasten zu seinen Fans. Dies zeigt sich dadurch, dass es immer wieder auch reine Erwachsenenproduktionen gibt. Aber die Mehrzahl der Märchenfilme richtet sich an ein jüngeres Publikum. Ihm geht es da vergleichbar, wie seinem Inhalt und seiner Grundlage, den Märchen, die zuerst eine Literaturgattung für Erwachsene waren und heute fast ausschließlich in den Regalen für Kinder- und Jugendliteratur zu finden sind.

Märchenfilm und politische Propaganda[Bearbeiten]

In einigen, allerdings immer weniger künstlerisch durchdachten Fällen diente der Märchenfilm gerade in sozialistischen Staaten des Kalten Krieges auch als Propagandainstrument. In einer entsprechenden banalisierenden Schwarz-Weiß-Malerei wurden z.B. dann die Helden als Arbeiterideale (z.B. in Das tapfere Schneiderlein - DEFA) oder der Kapitalismus als verwerflich dargestellt (z. B. Schlaraffenland).

Dies gilt allerdings bei den, im folgenden aufgelisteten Filmen nur für einige, wenige frühe Märchenfilme der DEFA. Der tschechische Märchenfilm insbesondere hat sich in keinem Fall auf solche Weise instrumentalisieren lassen. Hier geht es immer um allgemeinere Fragen des Menschlichen und Märchenhaften. Der tschechische und der sowjetisch-russische Märchenfilm haben in einer bis dahin ungekannten Fülle als Literaturverfilmung und als Kunstfilm eine Blüte erreicht, die bis dahin für den Märchenfilm nur bei Jean Cocteau und bei Jean Renoir möglich war. Märchenstoffe sind nicht an Nationen oder Völker gebunden. Sie haben immer eine lange universelle Erzähltradition: Der Märchenfilm als Kunstfilm ist immer ein Weltmärchenfilm.

Siehe auch[Bearbeiten]

Liste von Märchenfilmen

Literatur[Bearbeiten]

  • Eberhard Berger, Joachim Giera (Hrsg.): 77 Märchenfilme. Ein Filmführer für jung und alt. Henschel, Berlin 1990, ISBN 3-362-00447-4.
  • Andreas Friedrich (Hrsg.): Filmgenres: Fantasy- und Märchenfilm. Reclam, Dietzingen 2003, ISBN 3-15-018403-7.
  • Fabienne Liptay: Wunderwelten. Märchen im Film. Dissertation. Gardez!-Verlag, Remscheid 2004, ISBN 3-89796-041-9. (Filmstudien Band 26)
  • Patricia Kümpel: Zur Stilistik der DEFA-Märchen – Exemplarische Analysen zur filmischen und narrativen Gestaltung von Märchenverfilmungen aus der ehemaligen DDR. VDM-Verl. Müller, Saarbrücken 2009, ISBN 978-3-639-11701-1.
  • DEFA Stiftung, Zweitausendeins (Hrsg.): Die DEFA Märchenfilme. DEFA Stiftung, Berlin 2010, ISBN 978-3-00-032589-2.
  • Sabrina Geilert, Juliane Voorgang: Zur Diskursivität klassischer Märchen in aktuellen TV-Produktionen und im Gegenwartskino. Narrative Transformationsleistungen und filmästhetische Aneignungen am Beispiel von E. Kitsis’ / A. Horowitz’ Once upon a time und Guillermo del Toros Pans Labyrinth. In: Studien zur deutschen Sprache und Literatur, Bd. 2, Nr. 30 (2013), S. 158-187. Volltext


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fabienne Liptay betitelt in ihrer Analyse Wunderwelten - Märchen im Film die Einleitung zum Buch in subtiler Umkehrung des berühmten Bruno Bettelheim-Zitats mit Brauchen Märchen Kinder. Sie möchte nachweisen, wie wenig sich das Genre des Märchenfilms als ausschließliches Genre des Kinderfilms verstehen lässt. Fabienne Liptay: Wunderwelten - Märchen im Film. Gardez!Verlag, Remscheid 2004, ISBN 3-89796-041-9, S. 9-15.
