Médée (Cherubini)

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Werkdaten
Titel: Medea
Originaltitel: Médée
Form: Nummernoper
Originalsprache: französisch
Musik: Luigi Cherubini
Libretto: François-Benoît Hoffman
Literarische Vorlage: Medea von Euripides, Médée von Pierre Corneille
Uraufführung: 13. März 1797
Ort der Uraufführung: Théâtre Feydeau, Paris
Spieldauer: 115 Minuten
Ort und Zeit der Handlung: Korinth
Personen
  • Médée, Priesterin und Zauberin (Sopran)
  • Jason, Anführer der Argonauten (Tenor)
  • Créon, König von Korinth (Bass)
  • Dircé, Créons Tochter (Sopran)
  • Neris, Médées Dienerin (Mezzosopran)
  • Chor

Médée (deutsch Medea) ist eine Oper in drei Akten von Luigi Cherubini.

Zu Lebzeiten des Komponisten war Médée weit weniger bekannt als viele seiner anderen Werke, wurde aber in verschiedenen Städten Europas und insbesondere im deutschen Sprachraum immer wieder gespielt. Auch in den ersten Jahrzehnten nach Cherubinis Tod wurde sie mehrmals adaptiert und übersetzt, Rezitative verfasste etwa Franz Lachner. Im 20. Jahrhundert wurde die Oper durch die Aufführungen mit Maria Callas in der Titelrolle zwischen 1953 und 1962 zum berühmtesten Werk Cherubinis.

2013 wurden von amerikanischen Physikern an der Stanford University mit Hilfe von Röntgenstrahlung ca. 500 Takte der Arie Du trouble affreux qui me dévore wiederhergestellt[1], die der Komponist aufgrund von Kritik an der Länge der Oper mit Kohle geschwärzt haben soll.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stanford University physicists use X-rays to uncover long-lost notes of historic 1797 opera blacked out by its composer after critics complained it was too long, Daily Mail, Juni 2013, abgefragt am 12. Juni 2013
  2. SLAC X-rays resurrect 200-year-old lost aria, Stanford News, Juni 2013, abgefragt am 12. Juni 2013