Mérey-sous-Montrond

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Mérey-sous-Montrond
Mérey-sous-Montrond (Frankreich)
Mérey-sous-Montrond
Region Franche-Comté
Département Doubs
Arrondissement Besançon
Kanton Ornans
Gemeindeverband Pays d’Ornans.
Koordinaten 47° 9′ N, 6° 4′ O47.1513888888896.0686111111111460Koordinaten: 47° 9′ N, 6° 4′ O
Höhe 380–522 m
Fläche 10,79 km²
Einwohner 436 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 40 Einw./km²
Postleitzahl 25660
INSEE-Code

Mérey-sous-Montrond ist eine Gemeinde im französischen Département Doubs in der Region Franche-Comté.

Geographie[Bearbeiten]

Mérey-sous-Montrond liegt auf 460 m über dem Meeresspiegel, etwa 10 km südlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Jura, auf dem ersten Plateau zwischen der Jura-Randkette im Norden und der Höhe von Malbrans im Süden, am Nordfuß des Hügels von Mérey.

Die Fläche des 10,79 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der Schichtstufenlandschaft des westlichen französischen Juras. Der Hauptteil des Gebietes wird vom Plateau von Mérey eingenommen, das durchschnittlich auf 450 m liegt. Es ist teils von Acker- und Wiesland, teils von Wald (insbesondere der Grand Bois im Norden) bestanden. Das gesamte Plateau besitzt keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert. Die Landschaft ist durch verschiedene Karstphänomene wie Dolinen, bedeckte Karrenfelder, Höhlen und Schächte geprägt. Südlich des Dorfes reicht der Gemeindeboden auf den Mont, auf dem mit 522 m die höchste Erhebung von Mérey-sous-Montrond erreicht wird. Er stellt einen weit nach Norden ausgreifenden Sporn der nächsthöheren Schichtstufe dar. Nach Norden erstreckt sich das Gemeindeareal über eine rund 50 m hohe Geländestufe in die Mulde von Granges hinunter.

Zu Mérey-sous-Montrond gehört der Weiler Granges-du-Liège (405 m) in einer Talmulde nördlich des Grand Bois. Nachbargemeinden von Mérey-sous-Montrond sind Fontain und La Vèze im Norden, Tarcenay und Villers-sous-Montrond im Osten sowie Montrond-le-Château im Westen.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Mittelalter gehörte Mérey zur Herrschaft Montrond. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 an Frankreich. Zu einer Gebietsveränderung kam es 1822, als das vorher selbständige Granges-du-Liège nach Mérey-sous-Montrond eingemeindet wurde. Heute ist Mérey-sous-Montrond Mitglied des 24 Ortschaften umfassenden Gemeindeverbandes Communauté de communes du Pays d’Ornans.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Dorfkirche von Mérey-sous-Montrond wurde in der Zeit von 1839 bis 1841 neu erbaut. Im Ortskern sind zahlreiche Bauernhäuser im charakteristischen Stil der Franche-Comté aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten. In den Waldungen des Grand Bois befindet sich das Château de Grange Céry. Einen Besuch wert ist auch der Karstlehrpfad von Mérey.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 152
1968 178
1975 187
1982 402
1990 422
1999 421
2006 433

Mit 436 Einwohnern (1. Januar 2011) gehört Mérey-sous-Montrond zu den kleinen Gemeinden des Département Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl im 20. Jahrhundert bis Mitte der 1970er Jahre stets im Bereich von ungefähr 180 Personen gelegen hatte, wurde seither ein markantes Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Mérey-sous-Montrond war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Heute gibt es einige Betriebe des Kleingewerbes, darunter in den Branchen Holzverarbeitung und Baugewerbe. Mittlerweile hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von Épeugney nach Tarcenay führt. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Villers-sous-Montrond und La Vèze.

Weblinks[Bearbeiten]