  2. Sobchak, Vivian: Der fantastische Film. Metzler, 1998, S. 283; zit N. Liptay, a.a.O. S. 48
  3. Liptay, a.a.O., Seite 47 f.
  4. Caillos, Roger: Das Bild des Phantastischen. Vom Märchen bis zur Science Fiction. in: Phaicon1, Frankfurt, 1974, S 46, zit n. Liptay, ebd. S. 48
  5. Viele Hinweise finden sich dazu in Kurt Derungs: Märchenlexikon - edition amalia
  6. Henrik Hertz schrieb das Märchenstück König René's Tochter, Vorlage für den Film: Das Licht der Liebe in der Internet Movie Database (englisch); auch bekannt unter dem Titel Svetlo lásky
  7. Der belgische Symbolist Maurice Maeterlinck schrieb das Märchenstück L'oiseau bleu,also Der blaue Vogel, Vorlage für den Film: Der blaue Vogel in der Internet Movie Database (englisch); OT:The blue bird und Sinyaya ptitsa
  8. Jan Drda schrieb das Märchen Von der Prinzessin Lichtholde und dem Schuster, Vorlage für den Film: Die Prinzessin und der fliegende Schuster in der Internet Movie Database (englisch); OT:O princezne Jasnence a létajícím sevci
  9. Josef Lada schrieb das Märchen Prinzessin Julia, Vorlage für den Film: Prinzessin Julia in der Internet Movie Database (englisch); OT:O zatoulané princezne
  10. Richard Volkmann-Leander schrieb das Märchen Von der Königin, die keine Pfeffernüsse backen, und dem König, der kein Brummeisen spielen konnte, Vorlage für den Film: Die Brummeisenprinzessin in der Internet Movie Database (englisch);
  11. Alexander Puschkin schrieb das Märchen Das Märchen von der toten Prinzessin und den sieben Recken, Vorlage für den Film: Von der schönen Zarentochter und den sieben Recken in der Internet Movie Database (englisch); OT:Osenniye kolokola
  12. Nikolai Gogol schrieb das Märchen Die Nacht vor Weihnachten, Vorlage für den Film: Die Nacht vor Weihnachten in der Internet Movie Database (englisch); OT:Vechera na khutore bliz Dikanki
  13. Charles Dickens schrieb das Märchen Der Knochen des Zauberfisches, Vorlage für den Film: Der Knochen vom Zauberfisch in der Internet Movie Database (englisch); OT:Shirley Temple's Storybook - The Magic Fishbone
  14. Washington Irving schrieb das Märchen Rip van Winkle, Vorlage für den Film: Rip van Winkle in der Internet Movie Database (englisch); OT:Faerie Tale Theatre - Rip van Winkle
  15. Charles Deulin schrieb das Märchen Die Zwölf Tanzprinzessinnen in den Erzählungen des Königs Gambrinus, Vorlage für den Film: Die drei müden Prinzessinnen in der Internet Movie Database (englisch); OT:O trech ospalých princeznách
  16. Italo Calvino sammelte italienische Märchen, deren Motive wurden Vorlage für den Film: Der Ring des Drachen in der Internet Movie Database (englisch); OT:Desideria e l'anello del drago
  17. Joseph Jacobs sammelte englische und keltische Märchen, das Märchen Hans und die Bohnenranke wurde Vorlage für die Filme: 1. Hans und die Wunderbohne in der Internet Movie Database (englisch); OT:Faerie Tale Theatre - Jack and the Beanstalk und 2. Jack im Reich der Riesen in der Internet Movie Database (englisch); OT:Jack and the Beanstalk; Joseph Jacobs' Märchen Dick Wittington und seine Katze wurde zur Vorlage für den Film Dick Wittington und seine Katze in der Internet Movie Database (englisch); OT:Shirley Temple's Storybook - Dick Wittington and His Cat
  18. Robert Southey überliefert das Märchen Goldlöckchen und die drei Bären, Vorlage für den Film: Goldlöckchen und die drei Bären in der Internet Movie Database (englisch); OT:Faerie Tale Theatre - Goldilocks and the Three Bears
  19. Peter Christen Asbjørnsen überliefert die norwegischen Märchen Eisbärkönig Valemon und Östlich von der Sonne und westlich vom Mond, Vorlagen für den Film: Der Eisbärkönig in der Internet Movie Database (englisch); OT:Kvitebjørn Kong Valemon
  20. Frau Holle in der Internet Movie Database (englisch);
  21. Les aventures de baron de Munchhausen in der Internet Movie Database (englisch)
  22. Snow White in der Internet Movie Database (englisch)
  23. Rübezahls Hochzeit in der Internet Movie Database (englisch)
  24. Der Rattenfänger von Hameln in der Internet Movie Database (englisch)
  25. Dornröschen in der Internet Movie Database (englisch)
  26. Sumurun in der Internet Movie Database (englisch)
  27. Ludwig Berger: Film und Märchen (in dem Programmheft zu Der verlorene Schuh, Berlin, 1923 in Hans-Michael Bock und Wolfgang Jacobsen (hrsg.): Ludwig Berger - Filmmaterialien - Eine Filmreihe der Initiative Kommunale Kino e.V.(Metropolis) und der Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. Berlin (Arsenal); Hamburg/Berlin 1992 S. 11-12. (Erläuterungen hierzu bei Fabienne Liptay: Wunderwelten - Märchen im Film. Gardez!Verlag, Remscheid 2004, ISBN 3-89796-041-9)
  28. Der verlorene Schuh in der Internet Movie Database (englisch)
  29. Der Dieb von Bagdad in der Internet Movie Database (englisch); OT:The Thief of Bagdad
  30. Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern in der Internet Movie Database (englisch); OT:La petite marchande d'allumettes
  31. Es war einmal in der Internet Movie Database (englisch); OT:La belle et la bête
  32. Die offensichtlichen Bildparallelen zwischen Gustave Dorés Märchenbildern und Jean Cocteaus Bildauffassung in La Belle et la Bête bestätigt auch Fabienne Liptay; darüber hinaus kann die Autorin überzeugend neben Renaissance-Zitaten für Cocteaus Märchenfilm auch ästhetische Bezüge zu Cocteaus Gegenwart im Surrealismus feststellen - v.a. zu Max Ernsts Bild Lion de Belfort: Für La Belle et la Bête ergibt sich hieraus eine spannungsreiche ästhetische Balance zwischen Historisierendem und Gegenwärtigen. Vgl.: Fabienne Liptay: Wunderwelten - Märchen im Film. Gardez!Verlag, Remscheid 2004, ISBN 3-89796-041-9, S. 93, zum Doré-Bezug des Weiteren S. 139.
  33. Die stolze Prinzessin in der Internet Movie Database (englisch); OT:Pysná princezna
  34. Die schöne Wassilissa in der Internet Movie Database (englisch); OT:Vasilisa prekrasnaya
  35. Die steinerne Blume in der Internet Movie Database (englisch); OT:Kamennyy tsvetok
  36. Die traurige Nixe in der Internet Movie Database (englisch); OT:Rusalochka
  37. Die Prinzessin auf der Erbse in der Internet Movie Database (englisch); OT:Printsessa na goroshine
  38. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel in der Internet Movie Database (englisch); OT:Tri orisky pro popelku
  39. Paradebeispiel einer allzu Kindlichen, die Märcheninhalte verniedlichende Auffassung des Märchenfilms sind z. B. die Märchenfilme Fritz Genschows, der mit ganzen Kinderchören als Ornament der Masse (vgl. Siegfried Kracauer: Das Ornament der Masse. Essays, Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1963.) agiert um Märchenschicksale zu verharmlosen und z. B. in Aschenputtel die Kinderchöre allen Ernstes singen lässt: "Dem Prinzen wäre nur wichtig, daß das Mädchen schön und Jungfrau sein solle" - nicht zuletzt dieses anachronistische Frauenbild bewirkt teilweise eine naiv wirkende Märchenunangemessenheit von Genschows Märchenfilmen. Andrerseits zeigen sich Genschows Filme oft in der Ausstattung sehr liebevoll: Der Genschowsche Märchenfilm inszeniert sich z. B. mit hübschen, romantisierenden Bildverwebungen aus den Märchenillustrationen von Paul Hey.(vgl. hierzu Aschenbrödel von Paul Hey mit den Bildern des Genschowschen Aschenputtelfilms).
  40. Das kalte Herz in der Internet Movie Database (englisch)
  41. Rotkäppchen in der Internet Movie Database (englisch)
  42. Fabienne Liptay beschreibt in diesem Märchenfilm Verbindungen des Rotkäppchenmärchens mit Sergei Sergejewitsch Prokofjews Peter und der Wolf und Leoš Janáčeks Oper Das schlaue Füchslein: vgl. Fabienne Liptay: Wunderwelten - Märchen im Film. Gardez!Verlag, Remscheid 2004, ISBN 3-89796-041-9, S. 136.
  43. Exemplarisch für eine, die Märchenwirkung unterstützende, improvisiert puppentheaterhafte Märchenfilminszenierung im Studio ist Peter Podehls Frau Holle – Das Märchen von Goldmarie und Pechmarie in der Internet Movie Database (englisch) von 1961
  44. Eine sprachliche Wendung mit dem man zu den Zeiten der deutschen Teilung Westen und Osten bezeichnete
  45. Wie man Dornröschen wachküßt in der Internet Movie Database (englisch); OT:Jak se budí princezny
  46. Die Geschichte von der Gänseprinzessin und ihrem treuen Pferd Falada in der Internet Movie Database (englisch)
  47. Frau Holle in der Internet Movie Database (englisch); OT:Perinbaba
  48. Der Froschkönig in der Internet Movie Database (englisch); OT:Zabí král
  49. Aschenputtel in der Internet Movie Database (englisch); OT:Cendrillon und Popelka
  50. Dornröschen in der Internet Movie Database (englisch); OT:Sípová Ruzenka und La belle au bois dormant
  51. Der Teufel und seine Töchter in der Internet Movie Database (englisch); OT:Blancaflor, la hija del diablo
  52. Der Reisekamerad in der Internet Movie Database (englisch); OT:Vandronik
  53. Das Märchen vom Däumling in der Internet Movie Database (englisch); OT:Pohádka o Malíckovi
  54. Ritter aus Leidenschaft in der Internet Movie Database (englisch); OT:A Knight's Tale
  55. Prinz Bajaja in der Internet Movie Database (englisch); OT:Princ Bajaja
  56. Die drei goldenen Haare von Großvater Allwissend in der Internet Movie Database (englisch); OT:Tři zlaté vlasy děda Vševěda
  57. Le petit Poucet in der Internet Movie Database (englisch); OT:Le petit Poucet
  58. Das Schloss hinter dem Regenbogen in der Internet Movie Database (englisch); OT:Tinerete fara batrînete
  59. Rapunzel oder Der Zauber der Tränen in der Internet Movie Database (englisch)
  60. Jorinde und Joringel in der Internet Movie Database (englisch)
  61. Rapunzel oder der Zauber der Tränen und Jorinde und Joringel zeigen im Märchenfilm eine signifikante Veränderung der mädchenentführenden Hexen aus den Märchen Rapunzel und Jorinde und Joringel: In den Grimm-Märchen ist in beiden Fällen die Hexe von Rapunzels Turm und die Hexe von Jorindes Burggefängnis böswillig, freiheitsberaubend und ein Hindernis der glücklichen Liebeserfüllung. Die böse Hexe oder Zauberin muss in den Märchen von den Liebenden mühsam bezwungen werden. In den beiden Märchenfilminterpretationen werden diese Hexen jedoch in völliger Umkehrung zu einer Art geheimnisvollen Schutz für das Mädchen: In Rapunzel oder der Zauber der Tränen stellt sich die knorrige, zuweilen rabengestaltige Alte in der Weise der griechischen Hekate nach dem Sehkraft-verleihenden Tränenzauber erneut dem Liebespaar vor: als die "wahre Beschützerin des Rapunzelglücks" - eines Liebesglücks, das an die Probe des schweren Schicksals geknüpft war. Noch deutlicher wird diese mutterrechtliche Perspektive auf die Hexe in Jorinde und Joringel, wo sich die widrige Hexe als wahre Retterin einer Mädchenschar und als weise Frau entpuppt. In diesen mütterlichen Schutzgeistern der beiden Märchenfilme lassen sich Gedanken wiedererkennen aus Johann Jakob Bachofens Schrift Mutterrecht - vgl. Johann Jakob Bachofen: Das Mutterrecht - Eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur. Eine Auswahl hrsg. v. Hans-Jürgen Heinrichs. Suhrkamp-Verlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-27735-9.
  62. Cinderellas silberner Schuh in der Internet Movie Database (englisch); OT:The Slipper and the Rose: The Story of Cinderella
  63. Das Zauberbildnis in der Internet Movie Database (englisch); OT:Volshebnyy portret
  64. Schneewittchen und die sieben Zwerge von 1998 mit Marina Aleksandrowa als Schneewittchen - Filmausschnitt in russische OS auf youtube: Schneewittchen; OT:Белоснежка и семь гномов
  65. Schneewittchen in der Internet Movie Database (englisch)
  66. Rumpelstilzchen in der Internet Movie Database (englisch)
  67. Das blaue Licht in der Internet Movie Database (englisch)
  68. Das tapfere Schneiderlein in der Internet Movie Database (englisch)
  69. Die kluge Bauerntochter in der Internet Movie Database (englisch)
  70. Des Kaisers neue Kleider in der Internet Movie Database (englisch)
  71. Die Sterntaler in der Internet Movie Database (englisch)
  72. Allerleirauh in der Internet Movie Database (englisch)
  73. Hänsel und Gretel in der Internet Movie Database (englisch)
  74. Zwerg Nase in der Internet Movie Database (englisch)
  75. Der Eisenhans in der Internet Movie Database (englisch)
  76. Der Eisbärkönig in der Internet Movie Database (englisch); OT:Kvitebjørn Kong Valemon
  77. Die Schneekönigin in der Internet Movie Database (englisch); OT:Lumikuningatar
  78. Mariken in der Internet Movie Database (englisch); OT:Mariken
  79. Die kleine Meerjungfrau in der Internet Movie Database (englisch); OT:Malá morská víla
  80. Die sieben Raben in der Internet Movie Database (englisch); OT:Sedmero krkavcu
  81. Der Furchtlose in der Internet Movie Database (englisch); OT:Nebojsa
  82. Der dritte Prinz in der Internet Movie Database (englisch); OT:Tretí princ
  83. Der Salzprinz in der Internet Movie Database (englisch); OT:Sol nad zlato
  84. Die Prinzessin und der fliegende Schuster in der Internet Movie Database (englisch); OT:O princezne Jasnence a létajícím sevci
  85. König Drosselbart in der Internet Movie Database (englisch); OT:Král Drozdia Brada
  86. Sieben Zwerge in der Internet Movie Database (englisch)
  87. 7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug in der Internet Movie Database (englisch)
  88. Teuflisches Glück Teil 1 in der Internet Movie Database (englisch); OT:Z pekla stestí und Teuflisches Glück Teil 2 in der Internet Movie Database (englisch); OT:Z pekla stestí 2
  89. Die Regenbogenfee in der Internet Movie Database (englisch); OT:Duhová panna
  90. Das bezauberndste Rätsel in der Internet Movie Database (englisch); OT:Nejkrasnejsi hadanka
  91. Hölle mit Prinzessin in der Internet Movie Database (englisch); OT:Peklo s princeznou
  92. Die wilden Schwäne in der Internet Movie Database (englisch); OT:De vilde svaner
  93. Jack im Reich der Riesen in der Internet Movie Database (englisch); OT:Jack and the Beanstalk
  94. Winsor McCay, the Famous Cartoonist of the N.Y. Herald and His Moving Comics in der Internet Movie Database (englisch); auch bekannt als:Little Nemo
  95. Nemofilm mit vorbereitender Geschichte, wie Winsor McCay experimentierte auf youtube
  96. Schneewittchen und die sieben Zwerge in der Internet Movie Database (englisch); OT:Snow White and the Seven Dwarfs
  97. Aschenputtel in der Internet Movie Database (englisch); OT:Cinderella
  98. Dornröschen in der Internet Movie Database (englisch); OT:Sleeping Beauty
  99. Arielle die Meerjungfrau in der Internet Movie Database (englisch); OT:The Little Mermaid
  100. Die Schöne und das Biest in der Internet Movie Database (englisch); OT:Beauty and the Beast,
  101. Aladdin in der Internet Movie Database (englisch); OT:Aladdin
  102. Küss den Frosch in der Internet Movie Database (englisch); OT:The Princess and the Frog
  103. Rapunzel neu verföhnt in der Internet Movie Database (englisch); OT:Tangled
  104. Mary Poppins in der Internet Movie Database (englisch); OT:Mary Poppins
  105. Dornröschen in der Internet Movie Database (englisch)
  106. Aschenputtel in der Internet Movie Database (englisch)
  107. Die Abenteuer des Prinzen Achmed in der Internet Movie Database (englisch)
  108. Die zwölf Monate in der Internet Movie Database (englisch); OT:12 mesyatsev
  109. Zar Saltan und die Wunderinsel in der Internet Movie Database (englisch); OT:Skazka o tsare Saltane
  110. Die wilden Schwäne in der Internet Movie Database (englisch); OT:Dikie lebedi
  111. Krabat in der Internet Movie Database (englisch); OT:Carodejuv ucen
  112. Chihiros Reise ins Zauberland in der Internet Movie Database (englisch); OT:Sen to Chihiro no kamikakushi
  113. Die Geschichte einer Mutter in der Internet Movie Database (englisch); OT:Death and the Mother
  114. Janoschs Traumstunde - Der Froschkönig in der Internet Movie Database (englisch)
  115. Der dunkle Kristall in der Internet Movie Database (englisch); OT:The Dark Crystal
  116. Nightmare Before Christmas in der Internet Movie Database (englisch); OT:Nightmare Before Christmas
  117. Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche in der Internet Movie Database (englisch); OT:Corpse Bride
  118. Hänsel und Gretel in der Internet Movie Database (englisch); OT:Hansel and Gretel
  119. Münchhausen in der Internet Movie Database (englisch)
  120. Die Heinzelmännchen in der Internet Movie Database (englisch);
  121. Siehe Anm.
  122. Der kleine Muck in der Internet Movie Database (englisch)
  123. Weihnachtsprogramm: ARD zeigt Grimms Märchen. In: Frankfurter Rundschau. 20. Oktober 2008.
  124. Karl Kerényi: Das göttliche Mädchen, Amsterdam 1941
  125. Die Abenteuer des Herrn Tau in der Internet Movie Database (englisch); OT:Pan Tau
  126. Die Märchenbraut in der Internet Movie Database (englisch); OT:Arabela
  127. Die Rückkehr der Märchenbraut in der Internet Movie Database (englisch); OT:Arabela se vrací